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Für stabile Wasserpreise verzichtet das Land Berlin in diesem Jahr auf Einnahmen in Höhe von 27,9 Millionen Euro. Das beschloss am Dienstag der rot-schwarze Senat auf Vorschlag von Wirtschaftssenatorin Yzer (CDU) und Finanzsenator Nußbaum (parteilos).
Insgesamt verzichteten die Gesellschafter auf einen Gewinn in Höhe von rund 37 Millionen Euro. Außerdem wurde vereinbart, dass die Wasserbetriebe die Kosten um 15 Millionen Euro senken.
Der hohe Anteil Berlins an den geringeren Einnahmen geht auf den Rückkauf des 24,95-Prozent-Anteils an den Wasserbetrieben vom Energiekonzern RWE zurück. Ende Oktober war das lange verhandelte Geschäft abgeschlossen worden. Berlin muss 658 Millionen Euro dafür an RWE bezahlen.
Damit verfügt Berlin jetzt wieder über 75 Prozent an den Wasserbetrieben.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2012_12/Berlin_verzichtet_auf_Wassereinnahmen.html