OZON unterwegs
vom 24.10.2011 22:15 Uhr
Tornados wüten auch in Brandenburg. Verheerende Sandstürme kann es auch im Barnim geben. Wir sind der unsichtbaren Kraft ausgeliefert – und von ihr abhängig: der Wind als Lieferant von Energie zum Beispiel. Einst wurden Windgötter besänftigt, dann hat die Wissenschaft den Mythos entzaubert. Doch selbst hoch spezialisierte Vorhersagetechnik kapituliert vor den Launen des Windes. Freund und Feind ist er, unbeherrschbar und unverzichtbar - wie sehr hat er uns immer noch im Griff? _mehr
Wer ins Flugzeug steigt, hofft verschont zu bleiben vor Turbulenzen. Vor Rotoren, starken Luftwirbeln in Bodennähe, aber auch brechenden Wellen des Jetstreams. _mehr
Unsichtbar und unbeeinflussbar, galt der Wind lange Zeit als übermenschliche Kraft, gelenkt von Windgöttern. Aus gesammelten Erfahrungen wurden später Wetterregeln, die Windrichtung zeigten Wetterfahnen an. _mehr
Brandenburg gilt als Windland, recht flach, mit großen freien Flächen. Und doch gibt es genug „Bremsfaktoren“: Bäume, Hügel, Hochhäuser. _mehr
Faszinierende Landschaften formt der Wind, feine Sandstrukturen erzählen von seinem Weg und riesige Wüstenberge von seiner Kraft. Die aber kann zur tödlichen Gefahr werden - wie beim Sandsturm im Frühjahr über die A19 in Mecklenburg-Vorpommern. _mehr
Zerstörerische Stürme können heute recht gut vorhergesagt werden, dank Satelliten und Hochleistungscomputern. Die Meteorologen wollen noch genauer werden, vergleichen europaweit verschiedene Modelle und errechnen die größten Wahrscheinlichkeiten. _mehr