
Sommerhochwasser hat ein Ende - Pegel der Brandenburger Flüsse haben sich normalisiert
Über sechs Wochen lang hielten sich die Pegelstände mancherorts hartnäckig über den Normalwerten - auch lange nach den Höchstständen von Juni. Nun ist das Sommerhochwasser 2013 wohl endgültig vorbei. Was bleibt ist eine Mückenplage.
Nach sechs Wochen Hochwasser an Brandenburger Flüssen sind jetzt auch die letzten Pegelstände unter den Wert für die niedrigste Alarmstufe gefallen.
Am Pegel in Stützkow (Uckermark) an der Oder wurde am Dienstagmorgen nach Angaben der Hochwasserinformation des Landesumweltamtes mit 7,67 Metern die niedrigste Alarmstufe 1 von hier 7,70 Meter unterschritten. Vor 14 Tagen hatte dort der Pegelstand noch über 9 Metern gelegen, normal sind sieben Meter.
Auch an Elbe und Spree ist das Wasser in den vergangenen Wochen deutlich zurückgegangen und liegt jetzt auf normalem Niveau.
Mücken plagen die Brandenburger
Nach dem Hochwasser leidet Brandenburg nun unter einer Mückenplage. Bei normaler Witterung benötigten Mücken drei Wochen zur Entwicklung. Bei Temperaturen über 25 Grad schaffen sie es jedoch in zehn Tagen. Dann können gleichzeitig mehrere Generationen unterwegs sein - was jetzt vielerorts der Fall ist.


