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Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen hat nach Gerüchten ein klares Bekenntnis zu dem Essener Warenhaus-Konzern abgegeben.
Er denke nicht über einen Verkauf nach, sagte Berggruen der "WAZ"-Gruppe. Karstadt werde bis zum Jahr 2015 eine Milliarde Euro in die Modernisierung investiert haben. Spekulationen über Pläne für einen Verkauf der Premiumhäuser wie dem KaDeWe in Berlin und dem Oberpollinger in München seien "völlig falsch". Auch für die Sporthäuser gebe es keine Verkaufspläne, so der Investor.
Zugleich verteidigte Berggruen den geplanten Abbau von 2000 Arbeitsplätzen und wies den Vorwurf zurück, damit die Belegschaft verraten zu haben. Die Mitarbeiter stünden hinter dem "engagierten Kurs" von Karstadt-Chef Andrew Jennings, das Unternehmen "grundlegend zu sanieren", so der 51-Jährige. Dass Karstadt nach vielen Jahren des Missmanagements wettbewerbsfähige Strukturen brauche, könne wohl jeder nachvollziehen. Spekulationen über eine Ablösung von Jennings wies Berggruen ebenso strikt zurück.
Berggruen hat nach wie vor ein Interesse an einer Übernahme von Kaufhof. Diese Option würde Sinn machen. "Aber dazu gehören immer zwei und derzeit gibt es leider keine Anhaltspunkte dafür, dass sich die aktuelle Situation ändern könnte."
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