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Über die Zukunft des maroden Internationalen Congress Centrums (ICC) in Berlin soll erst nach der parlamentarischen Sommerpause entschieden werden. Das gab SPD-Fraktionschef Raed Saleh am Mittwoch bei einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) bekannt.
Die Kosten für die noch vom rot-roten Vorgängersenat beschlossene Sanierung in Höhe von 182 Millionen Euro seien in den Haushalt eingestellt. Doch inzwischen gingen die Summen und Forderungen für eine gründliche Instandsetzung bis zum Doppelten, kritisierte der SPD-Fraktionschef. "Am Ende weiß ich nicht, wie wir mit dem ICC verfahren", sagte Saleh.
Beim ICC müsse die Frage beantwortet werden, ob es nach der Sanierung die Mittel wieder einbringe, die zu seiner Modernisierung investiert worden seien, sagte der SPD-Politiker. "Ein Fass ohne Boden wäre den Berlinern gegenüber nicht zu vertreten."
Das von 1975 bis 1979 erbaute ICC ist u.a. ähnlich wie der mittlerweile abgerissene Palast der Republik mit Asbest verseucht. Ein Neubau wird von Experten im Vergleich zu einer Sanierung als preisgünstigere Variante eingeschätzt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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