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Fleischerin aus Polen auf der Grünen Woche (Bild:dpa)

Mehr als 400.000 Besucher

Grüne Woche nach zehn Tagen beendet

Die Grüne Woche ist beendet. Mehr als 400.000 Besucher waren an den zehn Messetagen zu der weltgrößten Agrarschau gekommen. 

Zum Abschluss am Sonntag traten das Berliner Prinzenpaar und die Rettungshundestaffel Berlin auf. Beim Hallen-Fahrsportcup konnte man Pferdegespanne in Aktion beobachten. Und in der Halle des Verbraucherschutzministeriums fand eine letzte Kochshow statt – mit passendem Abschlussmotto: "Allerletzte Reste".

Wowereit freut sich über "Weltläufigkeit"

Lobende Worte über die Messe fand Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Sonntag. Er sehe in dieser Veranstaltung einen Beleg für die "Weltläufigkeit und Vielfalt" der Hauptstadt. 

Zudem werde gleich für einen kulturellen Austausch gesorgt und ein "kompetentes Forum für Fragen der Lebensmittelsicherheit und des Verbraucherschutzes", so der Wowereit in seiner Stellungnahme.

Weniger Besucher, aber vollere Kassen

Überall gibt es Kostproben: hier Salamie (Bild: Dieter Freiberg)

Umsonst gibt es auf der Grünen Woche fast nichts mehr. 

Bilanz wurde auch schon vorher gezogen: Am Samstag zeigte sich die Messe Berlin zufrieden mit dem Ergebnis für die Grüne Woche 2013. Insgesamt kamen zwar weniger Besucher als im Vorjahr, dafür stimmte aber der Umsatz.

Im Schnitt 113 Euro hätte jeder Verbraucher an den Messeständen gelassen, zwei Euro mehr als im 2012, so die Messegesellschaft. Bis Sonntagabend werden den Schätzungen zufolge etwa 407.000 Menschen die Grüne Woche besucht haben. Das wären dann 17.000 weniger als im Rekordjahr 2012. Den Ausstellern bescherte die Messe Umsätze von rund 46 Millionen Euro. 2012 waren es 45 Millionen Euro.

Der Geschäftsführer der Messe Berlin, Christian Göke, äußerte sich zufrieden: Die Grüne Woche sei weltweit die "wichtigste Plattform" der Agrarwirtschaft, sagte er. Mit ihrem "erfolgreichen Konzept" habe die Messe ihre Funktion als Leitmesse weiter ausgebaut.

Insgesamt beteiligten sich den Angaben zufolge 1.630 Aussteller aus 67 Ländern. Unter den Besuchern waren 80 Landwirtschaftsminister von allen Kontinenten sowie zahlreiche agrar- und wirtschaftspolitische Delegationen, wie der Sprecher weiter mitteilte. Das sei die höchste internationale Beteiligung seit der ersten Grünen Woche im Jahr 1926.

Vogelsänger lobt Brandenburg-Konzept

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger hatte bereits zwei Tage vor dem Ende der Grünen Woche eine positive Bilanz der diesjährigen Agrarschau gezogen. Sie sei die beste, die er in den vergangenen vier Jahren erlebt habe, sagte der SPD-Politiker am Freitag dem rbb.

Das Konzept der eigenen Brandenburg-Halle habe sich bewährt, so der Minister weiter. Sie sei eine besonders gute Werbung für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum Brandenburgs. Laut Vogelsänger wollen mehr als 90 Prozent der Aussteller im kommenden Jahr wieder an der Messe teilnehmen. Ein Grund dafür seien die vielen Kontakte, die die Aussteller untereinander während der Messe knüpften, erklärte Vogelsänger.

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Stand vom 27.01.2013

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 27.01.2013 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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