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Der Sozialplan für die 1200 Beschäftigten des Solarmodul-Herstellers First Solar in Frankfurt (Oder) ist weitgehend auf Zustimmung gestoßen.
Der Großteil der Belegschaft sei mit den Regelungen "recht zufrieden", sagte Betriebsratschef Jens-Uwe Förster am Dienstag. Demnach sollen die Beschäftigten Abfindungen erhalten. Außerdem wird zusammen mit der Bundes-Arbeitsagentur eine Transfergesellschaft gegründet. Diese soll die Mitarbeiter neun Monate lang weiterqualifizieren.
Der Sozialplan war zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung ausgehandelt worden.
Konzern zahlt Fördergelder an Brandenburg zurück
Die beiden First-Solar-Werke in Frankfurt sollen Ende des Jahres geschlossen werden.
Der Solarmodulhersteller hatte in der vergangenen Woche Fördergelder von mehr als fünf Millionen Euro an das Land Brandenburg zurück gezahlt. Die Rückzahlung entspricht exakt der Fördersumme, die das Land dem Unternehmen für den Bau seines zweiten Werks in Frankfurt (Oder) zur Verfügung gestellt hatte.
Durch den zum Ende des Jahrs angekündigten kompletten Rückzug des Unternehmens aus der Stadt konnten die vereinbarten Kriterien nicht eingehalten werden.
Die Auftragslage von First Solar hatte sich seit Mitte Juni wieder verbessert, so dass die Produktion nun bis Mitte Dezember fortgesetzt wird. Unbestätigten Berichten zufolge könnte sogar bis April kommenden Jahres weiter gearbeitet werden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg