13.02.2012

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Mario Barabasz, Foto: Caterina Rönnert

Zoo Berlin

Mario Barabasz: "Ich bin wieder hier, in meinem Revier"

Über Rockmusik im Pandakeller, Weihnachtsdüfte und einen ganz gewissen Flair.

„Ich verbringe mehr Zeit mit den Tieren, als mit meiner Frau“
Mario Barabasz ist Tierpfleger aus Leidenschaft. "Urlaub ist schön und gut, aber man vermisst es doch schon. Da muss ich dann immer an das Lied von Westernhagen denken 'Ich bin wieder hier, in meinem Revier'." Mario Barabasz arbeitet seit 1978 im Zoo Berlin und hat sein Hobby zum Beruf gemacht.

Mario Barabasz, Foto: Caterina Rönnert

Rockmusik im Pandakeller
Schon bald stieg er in die Zooband als Bassgitarrist ein. Bandleader war Revierleiter des Raubtierhauses Lutz Störmer. "Der spielt eine astreine Gitarre. Nach Feierabend probten wir so drei bis vier Stunden. So laut wie damals habe ich nie wieder gerockt."(lacht)

Mario Barabasz, Foto: Caterina Rönnert

Nachdem die Pandabären Bao Bao und Yan Yan in den Zoo Berlin kamen, musste die Zooband im Hühnerhaus weiter proben.
17 Jahre war Mario Barabasz im Raubtierhaus, bis er in den Streichelzoo gewechselt hat. Hier ist er Herr über Kamele, Rinder, Zwergesel, Ziegen, Schafe, Gänse und Enten. "In diesem Revier hat man am meisten mit dem Publikum zu tun. Hier nehmen manche Stadtkinder den ersten Kontakt überhaupt mit diesen Tieren auf."

Mario Barabasz, Foto: Caterina Rönnert

"Der Zoo hat immer ein gewisses Flair"
"Wenn ich morgens um sechs oder im Sommer abends durch den Zoo spaziere, dann hat der Zoo ein gewisses Flair. Draußen tobt die Großstadt und mittendrin der Zoo. Und wenn am Breitscheidplatz der Weihnachtsmarkt öffnet, dann duftet das bis hierher."

Dieser Text gibt den Sachstand vom 25.08.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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