Familie bei der Getreideernte; Quelle: rbb

- Länger leben - Die Sozialgeschichte des Alterns

Das Wissenschaftsjahr 2013 nimmt den demografischen Wandel und seine Chancen ins Visier. Die Lebenserwartung ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts deutlich gestiegen. Auch als Folge vieler Sozialkämpfe.

Denn neben biologischen Faktoren, Bildung und Lebensstil waren bis nach dem 2. Weltkrieg schwere Arbeit, soziales Elend, mangelhafte medizinische Betreuung Gründe für früheres Sterben. Auch heute, so zeigen Studien des Robert–Koch–Instituts, sind Arbeit oder Arbeitslosigkeit, Angst oder Zufriedenheit für die Lebenserwartung der Menschen entscheidend.
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Kind (Quelle: rbb)

Kindheit in Brandenburg

Das Industriezeitalter beutete lange auch Kinder aus und ließ sie früh altern. Selbst in Fortschrittsländern wie den USA und Deutschland. Und doch brachten die letzten einhundert Jahre einen sozialen Wandel, wie keine Zeit zuvor.

Lebenserwartung im Wandel der Zeit

Wachsende Verelendung, 12-Stundentag, fehlender Arbeitsschutz, Frauen- und Kinderarbeit prägten den Beginn des Industriezeitalters.

Warum Männer anders altern

Langzeitarbeitslosigkeit, soziale Einbrüche treffen viele Männer härter als Frauen. Zwei Arbeiter aus dem einstigen Stahl- und Walzwerk Brandenburg an der Havel berichten über die Folgen ihrer Arbeitslosigkeit.

Aufbruch oder Flucht – die Uckermark

Der ländliche Raum Brandenburgs verliert seit der Privatisierung der DDR-Landwirtschaft in historisch nicht gekannten Dimensionen Einwohner. Besonders in der Uckermark, die von Demografen und Historikern intensiv erforscht wird.