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First Solar (dpa)

Arbeitsagentur

Keine schnelle Lösung für First-Solar-Mitarbeiter in Sicht

Die Arbeitsagentur Frankfurt (Oder) rechnet nicht damit, dass alle Mitarbeiter von First Solar schnell eine neue Arbeit finden.

"Es wird nicht gelingen, 800 bis 1000 Menschen nahtlos Beschäftigung anzubieten", sagte Geschäftsführer Lutz Neumann am Donnerstag. Dies sei nur möglich, falls noch ein Investor gefunden wird. Damit rechne die Behörde nicht.

150 Mitarbeiter haben das Unternehmen bereits freiwillig verlassen, sagte Neumann. Mit den restlichen Beschäftigten liefen Gespräche zum Übergang in eine Transfergesellschaft. Bislang wollen nach seiner Einschätzung rund 90 Prozent der Betroffenen dieses Angebot annehmen.

Drei Transfergesellschaften geplant

Ein Mitarbeiter des Solarmodulherstellers First Solar in Frankfurt (Oder) trägt am 23.02.2012 ein Photovoltaikmodul, auf dem ein Zettel mit der Aufschrift 'Solarjobs erhalten! Ja zur Energiewende!' klebt. (Bild: dpa)

First Solar hat noch gut 1000 Mitarbeiter 

Insgesamt soll es drei solche Auffanggesellschaften zur Vermittlung und Qualifizierung geben. Für den Großteil der Mitarbeiter beginnt das neunmonatige Programm am 1. Januar 2013. Etwa 260 Mitarbeiter sollen noch bis Ende Februar mit Aufräumarbeiten am Standort beschäftigt sein.

Seit Ende Mai hat die Agentur eine Außenstelle auf dem Werksgelände, bis zu sieben Mitarbeiter beraten von dort aus die Angestellten. Der US-Konzern will die beiden Werke mit 1200 Beschäftigten am Jahresende schließen. Ein Unternehmenssprecher hatte am Montag gesagt, es gebe Gespräche mit potenziellen Investoren.

Stand vom 04.10.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 04.10.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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