- Die Vorgeschichte
Seit 1978 war im Bereich Landwirtschaft des DDR-Fernsehens eine kleine Allianz aus "grünen" Journalisten entstanden. Zu ihnen gehörten die Redakteure Ria und Hartmut Sommerschuh und der Kameramann Werner Peter.
In einem heimlichen Bündnis mit kritischen Wissenschaftlern und Naturschützern gelang es ihnen allmählich, ein Fenster für ökologische Themen aufzustoßen.
Auf guten Sendeplätzen liefen Filme über die Rekultivierungsprobleme der Braunkohlelandschaften, alternative Energien, über den Humusmangel in der Landwirtschaft und 1983 ein Portrait der Naturschutzpioniere Erna und Kurt Kretschmann unter dem Titel "Landschaft ohne Zäune".
Dieser Film wurde nach seiner Ausstrahlung als konterrevolutionär verrissen und verboten. Aber von da an kamen immer wieder Zuschauerbriefe mit der Forderung, mehr Umwelt- und Naturschutzthemen im DDR-Fernsehen zu behandeln.

