Nach Evakuierungen in Schmargendorf - Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft
Alles ist gut gegangen - der Blindgänger in Berlin-Schmargendorf ist am Montag Nachmittag ohne Zwischenfälle unschädlich gemacht worden. Wegen der Entschärfung der russischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg waren 3.600 Anwohner in Sicherheit gebracht worden. Die Straßen rund um den Fundort an der Hubertusallee waren gesperrt worden.
Im Berliner Ortsteil Schmargendorf ist am Montagnachmittag eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Zuvor war rund um den Fundort ein Sperrkreis von 400 Metern gezogen worden. 3.600 Anwohner musste ihre Wohnungen verlassen. In dem Gebiet liegen auch mehrere Altenheime und Kitas. Die Anwohner konnten in einer nahe gelegenen Schule unterkommen.

Der russische Blindgänger war am Donnerstag auf einem Baugrundstück entdeckt worden. Weil er als stabil eingestuft wurde, wurde die Entschärfung aber erst für Montag angesetzt, um mehr Zeit für die Vorbereitung zu haben.
Entschärfung sollte eigentlich um 12.00 Uhr beginnen
Die Entschärfung der 500-Kilo-Bombe konnte erst später beginnen als ursprünglich geplant. Vereinzelt hätten sich Anwohner geweigert, ihre Wohnungen zu verlassen, sagte eine Polizeisprecherin. Diese seien in Gesprächen über die Konsequenzen aufgeklärt worden.
Experten wollten den Zünder mit einer Wasserstrahl-Schneidetechnik abtrennen. 200 Polizisten und 14 Spezialkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz.
3.600 Anwohner betroffen
In dem Sperrkreis in Schmargendorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) leben normalerweise etwa 3.600 Menschen. Wegen der Herbstferien war aber davon auszugehen, dass viele Anwohner verreist sind. In dem geräumten Gebiet liegen Einrichtungen für altersgerechtes Wohnen, mehrere Kitas und Botschaften. Alle hätten sich auf die Evakuierung eingestellt, so die Polizei. Für die Kita-Kinder seien Ausflüge organisiert worden.




