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Mehrere hundert Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben am Donnerstag in einer nicht öffentlichen Trauerfeier von dem verstorbenen Unternehmer Werner Otto Abschied genommen.
An der Trauerfeier im Französischen Dom in Berlin nahmen unter anderen Altkanzler Schmidt und Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit teil. Der Gründer des Versandhauses Otto war kurz vor Weihnachten im Alter von 102 Jahren in Berlin gestorben. Er soll in den nächsten Tagen in Hamburg im engsten Familienkreis beerdigt werden.
Der frühere Berliner Bischof Wolfgang Huber würdigte den im brandenburgischen Seelow geborenen Otto als "erfolgreichsten deutschen Unternehmer der letzten sechs Jahrzehnte". Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit wandelte in seiner Traueransprache einen berühmten Werbespruch des Versandhauses Otto ab: "Werner Otto find' ich gut", sagte der SPD-Politiker und erinnerte an dessen Stiftungen, soziales Engagement und Einsatz für Kunst und Kultur.
"Viele historische Bauten verdanken ihren Erhalt diesem Mäzen", so Wowereit. Otto war 1999 nach Berlin zurückgekehrt. "Danke Werner Otto - Berlin verneigt sich vor seinem Ehrenbürger", schloss Wowereit seine Rede.
Otto hatte seinen gleichnamigen Versand 1949 in Hamburg gegründet und bis Mitte der 60er Jahre zu einem führenden Unternehmen ausgebaut.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2012_01/otto.html