![Tuberkulose Test in einem Labor [Foto: dpa] Tuberkulose Test in einem Labor [Foto: dpa]](/panorama/beitrag/2013/09/Entwarnung-Tuberkulose-Prenzlau/_jcr_content/image.img.jpg/rendition=original/size=708x398.jpg)
Nach Massenuntersuchung in Schule - Entwarnung nach Tuberkulose-Fall in Prenzlau
Nach einem Fall von offener Lungentuberkulose an einem Gymnasium in Prenzlau hat das Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark am Freitag Entwarnung gegeben. Anfang September waren 450 Schüler und Lehrer prophylaktisch untersucht worden. Es seien allerdings keine weiteren Krankheitsfälle festgestellt worden.
Nachdem eine Schülerin an einem Gymnasium in Prenzlau (Uckermark) an offener Tuberkulose (TBC)erkrankt war, sind Anfang September 450 Mitschüler und Schüler prophylaktisch untersucht worden. Am Freitag hat das Gesundheitsamt des Landkreises nun Entwarnung gegeben.
Es gibt keine weiteren Krankheitsfälle, wie die Amtsärztin Michaela Hofmann dem rbb sagte. Sieben weitere Schüler und ein Mitarbeiter hätten Antikörper gebildet, sagte Hofmann. Sie hätten also Kontakt zu dem Tuberkuloseerreger gehabt, seien daran aber nicht erkrankt.
Der Schülerin, die sich mit Tuberkulose infiziert hatte, geht es inzwischen wieder gut. Wie sie sich angesteckt hat, ist weiterhin unklar.
Die hochansteckende Erkrankung der 14-Jährigen war den Behörden Mitte Juni gemeldet worden. Bei ersten Tests unter 200 engen Kontaktpersonen des Kindes waren der Kreisverwaltung zufolge sechs weitere, aber nicht ansteckende Infektionen in unterschiedlichen Stadien entdeckt worden. Alle Betroffenen wurden behandelt, einer davon im Krankenhaus. Untersucht wurden auch Familienangehörige, Freunde, Sportkameraden und die Lehrer.
Laut Gesundheitsministerium ist die Zahl der TBC-Neuinfektionen im Land schwankend - den Höchststand der vergangenen Jahre gab es 2010 mit 101 Fällen. In diesem Jahr wurden bislang 65 Infektionen gemeldet.



