
TBC-Verdachtsfälle - Tuberkulose-Entwarnung in Frankfurt, neue Fälle in Eisenhüttenstadt
Eine Lehrerin in Frankfurt (Oder), die an offener Tuberkulose erkrankt ist, hat offenbar niemanden angesteckt. Das ist das Ergebnis umfangreicher Tests, die unter Schülern, Lehrern und Trainern der Schule durchgeführt wurden. Unterdessen gibt es in der zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt neue TBC-Verdachtsfälle.
Nach der Erkrankung einer Lehrerin ist in Frankfurt (Oder) kein weiterer Bürger an Tuberkulose erkrankt. Das teilte ein Sprecher der Stadt mit, nachdem gut 200 Tests bei Schülern, Lehrern und Trainern der Schule durchgeführt wurden. Alle blieben ohne Befund.
Fünf Personen mussten ein zweites Mal unter die Lupe genommen werden, da die erste
Kontrolle nicht angeschlagen hatte. "Davon hat keiner TBC", betonte der Sprecher.
Weniger erfreuliche Nachrichten gibt es aus der zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt. Dort scheint es in sechs neuen Fällen einen Verdacht auf Tuberkulose zu geben. Die betroffenen Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung werden nach Angaben aus dem Rathaus im städtischen Krankenhaus untersucht.
Mehrere Fälle in den letzten Wochen
In den vergangenen Wochen waren mehrere Fälle von Tuberkulose in Brandenburg aufgetreten. In Prenzlau (Uckermark) war eine Schülerin an offener Lungentuberkulose erkrankt. 450 Kontaktpersonen wurden untersucht, bevor das Gesundheitsamt Entwarnung gab.
In einem Eisenhüttenstädter Flüchtlingsheim wurde bei acht Tschetschenen Tuberkulose festgestellt. Auch in diesem Fall wurde umfangreiche Tests im Umfeld der Betroffenen durchgeführt.
Tuberkulose wird durch Bakterien ausgelöst. Bei der offenen Variante können Patienten sie mit Husten und Niesen auf andere Menschen übertragen. Auch in Deutschland bleibt die früher Schwindsucht genannte Krankheit ein ernstzunehmendes Problem. Sie lässt sich in der Regel aber mit Antibiotika heilen.



