
Internationale Gartenausstellung 2017 - Investor für den Bau einer IGA-Seilbahn gefunden
Der Bau einer Seilbahn über das Gelände der Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin-Marzahn ist nicht mehr nur Zukunftsmusik. Offenbar hat sich ein Investor gefunden, der das Bauwerk aus eigener Tasche bezahlen will.
Die Pläne für eine Seilbahn auf dem Berliner Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017 nehmen Gestalt an. Nach Angaben des IGA-Betreibers wurde jetzt ein Investor gefunden.
Details nannte die IGA Berlin 2017 GmbH im Gespräch mit rbb online nicht. Der Namen des Investors werde am 27. Februar öffentlich gemacht, hieß es. Dann solle auch die Vertragsunterzeichnung erfolgen. "In Kürze wird das Genehmigungsverfahren für dieses zukunftsweisende Projekt eingeleitet, für das keine öffentlichen Mittel verwendet werden", so der IGA-Betreiter.

Naturschützer kritisieren Pläne
Nach der Planung von "geskes.hack Landschaftsarchitekten" (Berlin) und "VIC Brücken und Ingenieurbau" (Potsdam) soll in der Mitte des IGA-Geländes auf dem Kienberg ein Aussichtsrundgang gebaut werden. Zu diesem führt dem Entwurf zufolge vom östlichen Eingang des IGA-Geländes - also vom U-Bahnhof Neue Grottkauer Straße - eine Seilbahn. Von dem rund 100 Meter hohen Kienberg transportieren Gondeln die Besucher dann bis zu den Gärten der Welt.
Naturschützer kritisieren die Pläne für die Seilbahn und für die neue Wegeverbindungen. Diese berührten den "sensibelsten Teil des Wuhletals" . Sie fordern diese Projekte nicht umzusetzen. Frank Beiersdorf (Die Linke), umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Bezirksparlament Marzahn-Hellersdorf, kritisierte: "Man kann nicht Natur erleben, wenn man sie durch Betonbauten wegrationalisiert."


