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rbbonline | Letzte Sendung


Die französischen Brüder Renaud und Gautier Capuçon - Geiger der eine, Cellist der andere - gehören zu den gefragtesten Solisten der jungen Generation. In gemeinsamen Kammermusikaufnahmen haben sie mehrfach ihr perfektes Zusammenspiel unter Beweis gestellt; im symphonischen Bereich ist das Doppelkonzert von Brahms wie für die beiden geschrieben.
Zu den Kammermusikpartnern der Brüder zählen Weltstars wie Martha Argerich und Daniel Barenboim. Renaud und Gautier Capuçon studierten am Pariser Konservatorium und erhielten schon bald nach ihrem Studium zahlreiche Auszeichnungen.
Im Sommer 1887 entstand im schweizerischen Thun Brahms’ letztes Orchesterwerk: das Konzert für Violine und Violoncello a-Moll, op.102. Brahms schrieb das Konzert, um sich mit einem alten Freund zu versöhnen, mit dem Geiger Joseph Joachim, der das Freundschaftsangebot annahm. Im September des gleichen Jahres wurde in Baden-Baden zum ersten Mal geprobt, mit Joseph Joachim, dem befreundeten Cellisten Robert Hausmann und Brahms selbst am Klavier. Die Uraufführung fand wenige Wochen später im Kölner Gürzenich statt, gefolgt von einer Reihe von Aufführungen in ganz Deutschland.
Die Brüder Capucon werden vom Radio-Sinfonieorchester Stuttgart unter der Leitung von Sir Roger Norrington begleitet.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg