Am Anfang war der KR50: Bereits 1958 produzierte Simson einen Klein-Roller (KR) mit einem Hubraumvolumen von 50 cm³. Er gilt als Vorgänger der Schwalbe, die ab 1964 hergestellt wurde. Vorgestellt wurde das Fahrzeug mitunter auf der Herbstmesse in Leipzig (Foto).
Mit der KR 51 wurde 1964 bis 1968 die erste Generation der Schwalbe produziert. Typisch für den Modelltyp ist das kräftige Blau. Mit 3,4 PS gestartet ...
... hat das Nachfolgemodell KR51/1 ab 1968 bereits 0,2 PS mehr zu bieten. Bis 1980 wurden rund 44.600 Sonderausführungen produziert. Als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal gilt die halbautomatische Fliehkraftkupplung zum Anfahren.
1974 bis 1980 kam die Simson Schwalbe KR51/1 K auf den Markt. Charakteristisch auch hier: die Farbe. In Atlasweiß mit goldfarbenem Schriftzug war das Modell damals für rund 1.350 Mark zu kriegen.
Mit dem Modell KR 51/2 brachte Simson 3,7 PS unters Blech. Damals als gängiges Fortbewegungsmittel eingesetzt, erfüllt die Schwalbe heute vor allem einen Kultzweck, wie hier bei der Brandenburger Landesmeisterschaft im Hirschbrunft-Schreien.
Nicht alle Schwalben werden auch wie "Kultur-Gut" behandelt. Doch glücklicherweise ...
... gibt es Abhilfe, damit die Schwalbe auch in den nächsten 50 Jahren noch rollt. Weitere Bildergalerien