
BVG startet Info-Kampagne rund um die U5 - Baustelle verstehen lernen
Bis 2019 wird in Berlin-Mitte noch an der U5 gebaut. Damit Berliner und Berlin-Besucher besser verstehen, was auf der Dauerbaustelle genau passiert, hat die BVG jetzt einen Info-Waggon an die Rathausstraße gestellt. Darin ist auch ein Modell des Tunnelbohrers "Bärlinde" zu sehen.
Die BVG will für Transparenz rund um die Riesenbaustelle in Berlins Mitte sorgen. Dabei helfen soll ein Info-Waggon an der Rathausstraße. Dort können sich Besucher über den Neubau der U5 informieren. "Wir bauen mitten in der Stadt. Jeder muss verstehen, was wir hier machen, weshalb wir es machen und warum es die Zeit dauert, die es dauert", sagte die BVG-Vorsitzende, Sigrid Nikutta, bei der Eröffnung am Mittwoch.
Zu sehen ist dort neben einer interaktiven Karte und anderem Informationsmaterial ein Modell des Tunnelbohrers "Bärlinde", der bei den Bauarbeiten benutzt wird. Mit ihm wurde gerade erst die Spree unterquert.

Nach dieser ersten Tunnelbohrung unter der Spree, soll als nächster Schritt die U6 zwischen Friedrichstraße und Französischer Straße im November wieder geöffnet werden.
Das gesamte Projekt der U5 soll 2019 abgeschlossen sein und rund 433 Millionen Euro kosten. Wenn alles nach Plan läuft, fährt die U5 ab Sommer 2019 zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor und dann weiter zum Hauptbahnhof. Täglich werden bis zu 155.000 Fahrgäste erwartet.
Mit Infoboxen zu Bauprojekten hat Berlin schon öfter Erfahrung gemacht. Die Rote Infobox am Potsdamer Platz erwies sich in der 90er Jahren als Publikumsmagnet, und auch die Humboldt-Box zur Schlossbaustelle zieht viele Berliner und Gäste an.


