Sie sind hier:
rbbonline | Nachrichten | Wirtschaft


Trotz drohender Kurzarbeit ist der Solarmodulhersteller "First Solar" in Frankfurt (Oder) nicht existenzgefährdet.
Zu diesem Schluss kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Sie sei bei dem Unternehmen recht optimistisch, dass es in der Zukunft gut weitergehe, sagte die Leiterin der Abteilung Energie, Claudia Kemfert, am Donnerstag dem rbb. Die Zukunft spreche für die Solarenergie. Insbesondere, weil auch der US-Markt stark boome, werde es wieder eine Veränderung geben. Alle Anbieter müssten sich gut aufstellen, und da könne es dann auch mal Kurzarbeit geben.
"First Solar" hatte am Mittwoch angekündigt, für die 1.200 Mitarbeiter in Frankfurt (Oder) in den nächsten Tagen Kurzarbeit zu beantragen. Das Produktionsvolumen des Unternehmens soll weltweit um etwa 20 Prozent reduziert werden. Der Solarmodulhersteller begründet die Maßnahmen mit der wachsenden Konkurrenz aus Fernost.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2012_01/solar_II.html