Rangelei zwischen einem jüngeren und einem älteren Schüler auf einem Schulhof (Quelle: dpa)

Vierzehnjähriger im Krankenhaus - Messerstecherei auf Berliner Schulhof

Es fing an wie ein ganz normaler Streit – bis einer zustach. Auf einem Schulhof in Berlin-Grunewald ist am Freitag ein Vierzehnjähriger von einem Mitschüler mit einem Messer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei ist er nicht in Lebensgefahr.

Und dann war es plötzlich blutiger Ernst: Als ein Schulhof-Streit in Berlin-Grunewald eskalierte, zog einer der Kontrahenten das Messer. Der Fünfzehnjährige stach auf seinen jüngeren Mitschüler ein. Das vierzehn Jahre alte Opfer kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei ist er nicht in Lebensgefahr. Sein Angreifer erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde ambulant behandelt.

Die Schulleitung habe einen Psychologen angefordert, teilte die Bildungsverwaltung am Freitag mit. Auch die Eltern und das Jugendamt sollen informiert werden.

Senatorin Sandra Scheeres (SPD), so die Bildungsverwaltung, empfiehlt allen Berliner Schulen, Krisenteams und Konfliktlotsen einzusetzen. Diese könnten in angespannten Situationen schnell reagieren und zur Entschärfung beitragen. Auch in der Grunewalder Schule ist bereits ein Anti-Gewalt-Training absolviert worden.

Ein Kommissariat des zuständigen Polizeiabschnitts ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung.