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Die festgefahrenen Tarifverhandlungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) sind erneut vertagt worden. Bei einer kurzfristig einberufenen Gesprächsrunde gab es am Freitag zum wiederholten Mal keine Annäherung zwischen dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) und der Gewerkschaft ver.di. Die Verhandlungen werden nun am kommenden Mittwoch fortgesetzt. Bis dahin soll es keine neuen Warnstreiks geben.
KAV-Sprecherin Silke Leicht-Gilles sagte am Freitagabend, es sei noch kein Ergebnis erzielt worden, aber der Gesprächsfaden sei neu geknüpft worden. Das überraschend anberaumte Treffen war auf Initiative der Arbeitgeber zustande gekommen.
Der KAV ver.di zuvor noch einmal aufgerufen, eine konkrete prozentuale Forderung vorzulegen. Gewerkschaftssprecher Andreas Splanemann hatte hingegen betont, man habe die Erwartungen schon in den vergangenen Runden recht genau benannt. "Die wissen, worum es uns geht."
Bislang forderte ver.di Einkommens-Verbesserungen oberhalb der Inflationsrate, nannte aber öffentlich keine Zahl. Der KAV, der für die landeseigene BVG und deren Tochter Berlin Transport (BT) verhandelt, bot zuletzt eine zweiprozentige Erhöhung bei einer Laufzeit von einem Jahr oder alternativ eine stufenweise Anhebung um insgesamt 6,3 Prozent bei einem Abschluss für knapp drei Jahre.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2012_02/BVG-Tarifrunde_vorverlegt.html