OZON unterwegs
vom 19.09.2011 22:15 Uhr
Nach dem Atomausstieg ändert sich unsere Stromversorgung radikal. Die Region Berlin-Brandenburg ist dafür ein Brennspiegel. Regenerative Energien rücken noch mehr in den Mittelpunkt, liefern aber schwankenden Strom. Die unter anderen historischen Prämissen gewachsene Netzstruktur ist dafür am Limit, muss erweitert und umgebaut werden. Aber auch die Grundversorgung erlaubt keine einfachen Antworten für die neue Energiestrategie. Welche technischen Verbesserungen sind an Braunkohlekraftwerken noch möglich, wenn Brandenburg sich aus der CCS-Technik verabschiedet und Gaskraftwerke effizienter sind? _mehr
Das Netz ist am Limit. Das spüren regelmäßig die Manager in der Leitzentrale von „50Hertz Transmission“ in Neuenhagen. Fällt viel Windstrom an, wie zum Beispiel bei der “Enertrag AG“ in der Uckermark, wird es eng. _mehr
Die Geschichte des ostdeutschen Stromnetzes beginnt nach 1880 im Zentrum Berlins mit ersten kleinen Kraftwerken für die Beleuchtung von Straßen und Plätzen. 1912 gibt es die erste europäische 110 kV-Leitung zwischen Lauchhammer und Riesa. _mehr
Die deutsche Drahtindustrie produziert meist fürs Ausland, denn seit Jahren wird hierzulande am Höchstspannungsnetz fast nicht gebaut. Wenn das so bleibt, steuert Deutschland auf einen Blackout zu, warnt der Cottbusser Hochspannungsexperte Prof. Harald Schwarz. _mehr
2007 wurden an einer Leitung bei Ulm in Baden-Württemberg zum ersten Mal sogenannte Hochtemperaturseile getestet. Sie können heißer werden als herkömmliche Leitungen und dadurch bis zu 50 Prozent mehr Strom durchlassen. _mehr
Auch Brandenburg hat sich von der sogenannten CCS-Technik, dem Abscheiden und Verpressen des Klimagases CO2, verabschiedet. Welche Möglichkeiten haben die großen Lausitzer Kraftwerke noch, ihren Wirkungsgrad und die Verbrennungsprozesse zu verbessern? _mehr