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rbbonline | Die Mitarbeiter


Fototermin mit den Flusspferden. Offene Mäuler strecken sie der Kamera entgegen. Revierleiter Uwe Fritzmann ist das gewohnt. Liebevoll streicht er ihnen über die Zunge.
Von Meerschweinchen zu Flusspferden
Dass er heute mit solchen Kolossen arbeitet, hätte er sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, als er als Jugendlicher noch Meerschweinchen züchtete. Sogar in Natura konnte Fritzmann die Flusspferde auf seiner Reise nach Afrika schon erleben. Das Gerücht, dass die sich in klarem Zoowasser nicht wohl fühlen, da sie nur in dreckigen Gewässern leben, hat er dort für sich widerlegt. Unter Wasser konnte er die Tiere noch in zwanzig Meter Entfernung sehen. Auch sonst ist Fritzmann ein reiselustiger Mensch. Sein größter Traum wäre es, von Alaska bis Feuerland mit einem Wohnwagen runter zu fahren. Eben ein richtiger Abenteurer.
Auch Flusspferde brauchen Streicheleinheiten
Nachdem Uwe Fritzmann von seinen Nachbarn, den Pinguinen, geweckt wird, fährt er mit seinem Fahrrad drei Gehege weiter in sein Revier. Dort warten die Flusspferde darauf, endlich ins Wasserbecken gelassen zu werden. Offene Mäuler strecken sie ihm entgegen. Flusspferd Nante, Knautschkes Sohn, lässt es sich sogar gefallen, seinen Pfleger auf dem Rücken zu tragen. Diese Vertrautheit mit den Flusspferden entwickelte sich in den letzten dreizehn Jahren, nachdem Fritzmann das 1997 neu eröffnete Flusspferdhaus übernahm.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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