
3. Flussauen-Woche im Nationalpark Unteres Odertal - Landschaftsyoga im Vogelparadies
Wasser und Wiesen soweit das Auge reicht: Im Nationalpark Unteres Odertal findet ab Samstag erneut die Flussauen-Woche statt. Eine Reihe von Veranstaltungen und Führungen sollen Naturinteressierte in die Region am Rand Brandenburgs locken. Auf dem Programm stehen besonders viele Rad- und Wandertouren.
Zum dritten Mal findet im Nationalpark Unteres Odertal die Flussauen-Woche statt. Mit einer Reihe von Veranstaltungen hofft der örtliche Tourismusverein von Samstag an, wieder Ausflügler in die Region zu locken.
Auf dem Programm stehen bis 13. April vor allem geführte Rad- und Wandertouren, aber auch Landschaftsyoga, Fotoausstellungen oder ein Konzert. Auch für Kinder gibt es Angebote. Bei zwei Veranstaltungen können Besucher einen Blick in das sonst nur schwer zugängliche Schwedter Schöpfwerk werfen.
Eröffnet wird die Woche in Stützkow. Im vergangenen Jahr kamen rund 1200 Gäste zu den Veranstaltungen. Erfreulich sei, dass auch mehr Besucher aus der näheren Umgebung Interesse für das Odertal zeigten, sagte eine Sprecherin des Tourismusvereins Nationalpark Unteres Odertal. „Das ist für uns ein gutes Zeichen.“
Heimat für besonders viele Arten
Der Nationalpark Unteres Odertal wurde nach der Wende eingerichtet. Er liegt im Nordosten Brandenburgs, im Landkreis Uckermark und umfasst eine Fläche von 10.500 Hektar auf deutscher Seite. Auch auf der polnischen Seite ist das Gebiet geschützt.
Die Oderaue mit Altarmen und periodisch überfluteten Feuchtwiesen weist einen besonderes hohen Artenreichtum auf. In dem Nationalpark gibt es zudem Versuche, alte Pferde- und Rinderrassen wiederanzusiedeln.
Die Flussauen-Woche sei eine guter Anlass, mit der Ausflugssaison so früh wie möglich zu starten, hieß es vom Tourismusverein. Im vergangenen Jahr sei die überflutete Aue um diese Zeit noch zugefroren gewesen. Aktuell sei sie nur streckenweise mit Wasser bedeckt.




