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Erdbeerernte bei Vetschau (dpa-Archivbild)

Landwirtschaft

Startschuss zur Brandenburger Obstsaison

Die Brandenburger Obstsaison ist offiziell eröffnet. Auf dem Spreewaldhof Niewitz (Dahme-Spreewald) wurden am Donnerstag auf zwölf Hektar Fläche die ersten reifen Erdbeeren gepflückt. Mit einer Anbaufläche von insgesamt rund 320 Hektar liegt Brandenburg hinter Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern auf dem dritten Platz in Ostdeutschland.

In diesem Jahr sind die märkischen Obstbauern wegen des warmen und trockenen Frühjahrs mit ihren Produkten früher als im Vorjahr auf dem Markt. Der Gartenbauverband zeigte sich jedoch optimistisch, dass es ein ausreichendes Angebot an Früchten geben wird. "Allerdings müssen wir die Intensität der Erdbeer-Produktion verbessern", sagte Geschäftsführer Andreas Jende. "Mit einem Ertrag von 62 Dezitonnen pro Hektar liegen die Betriebe in Brandenburg weit hinter denen in anderen Bundesländern zurück."

Offiziellen Berechnungen zufolge kann der Bedarf in Berlin und Brandenburg lediglich zu 10,5 Prozent aus der heimischen Erdbeer-Produktion gedeckt werden. Nach den Erdbeeren ist für den 21. Juni der Start zur märkischen Kirschernte geplant. Spätestens Anfang Juli wollen die Obstbauern die ersten Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren pflücken. Im vergangenen Jahr wurden in Brandenburg mehr als 2000 Tonnen Früchte geerntet.

Stand vom 31.05.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 31.05.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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