Gottesdienstschild der "FSM"-Kirche in Templin (Quelle: Rüdiger Weida)

Kirchenkritiker in Templin werben für "Gottesdienst" - Die Schild-Bürger und ihr Spaghettimonster

Die weltweit organisierte "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters" hat in Templin Hinweisschilder für ihre "Gottesdienste" aufgehängt - und zwar an den gleichen Masten, an denen auch die etablierten Kirchen für ihre Messen werben. Das sorgt bei den sogenannten "Pastafaris" für Freude - die anderen Religionsgemeinschaften sind sauer. Von Sebastian Schöbel-Matthey

"Ich dachte, da macht einer eine Nudel-Woche", sagt Manfred Chrzon, der Gemeindeleiter der Baptistischen Kirche Templin. Ein nachvollziehbarer Irrtum: Auf dem Schild steht groß das Wort "Nudelmesse" geschrieben, dazu der Hinweis "Freitag 10 Uhr". Das Logo auf dem Schild hilft auch nicht wirklich weiter, es erinnert eher an eine Krabbe ohne Scheren. Seit Donnerstag hängen insgesamt vier dieser Schilder an Ortseingängen der uckermärkischen Stadt Templin - und zwar direkt unter den Gottesdiensthinweisen der katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden Templins.  

Doch hier geht es nicht um Werbung für eine Teigwaren-Schau. Hier wirbt eine der jüngsten selbsternannten Glaubensgemeinschaften der Welt: Die Pastafaris, also Anhänger der sogenannten "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters" (FSM), eine weltweit organisierte Gruppe von Religions- und Kirchenkritikern. Ihre "Nudelmessen" zelebrieren sie in Piratenkostümen, mit Bier und Pasta statt Wein und Brot, und einem vom Nudelholz abgelesenen Glaubensbekenntnis auf das "Fliegende Spaghettimonster".  

Rüdiger Weida von den Templiner Pastafaris (Bild Rüdiger Weida)
Rüdiger Weida neben einem der aufgehängten Schilder in Templin.

Templin hat erste "Pastafari-Kirche" weltweit

Entstanden ist die Bewegung als satirische Reaktion von Atheisten auf fundamentale Christen in den USA:  Die versuchen dort seit Jahren mit Kreationismus und ultra-orthodoxer Bibelauslegung die amerikanische Gesellschaft umzukrempeln.

Im Internetzeitalter breitete sich die "Spaghettimonster-Lehre" rasant aus, auch in Deutschland fanden sich schnell Anhänger. Zu den aktivsten Gemeinden gehört die von Rüdiger Weida in Templin: Seit einigen Jahren ist die dortige FSM-Kirche sogar ein eingetragener Verein; in diesem Jahr weihte sie nach eigenen Angaben die "erste pastafarianische Kirche weltweit".

Weida war es auch, der beim Straßenverkehrsamt die Genehmigung zum Anbringen der Gottesdienst-Schilder beantragt hat. Ein Erfolg "im Kampf um die Gleichbehandlung von Pastafari mit anderen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften", schreibt er auf der Vereinswebseite.

Polnische Anhänger der Pastafari-Bewegung (Bild dpa)
Weltweite Bewegung: Auch in Polen kämpfen Pastafaris um Anerkennung als Glaubensgemeinschaft.

"Das sind doch keine Gottesdienste, das ist Zirkus"

Doch was halten die etablierten Kirchen in Templin davon, dass sie sich ihre vier Gottesdienst-Schilder mit den "Pastafaris" teilen müssen? Der evangelische Pfarrer Ralf-Günther Schein lässt im Gespräch mit rbb-online keinen Zweifel daran, das er von den Aktivitäten der Kirchenkritiker nicht viel hält. Was ihn besonders stört, ist das offensiv anti-kirchliche Auftreten der Gruppe. "Das sind doch keine Gottesdienste, was die machen, das ist Zirkus." Dass nun ausgerechnet diese Messen direkt unter dem Gottesdienstangebot auch seiner Kirche beworben werden, stört ihn sehr. "Da hätte die Stadt sensibler sein können."

Die Frage, warum das Straßenverkehrsamt das Aufhängen der Schilder überhaupt erlaubt hat, lässt sich derzeit nicht klären. Die Verwaltung konnte auf Anfrage keine Erklärung geben - und scheint derzeit selbst ratlos zu sein.

Auch bei der katholischen Kirche stößt die Aktion auf Kritik. Stefan Förner, der Sprecher des Erzbistums Berlin, kann über den Namen der Gemeinschaft zwar herzlich lachen. Doch in der katholischen Gemeinde Templin, für die das Erzbistum zuständig ist, seien die Erfahrung mit den Pastafaris eher negativ, teilweise sogar verletzend gewesen. Denn deren Kirchenkritik werde zum Teil als "zu aggressiv" empfunden, ihr Geltungsanspruch als zu weitreichend. "Die sind missionarischer unterwegs als man es der katholischen Kirche manchmal unterstellt."  

Russische Pastafaris in St. Petersburg (Bild dpa)
Pastafari-Treffen in St. Petersburg: Nudelsieb als Kopfbedeckung

"Die sind missionarischer als wir Katholiken"

Das Wort "aggressiv" fällt auch im Gespräch mit Manfred Chrzon von der baptistischen Gemeinde mehrfach. Gegen Kritik habe man gar nichts, sagt er. "Aber es wird unfair, wenn man andere Leute verunglimpft." Genau das aber sei passiert, als man kürzlich auf Einladung der Pastafaris eine ihrer Veranstaltungen besuchte. Am Ende verließen die Freikirchler wütend den Saal, als die Spaghettimonster-Jünger aus Sicht der Baptisten allzu polemisch über die Bibel herzogen.

Rüdiger Weida schildert den Vorfall etwas anders, es habe einfach Meinungsverschiedenheiten gegeben, die den baptistischen Gästen dann offenbar zu viel wurden. Beide Seiten beteuern inzwischen, man habe sich wieder beruhigt, böses Blut gebe es wegen der Geschichte keines. Weida selbst will auch nicht als zynischer Gotteslästerer missverstanden werden. "Wir wollen weder die Kirche verbieten, noch die Religion." Es gehe ihm und seinen Pastafaris nur darum, Staat und Kirche völlig zu trennen. "Die Kirchen sollen ihre Sonderrechte abgeben", fordert er.

Streit um auftgestellte Schildermasten

Die nun aufgehängten vier Gottesdienstschilder der Pastafaris könnten die Debatte zwischen den Kirchen und ihren Kritikern allerdings zusätzlich anheizen. Denn die vier Schildermasten wurden ursprünglich von den etablierten Kirchen gemeinsam aufgestellt, die Kosten  untereinander geteilt. Die Pastafaris hängen dort nun ebenfalls dran - ohne Absprache mit der evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinde. "Da müssen wir noch einmal drüber nachdenken", sagt Baptist Manfred Chrzon.

Spaghettimonster-Pfarrer Weida möchte einem möglichen Schilder-Streit nun aber vorbeugen. Gegenüber rbb online kündigte er an, den drei Kirchen ein Angebot vorlegen zu wollen: Demnach würden die Pastafaris einen Teil der Kosten, die beim Aufstellen der vier Schildermasten angefallen sind, übernehmen. Das heißt: Die Schilder werden wohl bleiben.

Beitrag von Sebastian Schöbel-Matthey

Kommentar

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135 Kommentare

  1. 135.

    Da fehlen schon sehr viele Latten am Zaun!
    Und mit so etwas beschäftigen sich deutsche Gerichte.
    Armes Deutschland!

  2. 134.

    Wenn ein Pastafari in den Himmel kommt, dann erwarten ihn ein Biervulkan und jede Menge Stripper/innen!!!
    Was will man mehr?!?!?!

  3. 133.

    Nudeljünger aller Länder, vereinigt euch!

  4. 132.

    Wenn ich an die Jungfrauengeburt glaube, kann ich auch an das Spaghettimonster glauben.
    Beides ist gleich wahrscheinlich!!!

  5. 131.

    Das ist kein Argument wer bestimmt was ne Religion ist? Die Kirchen evangelisch. Die sind keine Religion kann ich auch einfach behaupten

  6. 130.

    Jöran, dein Spagettiquatsch ist keine Religion, also hast du auch keine religiösen Gefühle, die man verletzen könnte. Deine Äußerung zeigt beispielhaft die Perversität eures Vereins.

  7. 129.

    gut gekontert, aber gleich gekentert: Diese wacklige Aussage ist zu schön, um wahr zu sein :-)

    Und Jesus ist der eingeborene (monogenetische) Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters - da die Aussage trotz 1 Mio. Dollar Preisgeld
    http://boingboing.net/2005/08/19/boing-boings-250000.html
    noch nicht widerlegt wurde, kann sie nur wahr sein.

  8. 127.

    Zirkus, in der Tat:
    https://www.youtube.com/watch?v=NAQrPGskYkA#t=4m06s

  9. 126.

    Nun, soweit würde ich z. B. in der Beurteilung anderer Glaubensgemeinschaften nie gehen wollen: "Das sind doch keine Gottesdienste, was die machen, das ist Zirkus." Zudem steht zu befürchten, dass auch die kirchlichen Aktivitäten eines Herrn Ralf-Günther Schein von Andersgläubigen als Mumpitz betrachtet werden könnten?

    Religionen sind eine GLAUBENSfrage und glaueb kann ein jeder was er möchte. Vielleicht sollte der eine oder andere auch mal den Glauben des FSM 4 Wochen lang ausprobieren? Es kostet auch nichts und ich bin sicher, Euer Gott wird Euch bei Nichtgefallen wieder mit offenen Armen aufnehmen ...

  10. 125.

    Wie kommen Sie darauf, das die Kirchen das Maß der Dinge zu sein haben? Die sind doch in jeder Hinsiccht vollkommen maßlos.

  11. 124.

    Es ist nicht die Aufgabe von Behörden, zu entscheiden, was Quatsch ist und was nicht.
    Nur weil ein Quatsch seit 2000 Jahren wiedergekäut wird, ist er deswegen noch lange nicht sinniger.

  12. 123.

    Zirkus hoch vier

  13. 122.

    Pastafarianismus ist vernünftig, weil die Vernunft nicht ausschliessen kann, dass unsere Welt die Idee eines fliegenden Spaghettimonsters ist.
    Na, merkst du was?

  14. 120.

    "Darf man eigentlich Pastafari und Anhänger des Unsichtbaren Rosafarbenen Einhorns zugleich sein oder handelt es sich bei beiden jeweils um Monotheismus?"

    - das Pauli’sche Ausschlussprinzip ist auf Glaubensfragen nicht anwendbar, insofern würde ich eine ökumenische Vereinbarkeit beider Monotheismen vermuten. Beide Erscheinungen könnten tentakel- bzw. gehörnte Ausformungen derselben Entität sein. Kant führt dazu aus:

    "... es sind uns Dinge als außer uns befindliche Gegenstände unserer Sinne gegeben, allein von dem, was sie an sich selbst sein mögen, wissen wir nichts, sondern kennen nur ihre Erscheinungen, d. i. die Vorstellungen, die sie in uns wirken, indem sie unsere Sinne affizieren." (auch der folgende Satz ist erhellend, würde aber die max. 1000 Zeichen sprengen)

  15. 119.

    "Creationismus ist vernünftig, weil die Vernunft nicht ausschliessen kann, dass unsere Welt die Idee eines Schöpfers ist."
    - Ockhams Rasiermesser macht mit dieser Aussage kurzen Process. Auch Russells Teekannen haben auf der Spitze eines Rasiermessers nichts zu suchen, genausowenig wie Rasiermesser in Teekannen.

  16. 118.

    Templin kann stolz sein auf dieses neue Angebot!
    Ein Wallfahrtsort für alle Pastafarianer, die den beschwerlichen Weg dorthin auf sich nehmen.

    p.s. In meinem Wohnort Dessau hat sich die Diaspora der Pastafarianer leider noch nicht so fortschrittlich organisiert. Hier in Dessau hört man nur dumpf die Glocken läuten - nicht einmal der elegische Gesang eines Muezzins ist zu vernehmen, geschweige denn das heimliche, gemeinsame Klackern von Teekannen.

  17. 117.

    Das finde ich auch, das Religion an sich die manchmal nicht zufriedenstellend erklärbaren Schwierigkeiten des Lebens erleichtern sollte. Und Fragen zum Sinn des Lebens, nach nicht-offensichtlichen Hintergründen, die einem helfen zur favorisierten Form des Zusammenlebens zu finden, kann sich jeder Mensch stellen, egal an wie viele Götter er glaubt.
    Da wundern mich eher die in der gelebten Auslegung meist recht unlustigen und rigiden Antworten vieler Religionsrichtungen.

    Wenn es einen Gott gibt, warum führt ER/SIE/ES uns an der Nase herum, und lässt verschiedene Versionen von sich auf Erden als jeweils die einzig Wahre auftreten? Warum irritiert er mit gelebten Vielgötterglauben?

    Wenn es mehrere Götter gibt, warum führen sie uns so an der Nase herum? Oder sind wir hier auf unserer Erde nur auf der Spielwiese/Versuchsanordnung eines Gottes unter vielen, zum Vergleich nach Spielende?

    Welche Rolle spielt es theologisch, dass Gott/Götter Atheisten überhaupt existieren lassen???

  18. 116.

    wieso? sind denn nicht alle götter ein gott? religion soll doch wegbereitend sein, oder? pasta macht glücklich! machen das die anderen auslegungen auch? wenn nicht, worin besteht dann ihre existenzberechtigung? sollte religion denn nicht hilfe im leben sein und was hilft mehr als glücklichsein?

  19. 115.

    "Kirchenkritik werde zum Teil als "zu aggressiv" empfunden"... ich finde es zu agressiv wenn im Radio ständig Gottesandachten gehalten werden, oder überall Kreuze rumstehen. Das verletzt meine religiösen Gefühle als Atheist.

  20. 114.

    Gepriesen seien seine nudeligen Anhängsel.

  21. 113.

    Bei dieser Geschichte verpasst der Autor was wichtiges und zwar dass diese Schilde zeigen denen die nicht gerne die Kirche besuchen auch ein Platz haben wo sie hingehen koennen um sich mit Gleichsinnigen zu treffen. Die Religiosen haben nur Angst dass sie Kunden dadurch verlieren.

  22. 112.

    Gepriesen seien seine nudeligen Anhängsel.

  23. 111.

    Auf jeden Fall eine schöne Aktion, um Aufmerksamkeit zu generieren und wenn jemandem Kritik gut tut, dann etablierten Größen wie den Kirchen. Ich bin katholisch und finde sowohl die Idee des FSM als auch die Schildaktion witzig. Die Forderung Sonderrechte abzuschaffen ist durchaus legitim. Satire ist super und Konkurenz belebt das Geschäft. Meine Kritik...Wer schafft es schon Freitag 10:00 zur Nudelmesse zu gehen? Warum nicht aufs Wochenende? Und hübsch ist das Schild jetzt auch nicht unbedingt. Lässt sich nicht in einer Kooperation ein gemeinsames Schild verwirklichen? Oder noch besser, jeder bekommt sein eigenenes Schild. Man könnte eine Norm entwickeln. Gleiche Rechte für alle! Warum werden Millionen von Kindern jährlich unreflektiert zum Nudelkonsum gezwungen? Womit hat ein Templiner Nudel-Pirat und seine Bande eigentlich ein Problem? Templin und Brandenburg (komplett Ostdeutschland)gehören zu einem der säkulärsten Gebiete weltweit...

  24. 110.

    Woher wollen Sie wissen, dass die christlichen Amtsträger ihre Sache ernster nehmen als wir Pastafaris? Im »Clergy project« können sich abgefallene Priester miteinander austauschen und beraten, wie sie am besten von ihrer Kirche loskommen können, ohne sofort arbeitslos auf der Straße zu stehen und von ihren Gemeindemitgliedern, Freunden & Familien geächtet zu werden. Dort spekuliert man über eine gigantische Dunkelziffer an atheistischen Priestern. Und Sie glauben ja wohl nicht im Ernst, dass der Papst katholisch ist, oder? Das wäre ja lächerlich…

  25. 109.

    Gepriesen seien seine nudeligen Anhängsel.

    Wir Pastafaris glauben, dass die Erderwärmung in direktem Zusammenhang mit dem Verschwinden der Piraten zusammenhängt, da beides zur gleichen Zeit passierte. Da niemand das Gegenteil beweisen kann, ist das so. Und somit sind Piraten für uns etwas heiliges, weil sie etwas gutes für die Welt waren. Daher auch das kostümieren als Pirat. Und das Logo ist abgeleitet vom Fisch, der als Zeichen der Christen dient.

  26. 108.

    Also ähmm, da war doch was mit Äpfel und Birnen und Vergleich ...

    Entweder reden wir über Leute, die aus religiösen Gründen mit einem Nudelsieb oder einer Mitra oder einem Turban oder sonstwas durch die Gegend schleichen, was mir als Nicht-Pastafari herzlich egal sein kann, solange die äußeren religiösen Kennzeichen niemand anderen diskriminieren.
    Oder wir reden über spirituell-religiös bewusstlebende Menschen, die sich in irgendeiner Form um menschliches Zusammenleben Gedanken und Sorgen machen. Da müssen Sie den Pastafari aus empirischer Sicht wegen der Normalverteilung eines bestimmten Verhaltens in einer Gruppe ebenso viel Bemühen zugestehen wie den Muslimen, Juden, Buddhisten, Hindu, Pagans... Oder eben auch Christen, denn unter dieser offiziellen Mehrheitsgruppe finden sich ebenso genug Beispiele für komplettes Ignorieren (sei's bewusst oder unbewusst) menschlichen Handelns.

    Ungerecht wäre ja, wenn eine beliebige Religionsgruppierung bevorzugt wäre.

  27. 107.

    Ja und? Vermutlich ist dafür die Kirche nicht so groß, die Glocke nicht so laut, die Medienpräsenz nicht so aufdringlich, keine systematische Zwangstaufe von Unmündigen, die nicht widersprechen können, ...
    Also - einfach mal fünfe gerade sein lassen.

    Oder sollen wir mal statistisch nachprüfen, wie viele offizielle Mitglieder einer Religionsgemeinschaft sich mit den Werten identifizieren und die Verhaltensvorschriften einhalten? Wenn wir dann die verbleibenden Reste an Aufrichtigen, wirklich überzeugten Gläubigen miteinander vergleichen, dann können wir wieder anfangen über die Proportionen zu reden.

    Und nicht vergessen: korrekterweise sollte bei der proportionalen Berücksichtigung des Platzanspruches auch der Bedarf der aus religiös-spirituellen Gründen überzeugten Atheisten mitberücksichtigt werden, und deren Veranstaltungen entsprechend Platz gegeben werden.

  28. 106.

    Wieso sollte ein Religionsanhänger sich für das Fliegende Spagetti Monster schämen?
    Oder sollen sich ernsthafte Christen auch für einen alten Mann in gleichzeitiger Form von seinem Sohn und einem Geist (oder sind das nicht eigentlich drei Götzen?) schämen?
    Sollen ernsthafte sich Muslime für den zukünftigen Missbrauch von 72 Jungfrauen (hoffentlich in legalem Alter?!) schämen, von denen nachher 71 entehrt, weil unverheiratet zurückbleiben?
    Sollte ein Hindu sich für einen Stein, in dem das Göttliche sitzen könne, schämen oder für eine Tiergestalt?

    Wo bleibt Ihre religiöse Konsequenz und Toleranz???

  29. 105.

    Weswegen regen sich die "Religiösen" denn auf? Hat "ihr" "Gott" das nicht im Griff?

  30. 104.

    Also mir sind Leute, die sich im christlichen Gottesdiesnt zum Beispiel über das christliche Gebot der Nächstenliebe Gedanken machen (ein Gebot, iggit, was für ein grausamer Moralkodex das doch ist!) allemal lieber als Leute, die mit einem Spagettisieb auf dem Kopf durch die Landschaft schleichen!

  31. 103.

    Da habt ihr Spaghettis euren Spass gehabt! Nur dumm, dass eine Stadtverwaltung so etwas Ernst nimmt. Schlechte Werbung für Templin - oder etwa das Gegenteil? Zum Reden über Glaubensfragen herzliche Einladung auf eine Tasse Kaffee nach einem der Gottesdienste in der Stadt. Herzlich Willkommen!

  32. 101.

    Es kann per definitionem keinen WISSENSCHAFTLICHEN Weg geben, einen richtigen Gottesdienst zu begehen. Diese Varianten der Lobpreisung eines Gottes oder einer Göttin oder mehrerer Götter oder mehrerer Göttinnen (Sie bemerken schon das inhärente Problem?!) sind IMMER nur theologisch oder gar nur traditionell begründet.

    Und konsequenterweise sind jeweils aus Sicht EINER bestimmten Religion ALLE anderen Zugänge zu Gott oder Göttin oder etc. ... falsch, warum sonst sollte man sich die Mühe machen, einen komplexen Moral-, Verhaltens- und Macht-Kodex aufzustellen und mit massig Personal- und Finanzkraft, gelegentlich auch gerne Gewalt, zu verbreiten??? Liesse man eine andere als die eigene Option ernsthaft zu und nicht nur zum Schein und der Ruhe oder der scheisssäkularen Gesetze wegen, würde man sich ja die eigene Basis entziehen, da die überzeugende letzte Wahrheit verschwunden ist ...

  33. 99.

    "das sieht dann wahrscheinlich so aus, wie in der DDR oder die Sowjetunion oder China oder das Frankreich Robespierres."
    Ja, sehr wahrscheinlich, schließlich hat seine Nudligkeit ja bestimmt, dass ...
    ... was an der FSM Philosophie lässt Dich darauf schließen, dass sich "Atheisten des Staates bemächtigen" wollen?
    Ich kann mir schon vorstellen, dass es eine furchterregende Vorstellung ist, ALLE Privilegien (nicht nur die, von denen man denkt es wäre "vorteilhaft", auf sie zu verzichten) aufgeben zu müssen. Aber wie man darauf kommt insgeheim gehe es gar nicht darum, Privilegien abzuschaffen, sondern darum, fortan eine andere Gruppe zu privilegieren, erschließt sich mir nicht.
    Mit deinem "Ulk"-Argument kann ich auch nicht viel anfangen - Satire war schon immer ein Werkzeug der (Religions-)Kritik.

  34. 98.

    Menschen wurden schon immer von anders denkenden in den Tod getrieben. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis irgendein Pastafari dem anders denkenden Diskutanten den Schädel einschlagen möchte. Das Prinizip ist also nicht spezifisch für Religion sondern für die menschliche Natur. Staatensysteme, die auf religiöse Werte verzichten, haben hier extrem gute Vorbilder geleistet.

  35. 97.

    Hallo Tini Tortellini,

    vielen Dank für die erschöpfende Beantwortung meiner 2 Fragen.
    Bei Frage 3 (Politik denken!)hat mir der allwissende Wikipedius jetzt geholfen.
    Seine Antwort: Templin/Politik = Cleopatra aus der Uckermark, auch bekannt unter dem Nickname = das Murksel.

    Einen sinnlichen 1. Advent und Grüße
    IHP

  36. 96.

    das sieht dann wahrscheinlich so aus, wie in der DDR oder die Sowjetunion oder China oder das Frankreich Robespierres. Dort und an anderen Stellen konnte man gut beobachten, was geschieht, wenn sich bekennende Atheisten eines Staates bemächtigen. Und man muss nicht einmal bis in die Zeiten von Kreuzzügen und Hexenverbrennung zurückgehen.
    Es gibt Sonderrechte von Kirchen, die längst abgeschafft gehören - das würde den Kirchen selbst mehr nützen als schaden. Wenn allerdings ein solches Anliegen zum bloßen Ulk verkommt, kommen mir schon Zweifel, ob dieses Thema tatsächlich gerade wichtig ist.

  37. 95.

    Oh Ihr Gottgläubigen! Was die Pastafaris Euch erklären wollen??
    Ihr kennt die Bibel.
    Fangen wir bei Adam und Eva an,
    Adam und Eva hatten 2 Söhne, Kain und Abel.
    Kain erschlug seinen Bruder Abel.
    Nun überlegt, warum Ihr auf der Welt seit.
    Hat es Kain mit der eigenen Mutter getrieben??? Oder aws??
    Das erforder eine reifliche Überlegung.
    Das ist es z.B. was die Pastafaris Euch erklären wollen.
    Ich kann Euch mehr Beispiele liefern.

  38. 94.

    >>> Hallo Leute von KFS ,
    Arrrgh!
    >>> ein paar Fragen ...
    >>> ... wenn man bei euch mitmachen will, muss man dann satiremäßig, auf der Stufe von O. Weltke stehen?
    Nein. Man muss an das FSM glauben, sollte aber auch an ihm zweifeln.
    >>> ... wenn man keinen Parmesankäse mag,darf man dann Ketchup verwenden?
    Du vergleichst hier Eier mit Birnen. (Oder so ähnlich.) Aber ich glaube, Du darfst auch Ketchup nehmen, darfst Dich nur nicht von unseren italienischen Brüdern und Schwestern erwischen lassen. Die sind da bisschen popelig ;)
    >>> ... warum muss ich wenn ich Templin/Uckermark lese oder höre, immer an Politik denken?
    Daran sind wir nicht schuld!

    >>> Könnt Ihr mir bitte zeitnah antworten.
    Gerne!
    >>> IHP
    Gruß von Tini

  39. 93.

    Der Pfahl wurde von Steuergeldern bezahlt?
    Na dann ist ja alles gut.
    Wir Pastafari zahlen auch fleißig Steuern. Und ich sehr gar nicht ein, dass da nur die christlichen Kirchen von profitieren.

  40. 92.

    Oh - na klar! Heute zum Beispiel ist eine Abordnung in Berlin um Salafisten zu bekehren ;)
    Siehe auch weiter unten.
    Und es gibt Bestrebungen, unsere Personalausweis-Passbilder mit piratiger Kopfbedeckung durchzusetzen. Kann ja nicht sein, dass das nur Muslime dürfen, nicht wahr?!
    Wir wollen einfach nur die gleichen Rechte haben, wie andere Religionen. Wenn das nicht geht, dann bitte diese religiösen Sonderrechte für alle abschaffen! Mehr nicht. Weniger auch nicht.

  41. 91.

    Es gibt genügend homosexuelle Jugendliche, die durch massives Mobbing der lieben Christen in den Tod getrieben wurden.
    Und dass im Namen "Gottes" keine Ungläubigen mehr verbrannt werden, wurde mit vielen Opfern erkämpft.

  42. 90.

    Vanitas vanitatum et omnia vanitas... zu Deutsch: Es wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben...mal sehen, ob es die in 2000 Jahren noch gibt. Nudelsieb als Kopfbedeckung - honi soit...

  43. 89.

    Ah ja. Wir sollen also den Christen dankbar sein, dass sie Atheisten nicht mehr auf den Scheiterhaufen verbrennen, oder wie darf ich das verstehen?
    Sie befürworten hier Gewalt als legitimes Argument. Ekelig.

  44. 88.

    100%ig korrekt. Das Ziel der Kirche des fliegenden Spaghettimonsters ist eben die Aufdeckung der religiösen Doppelmoral: Alle Sonderrechte, die etablierte Religionsgemeinschaften für sich fordern, sollen in der Regel nur für sie selbst gelten, nicht aber für andere Religionen. In Deutschland gilt aber nun mal die Religionsfreiheit. Jedes Recht, dass man einer Gemeinschaft zugesteht, muss auch für Andere gelten. Und da ist es völlig unerheblich, ob man deren Glauben als "Zirkus" empfindet, werter Herr Pfarrer.

  45. 87.


    Ihr lieben "Gottesdiener" und Kirchenfunktionäre, wartet mal ab, bis die Pastafaris politischen Einfluss erlangen über die PDU (Pastafarisch Demokratische Union) oder den ersten Bundespräsidenten stellen, der vor sich hin Nudeln kauend komisches Zeug redet, Pastafari-Geistliche zu den Rundfunkanstalten entsenden, das Wort zur Nudelmesse über den Äther säuselt, staatlich alimentiere Religionsfunktionäre für alles und nichts haben: Sport-, Rundfunk-, Frauen-, Männer-, Jugend-, Citykirchen-, Umwelt-, Missions- und Gleichstellungspfarrer :-))))
    Ach, und der Reli-Unterricht erst einmal: Nudel essen in der Schule ...

  46. 86.

    :-) Wie geil ist das denn?!!
    Da kommt einer, zieht auf dieselbe Weise eine Glaubensgemeinschaft hoch, erfindet ein höheres Wesen, dessen Existenz man weder beweisen noch widerlegen kann, zelebriert eine gottesdienstliche Handlung mit Gemeinschaftsmahl .... und die lieben Christen regen :-)))
    Ach ja, wenn zwei das Gleiche machen ist es noch lange nicht dasselbe, oder so?

  47. 85.

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Veralbert wurden hier doch nicht die Kirchen, sondern die Stadtverwaltung von Templin. Jeder weiß doch, dass niemand aus der FSM tatsächlich an ein solches Monster glaubt, auch wenn hartnäckig das Gegenteil behauptet wird, um die Satire aufrechtzuerhalten. Oder möchte eines der Mitglieder dieser Kirche tatsächlich intellektuell auf eine Stufe mit denen stehen, die tatsächlich an etwas Übernatürlichem glauben? Das bezweifle ich doch sehr. Wie ich das sehe, ist doch die intellektuelle Überlegenheit das wichtigste Gut für fundamentalistische Atheisten.
    Das schlimmste, was ihnen also passieren kann, ist, dass sie von jemandem ernst genommen werden und tatsächlich jemand denkt, die glauben das wirklich... Dann allerdings ist das bewusste Belügen von Behörden eine ziemlich fragwürdige Angelegenheit. Oder hat man tatsächlich so wenig Achtung gegenüber einer Stadtverwaltung, dass man sie zu solchen Spielchen missbraucht?

  48. 84.

    Es geht doch wie immer darum, wes imaginäres Herrchen der mächtigere ist. Und da setze ich voll auf das All-umschlingende Spaghettimonster!

  49. 83.

    "Hier wirbt eine der jüngsten selbsternannten Glaubensgemeinschaften der Welt"
    Ja gibt es denn auch andere als selbsternannte Glaubensgemeinschaften? Bisher hat noch niemand eine höhere als eine menschliche Ernennung nachweisen können!

  50. 82.

    Wenn die katholische Kirche ihre Erfahrungen mit den Pastafaris als teilweise verletzend empfindet, dann sollte sie sich mal an die eigene Nase fassen, und darüber nachdenken wie verletzend viele Äußerungengen katholischer Würdenträger (bis hin zum neuen Papst) in den letzten Jahren für religionsfreie Menschen gewesen sind.

  51. 81.

    Darf man eigentlich Pastafari und Anhänger des Unsichtbaren Rosafarbenen Einhorns zugleich sein oder handelt es sich bei beiden jeweils um Monotheismus?

  52. 80.

    Als Anhänger des Fliegenden Spaghettimonsters, welches die Welt erschaffen hat, macht es mich wütend und traurig, wie mein Glaube hier als "Spaß" und "Zirkus" verunglimpft wird. Wenn Seine Nudeligkeit es nicht nicht so gut finden würde, könnte ich mich auf Grund dieser Demütigung fast dazu veranlaßt sehen, mit einem Nudelgürtel ins nächste EInkaufszentrum oder auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen und dort mit Fleischbällchen um mich zu werfen. Mich tröstet, daß auch ohne solche Handlungen ein Bierhimmel auf mich wartet, mit einer Stripperfabrik. In Ewigkeit Ramen.


  53. 79.

    Und da kommt es wieder... Kaum wagt es jemand die "richtige Kirche" zu beleidigen, schon kommt die "Argumentation" mit dem Islam... Dann zeigt doch mal, dass ihr tatsächlich anders seid, akzeptiert Kritik in jeglicher Art und werdet glücklich mit eurem Buch der Metaphern...

  54. 78.

    Besonders viel Humor haben die Kirchen noch nie gezeigt, eher ein gewisses Maß an Verbissenheit.
    Nun ist die Lage besonders "ernst", weil durch den Mitgliederschwund viel Geld verloren geht....

    Mir ist jede Eulenspiegelei willkommen, weil die Politisierung und Ideologisierung des täglichen Lebens in Deutschland immer unerträglicher wird.

  55. 77.

    Die Schilder wurden nach Aussage von Rüdiger Weida nach den Angaben des Gesetzblatts in 75x75 gefertigt. Er habe beim zuständigen Straßenmeister nachgefragt, nachdem er festgestellt hat, dass das andere Schild etwas kleiner sei. Das sei aber kein Problem, wurde ihm gesagt.

    Es gilt das Gesetz, und wenn's da so drin steht...

  56. 76.

    @mezzoforte,
    Danke, dass Sie BeniOni meine Argumentation belegt haben!
    ich brauche kein Atheist zu sein, um ganz klar zu sehen, dass Evolution passiert.
    Selbst die Katholische Kirche hat längst begriffen, dass es ungefähr so sinnvoll ist, das zu verneinen, wie zu verleugnen, dass die Erde eine Kugel ist, und sich um die Sonne dreht.

    Das mit den fehlenden Toten ist ja wohl ein Witz, oder?
    Vernichtung der Katharer, der Gnostiker, Kreuzzüge, Verfolgung von Ketzern und Hexen, Judenverfolgungen, Religionskriege, Unterstützung des Kolonialismus (an dessen Folgen heute noch Millionen Menschen leiden und sterben)und des Dritten Reiches. So als Schlagworte.
    Gerade bei den fundamentalistischen Christen in meiner Umgebung ist von Werten wie "Nächstenliebe", "Demut" oder "Vergebung" äußerst wenig zu spüren. In humanitären Hilfseinrichtungen finde ich die äußerst selten, da findet man eher jene Christen, die mit dem FSM keine Probleme haben...

  57. 75.

    Und selbst wenn der Pfahl von den Kirchen bezahlt wurde... der pastafarische Kirchenmann der angeboten, ein Viertel der Kosten zu übernehmen.

  58. 74.

    Hallo Leute von KFS ,
    ein paar Fragen ...
    ... wenn man bei euch mitmachen will, muss man dann satiremäßig, auf der Stufe von O. Weltke stehen?
    ... wenn man keinen Parmesankäse mag,darf man dann Ketchup verwenden?
    ... warum muss ich wenn ich Templin/Uckermark lese oder höre, immer an Politik denken?

    Könnt Ihr mir bitte zeitnah antworten.
    IHP

  59. 73.

    Von Fundamentalismus geht per Definitionem immer eine Gefahr aus, da der Fundamentalismus sich als einzig wahre Interpretation einer Idee ansieht. Das ist im Kern purer Rassismus.
    Kreationismus wiederum ist pure Dummheit. Das hat rein gar nichts mit Vernunft zu tun. Geht man jedoch von einer fundamentalistisch, christlichen Schöpfungsidee aus, so können die VertreterInnen des Kreationismus gar nicht anders, als den Kreationismus zur einzig wahren und vernünftigen Schöpfunglehre zu erklären, da ja wie bereits gesagt, der Fundamentalismus keine anders lautenden Ideen als Wahrheit tolerieren kann. Damit wird der dem Fundamentalismus innewohnende Rassismus auch gleich zur Wissenschaft. Die letzten, die solche kranken Ideen von Schöpfung vertreten haben, haben in den 1930igern den Zweiten Weltkrieg angezettelt.

  60. 72.

    Oh, die Zirkusdarsteller des etablierten Zirkus sind nicht erfreut über die Konkurrenz? Nun, da werden sie sich dran gewöhnen müssen, denn Deutschland ist ein säkularer Staat, in dem Religionsfreiheit durch das Grundgesetz gewährleistet ist.
    Ich finde ja besonders super, dass das Nudelmessen-Schild größer als das der anderen Kirchen ist. :-)
    Möge euch das fliegende Spaghettimonster segnen und mit seinen nudeligen Tentakeln berühren. Ramen.

  61. 70.

    erstens gibt es Religionsfreiheit hier zulande und zweitens heißt doch glauben = nicht wissen, meiner Meinung nach kann doch jeder glauben was er will ob nun mit Spagetti, Brot oder Kokosnüssen für den Affengott. Also ich finde das Schild ok fehlen nur noch die Angaben über das Freitagsgebet, eine Hidu-Zeremonie oder was es sonst noch so gibt. Ein Trennung von Kirche und Staat ist meiner Meinung nach längst überfällig.

  62. 69.

    Wenn man Kirchen der Lächerlichkeit preisgibt können sie nur Butthurt reagieren, sie nehmen sich viel zu ernst für Selbstironie oder Selbstreflektion.

  63. 68.

    Die, die eine Nudelmesse als Zirkus bezeichnen, sollten überlegen, wie eine christliche (und damit ist besonders eine katholische) Messe auf Nichtchristen wirken muss. Da wird das Blut und Fleisch eines vor ca. 2000 Jahren gestorbenen Mannes, der ein Halbgott war, der durch eine Jungfrau geboren wurde und sein eigener Vater war, getrunken und gegessen. Was daran erinnert nicht an Zirkus? Ist es die Zeit, die aus einem Zirkus eine nichtkritisierbare Wahrheit macht? Dann sollten die Christen überlegen, dass sie von mehreren Religionen als Zirkus wahrgenommen werden dürften, denn es gibt weitaus ältere Religionen als das Christentum.

    Ich finde es sehr gut, dass die Pastafaris mit Humor und Satire auf die Missstände hinweisen, dass eine Märchenbewegung von jedem zwangsweise finanziell unterstützt werden muss, auch wenn man selber nicht zu den Märchenanhängern gehört.

  64. 67.

    Ich finde die Aktion der Pastafaris super, da hier für uns hier aufgewachsene Menschen Selbstverständlichkeiten hinterfragt werden, wie eben diese Schilder, die an vielen Ortseingängen stehen.

    Meine Frage an Sie, liebe Leserinnen und Leser, wäre (auch gerade im Zusammenhang, dass den Pastafaris immer Angst vor dem Islam und der Islamkritik unterstellt wird):

    Wie fänden Sie es, wenn zu den Freitagsgebeten in den örtlichen Moscheen auf eben jenen Pfählen aufgerufen würde?
    Fänden Sie dies ebenso schlimm, schlimmer oder normal?

    Ich persönlich hätte dabei wohl ebenfalls zuerst ein komisches Gefühl, würde mich aber anschließend wohl über die Einladung, die damit allgemein ausgesprochen wird, und auf mögliche Diskurse mit anderen Menschen anschließend (wie beim Kirchenkaffee üblich) freuen.

    Eritas

  65. 66.

    Hunderttausende sind hierzulande auf Scheiterhaufen und in Religionskriegen zu Tode gekommen - ganz zu schweigen von der glorreichen Idee, unsere Nächstenliebe mittels Kreuzzügen zu exportieren, was heute noch Nahrung für Hass und Extremismus ist.

    Ich respektiere FSM, weil sie diese Heuchelei demaskiert.

  66. 65.

    @mezzoforte: Die Frage nach den Toten ist wohl ironisch gemeint? Die Inquisition hat im Namen der christlichen Nächstenliebe geschätzt knapp 10 Millionen Menschen gefoltert und getötet. In jüngster Vergangenheit kam es an mehreren Orten zu Missbrauch von Jugendlichen unter dem Deckmantel der christlichen Erziehung. Als es bekannt wurde, hat die Kirche die Täter geschützt und die Opfer als Lügner dargestellt.
    Zu den Schildern: wenn wir schon Religionsfreiheit und Trennung von Kirche und Staat in unserem Grundgesetz propagieren, dann sollten wir es auch einhalten. Und dazu gehört, dass die staatliche Protektion und Förderung der Mehrheitskirchen endlich eingestellt wird. Gleiches Recht für alle! Aber offensichtlich hört das Demokratieverständnis bei vielen da auf, wo die eigenen Privilegien plötzlich wegfallen.

  67. 63.

    Woher kommt die Angst vor fundamantalen Christen? Ist hierzulande schon mal jemand zu Tode gekommen durch die Nächstenliebe eines Christen? Sicherlich gibt es übereifrige, sehr missionarisch auftretende Christen, die das rechte Mass an Akzeptanz für Andersdenkende verloren haben. Aber geht hiervon eine Bedrohung aus? Wohl kaum. Die meisten heute existierenden humanitären Hilfseinrichtungen sind daraus hervorgegangen.

    Was mich stört ist die Überheblichkeit der Atheisten, die "glauben", dass ihr Weltbild das wissenschaftlich besser belegte sei. In der atheistischen Weltanschauung muss von einer großen Anzahl von unbelegbaren Annahmen ausgegangen werden, die ebensoviel "Glauben" abverlangen wie jedes religiöse Weltbild.
    Creationismus ist vernünftig, weil die Vernunft nicht ausschliessen kann, dass unsere Welt die Idee eines Schöpfers ist. Ob wir es mögen, oder nicht...

  68. 62.

    Liebe Leute!!
    Erst einmal im Internet nachschauen, was Metapher sind und wann sie verwendet werden,
    um dann 2. festzustellen mit wie vielen Metaphern, angefangen mit dem Nikolaus, ihr im Leben konfrontiert wurdet.
    3. Dann schaut nach bei Gott und Metapher.
    4. Dann habt ihr viel dazu gelernt und werdet die Pastafaris verstehen, die gegenüber den Gottgläubigen, die seit jeher stets in Kriege verwickelt waren, wie ein Zirkus auftreten.
    NUR mit solchen auffälligen Auftritten kann man Menschen überzeugen.
    Richtig so!!!

  69. 61.

    Würden die spaghetti-gläubigen das auch in nähe einer moschee machen? dafür sind die zu feige. und wenn die das tuen würden, würden die auch wieder schnell damit aufhören, denn die presse würde denen dann islamophobie bescheinigen. ;-)

  70. 59.

    Liebe(r) BeniOni, Sie werden sich wundern, wie viele fundamentalistische Christen es in Deutschland gibt.
    Auch hier gibt es inzwischen Schulen, die versuchen, statt Evolution Kreationismus zu unterrichten. Ich hatte einen Religionslehrer (an einer staatlichen Schule!), der von uns (ungestraft) verlangt hat, die Bibel wörtlich zu lesen und wörtlich an die Schöpfungsgeschichte zu glauben (wobei ich mich mit meiner wiederkehrenden Frage "Welche Schöpfungsgeschichte? Die erste, in der Gott erst die Tiere und dann die Menschen als Mann und Frau schuf, oder die, die in der Bibel direkt danach kommt, in der Gott Adam schafft, dann die Tiere und dann die Frau aus Adams Rippe?" meist nicht sehr beliebt mache).
    Das macht mir durchaus Angst, und das, obwohl ich durchaus gläubig bin.
    Das eigentliche Anliegen - aufzuzeigen, wie schräg wörtliche, fundamentalistische Auslegungen von Religionen sind, finde ich wichtig und lobenswert.

  71. 58.

    Was mir auffällt, ist die unpassende Wahl des Schildes - Ausmasse und Schriftgrösse lassen die der anderen Gemeinschaften hinter sich.
    Wer "nur" gleiche Rechte verlangt, sollte sich hier am faktischen Standard orientieren.

  72. 57.

    Hallo George,
    wenn sie sich darunter nichts vorstellen koennen ist das erst einmal ihr Problem. Bevor sie den Glauben Anderer verunglimpfen hatten sie die Chance vertan, sich zu informieren. Ich jedenfalls werde ihren Glauben und ihre Religion niemals teilen, denn beides beruht wohl vorwiegend auf der Arroganz der Dummheit. Ein anderes statement kann ich ihrem Beitrag leider nicht entnehmen,
    soweit

  73. 56.

    Ich habe kein Problem damit, Deppen jedweder Art zu ertragen, solange sie nicht durch meine Wohnung stapfen.

    Gute Besserung!

  74. 55.

    Glückwunsch zu der Aktion. Dumm nur, dass der Verfassungsschutz und andere Geheimdienste euch jetzt rundum überwachen.

  75. 54.

    Also Glaube und Religion würde ich nicht in einem Atemzug nennen. Der Glaube ist von Gott aber die Religion ist vom Teufel. Die innere Gewissheit vom Anfang und Ende, dem Woher und Wohin ist jedem Wesen vom Schöpfer gegeben. Daraus hat der Teufel die Religion gemacht, weil er den Glauben "unglaubwürdig" machen will und um die Gläubigen gegeneinander aufzuhetzen. Mit offenen Augen kann man doch sehen, dass jede Religion ein Spiegelbild der menschlichen Gesellschaft ist, mit all ihren unangenehmen Seiten, und keinesfalls der göttlichen Weltordnung. Der Verdienst der Pastafaris ist es, auf lustige Weise Entstehung, Funktionsweise und Aufbau von Religionsgemeinschaften der Allgemeinheit näher zu bringen.

  76. 53.

    Pastafari-Idee: entzückend!
    Ich finde es eine wunderbare Umsetzung, die Schwachstellen der Kirchen bzw. des Christentums deutlich macht: ein Nudelsieb auf dem Kopf -> die Christen hängen sich ein Folterinstrument um den Hals, trinken jeden Sonntag das Blut ihres halbmenschlichen und halbgöttlichen Erlösers (in Form von Wein) und essen seinen Körper (als Brot). Wie absurd ist das denn?!
    Z.B.: Ich wurde als kleines Kind einer christlich-fundamentalistischen Gehirnwäsche unterzogen (Alter: 5 - 17 J. Kinder-/Jugendgruppe bei Schwester Maria, Evang. Verein f. Innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses). Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um diese perversen "Werte" – eher Unwerte – ("Frauen sind weniger wert als Männer" etc.) wieder aus meiner Psyche herauszufiltern. Das ist emotionaler und geistiger Missbrauch an Kindern, die zu klein sind, sich zu wehren.
    Fundamentalismus gibt es auch im Christentum. Vom Staat unterstützt und finanziert. Das muss aufhören: Trennung von Kirche und Staat!

  77. 52.

    In katholischen Kirchen erklingt eine Glocke, danach ist aus einem Stück Brot auf einmal ein 2000 Jahre alter Leichnahm geworden...soviel zum Thema Zirkus.
    BenOni: Das Christentum/die Kirche ist in Deutschland der Grund, warum wir keine Gleichberechtigung Homosexueller Paare haben, protest ist also hierzulande genau so angebracht, wie in Amerika
    Pastafari fordern nur eine Gleichberechtigung. Nehmt den Kirchen die Sonderrechte und Pastafari fordern keine ein, aber wenn Gott im Grundgesetz steht sollte auch Allah, die Macht (aus Starwars, denn schließlich gibt es in Deutschland auch Jedi) und seine Nudeligkeit drin sein.
    Man sollte für alle Religionen ein eigenes Arbeitsrecht einführen und öffentlich finanzierte Krankenhäuser an die einzelnen Gruppen verteilen (Fleischklöschen Hospiz, Hooth-spital)

    Für einen externen Beobachter ist Religion bzw. Kirche IMMER lächerlich.

  78. 51.

    Ich bin ein sehr spiritueller Mensch und finde es herrlich, wenn Gläubige sich in ihren "religiösen Gefühlen" verletzt sehen. Ich lade sie dann gerne ein, mal darüber nachzudenken, ob solche Gefühle - so sie denn wirklich fundiert sind! - überhaupt verletzt werden können.... :-)

  79. 50.

    Was heißt entlarvt? Ich habe ja nur einen Mechanismus beschrieben, den auch gern Gläubige benutzen. Und Afterkunst heißt nur nachmachen....nicht mal verarschen, obwohl es auch passen würde. Ich glaube nicht, dass Religion an sich dumm macht aber die Mehrheit mit der vorherrschenden Meinung neigt dazu, zu verblöden, weil sie sich und ihr Bild von den anderen nicht hinterfragen lassen muss. Das können durchaus nichtreligiöse Menschen sein, wie ich selbst erfahren durfte.

  80. 49.

    Unsere Vorgehensweise war absolut korrekt, Silberdrache.
    Wir haben bei der zuständigen Behörde um Erlaubnis nachgefragt und die Genehmigung bekommen, einschließlich der, unsere Schilder an den vorhandenen Masten anzubringen. Genau das entspricht nämlich der entsprechenden Durchführungsvorordnung die verlangt, nach Möglichkeit gemeinsame Masten zu nutzen, um einen Schilderwald zu vermeiden und im Idealfalls sogar gemeinsame Schilder.

    Wir haben den anderen Kirchen angeboten, anteilig ein Viertel der Kosten zu übernehmen, die ihnen evtl. für das Aufstellen der Schilder entstanden sind. In manchen Fällen werden nämlich diese Kosten auch von der öffentlichen Hand übernommen.

    Ich finde unser Angebot ziemlich fair, denn wir haben weder solche Einnahmen noch solche massenhaften staatlichen Subventionen und zahlen trotzdem den gleichen Teil.



  81. 48.

    Man stelle sich vor es gäbe das Christentum bisher nicht, und heute würde jemand daherkommen, mit vollem Ernst die ganzen Bibelgeschichten verbreiten und die katholische Kirche gründen. Könnte derjenige HEUTE damit eine Kirche etablieren mit einer Macht und Geld wie der Vatikan sie besitzt, und auch noch mit staatlicher Unterstützung z.B. für sich Steuern einziehen, oder eigenes Arbeitsrecht besitzen? Würden deren Rituale nicht ähnlich albern wirken wie in Piratenkostümen Nudelmessen zu feiern, wenn sie nicht schon seit Jahrhunderten etabliert sondern neu wären?!
    Nur weil etwas schon seit ca. 2000 Jahren erzählt wird, ist es irgendwann mal wahr und richtig und darf nicht mehr in Frage gestellt werden?
    (Gilt ebenso für andere Religionen mit wissenschaftlich unhaltbaren Behauptungen!)
    Es sei jedem sein Glaube unbenommen, wer will der soll glauben (an) was er will. Nur sollte endlich diese Verknüpfung von Kirche und Staat beendet werden und Kirche keine Sonderrechte mehr haben.

  82. 46.

    Es erschreckt mich, dass einige wenige Zweifler angesichts des Fliegenden Spathettimonsters (geheiligt sei sein Name - was immer das bedeuten mag) den Untergang des Abendlandes prophezeien. Ihnen mangelt es offenbar an Vertrauen in ihren Gott.
    Denn nichts liegt dem Pastafarianismus ferner, als den Glauben abschaffen zu wollen. Er ist von Natur aus der unvoreingenommenste Verteidiger des religiösen Glaubens, jeden Glaubens. Möge der beste gewinnen!
    Ist es etwa christlich, sich über andere Menschen zu erheben, nur weil die den eigenen Glauben nicht teilen? Wäre das nicht Anmaßung, IHM gegenüber, der letztlich wirklich entscheidet?
    Dem Pastafari liegt nichts ferner als solcher Hochmut. Denn ist nicht jeder Glaube gleichwertig?
    Und sollte der Mensch also nicht jeden Glauben gleich behandeln? Ihm Förderung angedeihen lassen? Kirchensteuern? Steuergeld für seine prominenten Vertreter? Ein eigenes Arbeitsrecht? Und selbstverständlich Hinweisschilder auf seine praktische Ausübung?

  83. 45.

    Eine Bemerkung zur "Theologie": Für den Gläubigen ist der Begriff eine Anmaßung, wenn nicht eine gar Gotteslästerung: Wie wollte ein Mensch - tradierte Gottesvorstellungen einmal als gültig unterstellt - den Logos des Gottes/der Götter verstehen können? Gar wollen (Hybris)? Für den Ungläubigen löst sich Theologie in Psychologie(Alllmachtsphantasie ...) oder Soziologie (kollektiver Wahn ...) o.ä. auf. Da erfeut das ungläubige Herz jeder satirische Unsinn!

  84. 44.

    Wieso Protest ? Die Pastafaris sind in ihren Forderungen nicht anders als alle anderen, die unsichtbare Freunde haben. Ich finde es spitze.

  85. 43.

    Das Auftreten der Christlichen Nächstenliebe dann bitte auch - aber die gibt es ja umsonst von den " Dofen Kathoden " und wird kritiklos gerne in Anspruch genommen ( so wie der Pfahl fürs Schild)

  86. 42.

    ... Auf alles erheben was die ' dummen Christen' so an anbieten - auch den freien Platz am Pfahl - aber dann säkularisierung verlangen ... Schmatotzertum - Gott steht da aber drüber - Christen auch

  87. 41.

    Unter Pastafari konnte ich mir bisher nichts vorstellen. Um ehrlich zu sein, kann ich das nach dem Lesen den Berichts auch nicht. Es scheint eine Satiretruppe zu sein, eine Art Dauer-Karnevalsverein oder allgemein ein Verein um gemeinsam Kritik zu üben. Wenn man weder etwas eigenes hat, noch etwas aufbauen möchte, bleibt halt nur das der Anderen übrig. Viel Spass wünsche ich denn mal, in eben dem gleichen Sinne des ironisierten Nachäffens. Glaube und Religion sind davon zu unterscheiden - die scheinen hier gar nicht Thema zu sein.

  88. 40.

    Nun, ich kann durchaus nachvollziehen, dass da Auftreten der Pastafaris und deren Form der Kritikäußerung den christlichen Gemeinden als "zu agressiv" und "sehr polemisch" vorkommt. Ich bin auch nciht unbedingt sehr überzeugt von der Vorgehensweise der Pastafaris.
    Auf der anderen Seite sollte man sich vielleicht mal an die eigene Nase fassen. Das Auftreten insbesondere der katholischen Kirche und der Baptisten gewissen Bevölkerungsgruppen gegenüber mal unter die Lupe nehmen zum Beispiel. Wenn z.B. das öffentliche Auftreten einiger katholischer Kardinäle homosexuellen Menschen gegenüber zum Beispiel nicht als "aggresiv" ("das ist eine Sünde für die sie in die Hölle kommen"), "verletzend" ("das ist doch krank") oder "polemisch" ("natürlich müssen wir diesen armen Menschen in ihrem Leiden helfen") einzustufen ist, dann muss man wohl neue Kategorien einführen. Insofern: Nicht von anderen fordern, was man selbst nicht einhält.

  89. 39.

    Aber, aber mein Sohn.

    Weißt du denn nicht, was das Monster von uns möchte? Das Evangelium gibt Antwort: " Außerdem zeugt es von mangeldem Respekt, unseren Glauben zu verbreiten, ohne das Ornat Seiner Wahl zu tragen - die Kluft der Piraten. Das lässt sich gar nicht genug betonen, allerdings leider nicht näher erklären, weil hier der Platz dazu nicht reicht. Die präzise Erklärung lautet:

    ES wird böse, wenn wir es nicht tun."

    Das Nudelsieb ist nur eine aus Unwissenheit über das Pastafaritum entstandenen Unsitte. Gerade wir Deutschen wissen ja, wohin es führt, wenn wir den falschen Einflüsterungen österreichischer Führer folgen.

    Wir sind Piraten, keine Geschirrständer. ;)

  90. 38.

    Genau so ist es.

    Hier was zur Sachlage:

    Diese Schilder stehen nicht auf Kirchengelände, sondern auf Landesstraßen. Entsprechend ist das Land Brandenburg, konkret dessen Straßenmeisterei, Ansprechpartner und Entscheidungsbefugter.

    In der entsprechenden Durchführungsverordnung eines Bundesrechts wir extra darauf verwiesen, die Schilder aller Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften möglichst an einem Pfahl anzubringen und im Idealfall auf einem gemeinsamen Schild.

    Genau das ist in Absprache mit der Straßenmeisterei bei uns passiert. Die hatte übrigens nach meiner Sicht der Rechtslage gar keine andere Möglichkeit als zu genehmigen.

    Die Antwort des evangelischen Pfarrers, dem wir angeboten haben, anteilig ein Viertel der Kosten für die Masten zu übernehmen und uns ggf. auch an einem Gemeinschaftsschild zu beteiligen, werde ich morgen auf unserer Seite kommentieren.

    Sie ist entlarvend.

  91. 36.

    Wir sind bescheiden, 20,- Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr.

    Dazu geben wir die Gott-zurück-Garantie. Probier uns 30 Tage aus, wenn wir dir nicht gefallen garantieren wir dir, dein alter Gott nimmt dich wieder in seine Herde auf. :)

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

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