Der Berliner Werner Forßmann war Assistenzarzt in Eberswalde, als er im Sommer 1929 eine Nadel in seinen Arm stach und einen dünnen Gummischlauch in seine Vene schob – bis er in der eigenen Herzkammer ankam. Als Beweis machte er eine Röntgenaufnahme. Zusammen mit zwei amerikanischen Forschern, die auf seine Erfindung zurückgriffen, erhielt er 1956 für die Erfindung des Herzkatheters den Nobelpreis für Medizin.