Mitarbeiter gehen vor dem fertiggestellten Gebäude der Charité Campus-Klinik entlang (Quelle: dpa)

Sanierung ab Ende September - Auszug aus Charité-Bettenhaus angelaufen

In der Charité in Berlin-Mitte hat am Donnerstag der große Auszug begonnen. Weil das Bettenhochhaus über drei Jahre kernsaniert wird, müssen alle Stationen für diese Zeit in die neu errichtete Campus-Klinik umziehen.

Der große Auszug aus dem Bettenhochhaus der Charité läuft: Am Donnerstag übernahm die erste Station in der neuen Charité-Campus-Klinik ihre Räume.

Der viergeschossige Interimsbau - erstellt aus vorgefertigten Modulen - hat Platz für 339 Betten. Er soll während der dreijährigen Kernsanierung des Bettenhochhauses den größten Teil der dortigen Stationen beherbergen.

Umzug bis Ende September abgeschlossen

Bis Ende September soll der Auszug der elf Fachbereiche von Allgemeinchirurgie bis Urologie abgeschlossen sein, gleich danach beginnt der Umbau.

Charité-Bauchef Christian Kilz sprach von einem wichtigen Schritt zur Umsetzung des Masterplans: "Ein Umzug dieser Größenordnung ist eine logistische Herausforderung."

Die Erneuerung des 1982 eröffneten 21-stöckigen Bettenhochhauses ist das größte Bau- und Sanierungsprojekt in der Geschichte der fusionierten Charité. 185 Millionen Euro stellt der Senat dafür bereit.