Rosen zum Gedenken an die junge Frau, die vor die U-Bhna gestoßen wurde (Quelle: rbb/Bartsch)
Video: Abendschau | 20.01.2016 | Kerstin Breinig

Hinweise auf erheblich geminderte Schuldfähigkeit - Tatverdächtiger kommt nach U-Bahn-Attacke in die Psychiatrie

Entsetzen in Berlin – eine 20-jährige Frau ist vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen und dadurch getötet worden. Täter und Opfer kannten sich vermutlich nicht. Der 28-jährige Tatverdächtige kommt nun in die Psychiatrie - einem ersten Gutachten zufolge ist er vermutlich nicht voll schuldfähig.

Der 28-Jährige, der in Berlin eine junge Frau vor eine U-Bahn gestoßen haben soll, kommt in eine psychiatrische Klinik. Es sei ein Unterbringungsbefehl gegen den Mann ergangen, sagte ein
Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwochabend. Einem Gutachten zufolge gebe Anhaltspunkte für eine erheblich geminderte bis aufgehobene Schuldfähigkeit.

Den Ermittlungen zufolge nahm der Mann am Dienstagabend Anlauf und stieß die 20-Jährige vor einen einfahrenden Zug am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz. Das Opfer starb an seinen Verletzungen.

Der Tatverdächtige ist ein 28-jähriger gebürtiger Hamburger mit iranischer Staatsbürgerschaft, der ohne festen Wohnsitz unterwegs war, erklärte Behördensprecher Martin Steltner. Zu seinem Opfer - eine 20-jährige Deutsche mit Migrationshintergrund – hatte der 28-Jährige laut Polizei "keine Vorbeziehung". Täter und Opfer kannten sich also aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, und nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gab es vor der Tat auch keinen Streit.

Vor der Tat im Obdachlosenheim abgewiesen

In Berlin habe sich der Mann vor der Tat erst etwa zwei Stunden aufgehalten, sagte Steltner weiter. Er sei beim Schwarzfahren erwischt und danach bei einer Obdachlosenunterkunft abgewiesen worden. Auf dem Weg in eine andere Unterkunft sei es dann zu dem tödlichen Vorfall am Ernst-Reuter-Platz gekommen.

Tatverdächtiger war bereits in Hamburg gewalttätig

Der Verdächtige stand laut Staatsanwaltschaft unter Betreuung gestanden und ist bereits in Hamburg mehrfach "auffällig geworden", unter anderem mit einer "erheblichen Gewalttat". Wegen Schuldunfähigkeit sei er nicht verurteilt worden.

Nach Angaben der Berliner Innenverwaltung war der mutmaßliche Täter in mehreren norddeutschen Bundesländern auffällig. "Es muss die Frage gestellt werden, warum dieser Mann mit seiner Vorgeschichte nicht frühzeitiger gestoppt wurde", sagte Innensenator Frank Henkel (CDU). Er nannte die Attacke am U-Bahnhof Ernst-Reuter Platz eine "entsetzliche Tat". "In meinem Amt ist man immer wieder mit unfassbaren Gewalttaten konfrontiert. Aber dieses Verbrechen sticht in seinem Wahnsinn noch einmal heraus", sagte der Innensenator weiter.

Rosen zum Gedenken an die junge Frau, die vor die U-Bahn gestoßen wurde (Quelle: rbb/Bartsch)
Rosen erinnern am Bahnsteig der U2 an die getötete Frau.

Weitere Zeugen gesucht

Unklar ist, ob der Mann zum Zeitpunkt der jetzigen Tat unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand. Bluttests werden laut Polizei noch ausgewertet.  Der Verdächtige soll die 20-Jährige am späten Dienstagabend gegen 23.40 Uhr am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg vor einen einfahrenden Zug ins Gleisbett gestoßen haben. Sie starb vor Ort an ihren schweren Verletzungen. Zeugen hatten den Mann festgehalten und der Polizei übergeben. Die Zeugen werden nun weiter befragt, Video-Aufnahmen der BVG vom Bahnsteig werden ausgewertet. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Das Landeskriminalamt sucht nun weitere Zeugen. Hinweise nimmt die Mordkommission unter der Berliner Telefonnummer 4664-911555 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

BVG: U-Bahn ist nicht unsicherer geworden

Die Berliner U-Bahn ist nach Angaben von BVG-Sprecherin Petra Reetz in den vergangenen Jahren nicht unsicherer geworden. Dies sei allenfalls ein subjektives Gefühl und lasse sich mit Statistiken nicht belegen: Die Zahl der Straftaten im öffentlichen Nahverkehr in Berlin sei insgesamt rückläufig, nur Taschendiebstähle hätten zugenommen.  Vorfälle wie der am Ernst-Reuter-Platz seien extrem selten, sagte Reetz.

Nach dem jüngsten Vorfall Ende November war diskutiert worden, ob am Rand der Bahnsteige durchsichtige Schutzwände errichtet werden könnten. Solche Wände finden sich etwa im japanischen Kyoto oder an manchen Stationen in London, Paris oder Zürich. Sie öffnen sich erst, wenn der eingefahrene Zug zum Stillstand gekommen ist und seinerseits die Türen öffnet.  

Für Berlin seien solche Schutzwände aber unrealistisch, sagt die BVG-Sprecherin. Nicht alle U-Bahn-Fahrzeugtypen könnten "millimetergenau" halten, wie es für ein solches System erforderlich wäre. Auch die jeweils individuelle Architektur der Bahnhöfe spreche dagegen - im Fall einer Nachrüstung gäbe es unter anderem Denkmalschutz-Auflagen. "Für Schutzwände müssten wir uns ein komplett neues U-Bahn-System bauen", sagt Reetz. Mit Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe.

Hintergrund

Vor den Zug gestoßen - schwerwiegende Vorfälle in Berlin

  • November 2015:  Nach einem Streit im U-Bahnhof Rathaus Spandau drängt ein 42-Jähriger eine junge Frau in Richtung Bahngleise. Die 17-Jährige wehrt sich stark und wirft sich dann auf den Boden. Sicherheitsdienste halten den Angreifer fest, bis die Polizei kommt.
  • Oktober 2015: Am S-Bahnhof Landsberger Allee wird ein 22-Jähriger nach einer Auseinandersetzung mit anderen Männern auf die Gleise gestoßen. Fahrgäste können ihn gerade noch rechtzeitig vor Einfahrt des nächsten Zuges auf den Bahnsteig zurückziehen.
  • Mai 2015: Ein junger Mongole wird von einem 16-Jährigen und drei älteren Begleitern am Berliner U-Bahnhof Klosterstraße attackiert, mit einem Messer lebensgefährlich verletzt und auf die Gleise gestoßen: Das 25 Jahre alte Opfer überlebt nur knapp.
  • Mai 2013: Schwere Verletzungen erleidet ein 20-Jähriger bei einem Streit mit Unbekannten im Berliner U-Bahnhof Gleisdreieck. Beim Verlassen eines Zuges der Linie U1 gerät das Opfer zwischen die Bahnsteigkante und einen Waggon der anfahrenden Bahn. Fahrgäste ziehen die Notbremse und kümmern sich um den 20-Jährigen.
  • Dezember 2011: Ein 20-jähriger Bundeswehrsoldat stößt nach einem banalen Streit einen 17-Jährigen in ein Gleisbett auf dem S-Bahnhof Friedrichstraße. Der Zugführer zieht die Notbremse, ein Fahrgast rettet den Schüler. Der Täter wird wegen versuchten Totschlags zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

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37 Kommentare

  1. 37.

    Die Herkunft des Täters halte ich auch für nachrangig. Er ist ja offensichtlich schon in seiner Jugendzeit strafauffällig geworden, womit eine Wiederholungstat vorliegt, ergo ein Mensch mit dauerhaft abweichendem Verhalten. Das Problem unserer Gesellschaft ist: sie kann nicht alle Menschen ins Gefängnis stecken, damit machen wir uns etwas vor. Schon zuvor, in Jugend, Schulalltag und im - vermutlichen - Vegetieren der Sozialfürsorge wächst die Aggression heran. Staat und Gesellschaft sehen diese Menschen erst dann als Objekt ihrer Verwaltungsmaßnahmen an, wenn eine unbeteiligte Person (oder Eigentum) zu Schaden gekommen sind. Unerträglich ist aber, dass nach dem Tod eines Menschen sofort zur Tagesordnung übergegangen wird. Für die Familie muss es die Hölle sein. Und als Bürger erwartet man mehr als nur routinierte Anteilsbekundungen. Daher wenden sich auch mehr Menschen vom politischen System und gesellschaftlichen Organisationen ab - hin zu den Rattenfängern.

  2. 36.

    Ich finde das nennen der Nationalität bzw. des Migrationshintergrundes bei Straftaten in der Berichterstattung sehr wichtig! Auch wenn es bei manchen Straftaten auf den ersten Blick scheinbar nichts zur Sache tut. Warum? Nicht alle Menschen mit ausländischen Wurzeln sind U-Bahn-Schubser, Terroristen, Vergewaltiger, Grabscher und Diebe. Eine solche Behauptung und solche Rückschlüsse zu ziehen sind natürlich Quatsch. Da stimme ich Ihnen zu. Und jetzt kommt das große "Aber"...! Aber es scheint so zu sein, dass eine Sozialisation in manchen Kulturkreisen, oder einer bestimmten Religion (zum Beispiel Islam), eine Neigung zu einem gewissen Verhalten und zu Straftaten zumindest begünstigt. Nicht jeder wird dann zwangsläufig so, dass ist auch richtig. Aber Trends zeichnen sich meines Erachtens ab. Die Berichterstattung in den Medien sollte das ungeschönt spiegeln. Gerade weil wir im Moment so viel öffentlich über bisher nicht gelungene Integration und zu lasches Handeln des Staates reden.

  3. 34.

    Der "arme" ach wieder einmal nur "mutmassliche" Täter. Abgewiesen vom Obdachlosenheim und nun bestens versorgt
    in der Psychjatrie. Besser kann einer Verurteilung nicht vorgebeugt werden und alle machen willig mit ….
    Vom Opfer und den Eltern redet niemand.
    Warum wohl ? Es wird halt wieder oder immer noch Krieg gegen Deutschland geführt und (politisch korrekt) gibt es keine deutschen Opfer.
    Gegenwehr ist das Gebot der Stunde ; Quo usque tandem akutere patientin nostra ?? (Oder frei übersetzt: WIE LANGE WOLLEN WIR UNS NOCH BELÜGEN LASSEN ?)
    :

  4. 33.

    Ihre Frage ist von Frau Reetz beantwortet worden. Aber bitte, wir können gern darüber diskutieren, wieviele Milliönchen wir denn investieren wollen, um alle dreihundert plus S- und U-Bahnhöfe mit ungefähr siebenhundert Bahnsteigkanten mit "baulichen Maßnahmen" entsprechend zu sichern. Und um wieviel dafür die Fahrpreise steigen sollen. Damit niemand mehr mit dem Rücken zu einer Wand oder einer Stütze (oder bspw. sitzend) auf den Zug warten muß.

    Und dann brauchen wir natürlich auch noch bauliche Maßnahmen, damit niemand mehr vor die Straßenbahn geschubst werden kann. Oder den Bus. Oder irgendein Auto, zum Beispiel an der Ampel. Am besten, wir bleiben alle immer Zuhause.

    Nebenher könnten unsere Medien auch mal darüber informieren, daß es auf den Bahnsteigen Notfallschalter gibt: Die schalten den Fahrstrom ab und setzen die Einfahrsignale auf Rot. Sollte man, wenn nicht unmittelbar ein Zug naht, als erstes betätigen. Dann kann man in aller Ruhe die Person aus dem Gleisbett retten.

  5. 32.

    Wer ist denn hier beleidigend gewesen?
    Es wurden nur Fakten genannt: Iranischer Staatsbürger - in Hamburg geboren - auffällig oft straffällig.
    Das ist nicht meine Fantasie, sondern Angaben der Polizei.
    Die Emotion haben Sie ins Spiel gebracht.
    Und zum Schluß: Es ist kein universelles Wissen - sondern einfach Erfahrungen mit der (bundes)deutschen Gemütslage.

  6. 31.

    Deine Frage ist nicht unberechtigt. Nach all den Jahren seit der Gründung der U-Bahn hat sich das Umfeld verändert, wo man sich auch mit Problem, Suizid oder jene Straftaten auseinandersetzen muss. Das mit den Gläsern ist eine Systemfrage. Die Bezüge zu Paris und Asien sind nur unbedingt angebracht, da es dort bereits autonome Züge gibt. Fahrerlose Fahrzeuge können nicht wie das Fahrpersonal reagieren (aus technischen Gründen).
    Wäre eher die Frage, wie man solche Leute vom Betreten einer Bahnanlage abhält?! Ich finde Drehkreuze gut, an denen man nur mit Tickets vorbeikommt. Das ist in Weltstädten bereis üblich. So werden Millionen Fahrgeldeinbußen durch Schwarzfahren vermieden. Und evtl. hält sowas solche potentiellen Täter vom Betreten ab. Im Ganzen auch eine Systemfrage, der man sich aus diversen Gründen enthielt.
    Am Ende sei jede Veränderung nur eine Verlagung des eigentlichen Problems. Gewalttaten finden dann woanders statt.

  7. 30.

    Great! So another fucker will be secured, maybe till the rest of his life-depends on the german law, living on expense of working people in Germany. He is a criminal, known to the police for many delicts, still kept free, alive, not deported(sure, he was born in Germany-so what, he was treated by his family like in their country-Iran, therefore not compatible with european mentality). End (hopefully)of his criminal career - he killed a living being. My guess...racist reason...he hates Germans (Europeans). What he didn't know is, that this girl, was not German.

  8. 29.

    Ist ja auch recht häufig das es vorkommt das sich ein Deutscher um eine zweite Staatsbürgerschaft bemüht und dann insbesondere noch um eine von einem Land das dem Westen nicht grade freundlich ist. Dabei hat weder das Auswärtige Amt noch das Innenministerium irgent welche bedenken ja ? So ein Typ der dann dazu schon der Polizei anderweitig aufgefallen ist und keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat ist also irgent wie kein Risikopatient für die Gesellschaft ja ?
    Man wird ja wohl die zweistaatlichkeit des Verdächtigen mal beleuten dürfen Ohne wieder gleich als Nazi in die rechte Ecke gestellt zu werden, oder ?

  9. 28.

    Vielleicht sollten sich mal einige Gutmenschen hier fragen wie es sein kann das so ein Typ geborener Deutscher ist UND eine iranische Staatsbürgerschaft hat.
    Ich musste um die Beibehaltung meiner Deutschen Staatsbürgerschaft im Konsulat betteln als ich die canadische Annehmen wollte.
    Wann kapieren es die Deutschen endlich das sie zum Abschuss freigegeben wurden von dieser Regierung. Die wollen die Natur Deutschen nicht mehr, die sind zu teuer Und unbequem geworden Die stellen mittlerweile dieses verlogene Partriensystem in Frage. Also was hilft da nur ? Richtig der Austausch der Bevölkerung mit geistig zurückgebliebenen. Das Merkelregieme ekelt die Deutschen Aus Deutschland raus, das ist der Plan. Neue Wähler importiert sich diese Diktatur grade so etwa 5000 am Tag. Aufwachen Leute !

  10. 27.

    Ich möchte mal Deine Meinung hören wenn jemand aus Deinen Bekanntenkreis oder ein sehr naher Verwandter so etwas passieren würde. Ich bin Mitglied im weißen Ring und weiß ganz genau dass im Gegensatz zu den Tätern die Opfer lebenslang an solchen Folgen zu tragen haben. Den Tätern wird eine Armada von Psychologen und Sozialarbeitern zur Seite gestellt.
    Solche dummen Antworten wie Du sie gegeben hast , spare Dir das einfach!.
    Auf so ein Niveau diskutiere ich nicht.

  11. 26.


    Raffiniert. in dem man schreibt, daß es sich bei dem mutmasslichen Täter um einen gebürtigen Hamburger handelt - und die iranischen Wurzeln in verschiedenen Berichten "vergisst" zu erwähnen, versucht man dem blauäugigen Leser zu sugerrieren, daß es sich um einen Bio-Deutschen handelt. Tja die Propanda-Maschine der Regierung läuft weiter auf Hochtouren. Das Lügen und Weglassen geht genau so weiter wie vor Köln. Mein Beileid an die Angehörigen der jungen Frau.
    Auf Schutzwände an der Bahnsteigkante werden wir also vergeblich warten, da viel zu teuer und der Tipp eines Lesers sich nicht so dicht an die Kante zu stellen, frag mich wie das gehen soll auf einem vollen Bahnsteig, wer steht dann denn vorne und wer hinten? Das klappt vielleucht Nachts oder am Wochenende aber nicht im Berufsverkehr.

    Hier hilft eigentlich nur noch Selbstschutz mit geeigneten Mitteln, da die eigentlich Zuständigen wie Polizei oder Sicherheitsdienste uns nicht schützen können.

  12. 25.

    Ich erwarte als Bürger eine Aufklärung zu den Bestrebungen der Bahnbetreiber die Sicherheit am Gleis zu verbessern!
    Es ist disqualifizierend und menschenverachtend von einem Sprecher des Betreibers der U-Bahn in Berlin zu hören, dass ein Glaswall im Bereich der Bahnstrecken Milliarden kostet und die Aussage fehlt über kostengünstigere Konzepte nachzudenken! Das sagt ziemlich klat das nichts für die Sicherheit am Gleis getan wird und man nichts tun will! Wieviele Menschen müssen an der Bahn noch unschuldig sterben? Wievelie Menschen werden sich am Gleis im Bahnhof noch das Leben nehmen oder grausamst verstümelt wie vor kuzer Vergangenheit in den Medien berichtet? Es gibt noch andere Ideen und Konzepte (ich habe auch eine kostengünstige Idee für das Bahngleia) die sich realisieren lassen! Bitte um Entschuldigung das ich nicht 100% auf das Thema eingehe aber ich fand das sehr erwähnenswert und vieleicht stimmen mir einzelne Leser hier zu! Ich möchte das die Sicherheit verbessert wird.

  13. 24.

    Einzelfall Nr....... so unterschiedlich berichten unsere "freien Jounalisten" :

    MOPO24 UPDATE 14:00 Uhr: Die Ermittlungen haben mittlerweile ergeben, dass der 28-Jährige die Frau mit voller Absicht gestoßen hatte und vorher sogar Anlauf nahm.

    Der gebürtige Hamburger hatte sich zuvor erst etwa zwei Stunden in Berlin aufgehalten, wo er vergeblich versuchte, in einer Obdachlosenunterkunft unterzukommen. Auf dem Weg in eine andere Unterkunft sei es zu der Tat im U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg gekommen.

  14. 23.

    Ja, das kann genau so für den Täter gewesen sein. Deshalb kann er ja nix dafür.

    Wenn jemand in einem Treppenhaus einen Stau verursacht, weil er umkippt und einen Herzinfarkt hat , dann kann er auch nix dafür. (Höhere Gewalt). Trotzdem ärgerlich und für alle anderen hinderlich.

    In diesem Fall, würde ich trotzdem sagen: WARUM nicht früher wegsperren? Warum NICHT WEGSPERREN Bevor das Schwein jemanden umbrachte?
    Auch sollte grundsätzlich selbst der Versuch jemanden vor den Zug zu schubsen , nicht unter 10 Jahren Knast ablaufen.

    Nur damit es Dir klar wird, Schuldunfähigkeit gibt es und es macht häufig Sinn. Unsinnig ist aber einen erheblich gestörten Wixxer wie er es ist, frei rumlaufen zu lassen.

  15. 22.

    Das habe ich auch so nicht gesgt.Zugegeben, wahrscheinlich etwas verkürzt ausgedrückt.Ansonsten ist ihrem Kommentar nichts hinzu zu fügen.

  16. 21.

    Nun mal nicht gleich beleidigend werden. Er ist, per gültiger Definition, deutscher. Ob das falsch oder richtig ist habe ich nicht gesagt. Und Desweiteren, woher nehmen Sie Ihr universelles wissen, das ich so denke?Ausserdem fühlen Sie sich dann besser, wenn es ein Ausländer war?Ist schon toll, wenn man sich im pegidaischen Sinne Bestätigt fühlt, nicht war?

  17. 20.

    Also immer freundlich bleiben, den der einzige geistige Tiefflieger sind sie. Da Sie Menschen mit Schweinen vergleichen, ist eigentlich alles gesagt. Und sie irren, man ist deutscher wenn Mann einen deutschen Pass hat und hier geboren wurde. Auch wenn es Leuten wie Ihnen nicht passt. Rassenachweis und Abstammungsnachweise hatten wir alles schon.

  18. 18.

    Erhebliche Gewalttat und mehfach auffällig, Rennt aber frei rum! Gehört sofort in Geschlossene!!!

  19. 17.

    Da wird bereits einem jetzt schön übel, wenn man "Täter könnte schuldunfähig sein" lesen muss.

    Vielleicht wurde dieser ominöse Täter per Funk durch unbekannte Dritte aus dem All ferngrsteuert. Das würde auch dessen fulminanten Anlauf zur Bahnsteigkante erklären! ...

  20. 16.

    Mir ist es völlig egal was für eine Nationalität der Typ hat!
    Mich regt es unwahrscheinlich auf das der Typ "schuldunfähig" sein könnte!!!
    Warum durfte dieser Typ überhaupt noch frei rumlaufen? Ich hoffe das er jetzt für immer hinter Gittern oder in die Klapse kommt, ansonsten wird man bald wieder von diesem Irren hören!

  21. 15.

    Er war deutscher. Er ist nämlich in Hamburg geboren. ...Man ist ja auch deutscher wenn man in Sachsen geboren ist.Nicht war!?!!?!? Und sowas haben auch schon deutsche gemacht...

    Mir wird Schlecht, bei solchen geistigen Tieffliegern. Deutscher ist man durch Geburt. Und zwar wenn Mamma und Papa
    deutsche sind. Dieses Exemplar ( Täter ) ist vielleicht Pass - Deutscher. Aber nicht mehr. Und richtig, ein Sachse der in Sachsen geboren wurde ist deutscher. So wie das Schwein was im Schweinestall geboren wurde immer ein Schwein ist und bleibt.
    DEUTSCH ist man durch ABSTAMMUNG. Nicht durch einen Zettel namens Personalausweis.
    Welcher übrigens noch nicht mal der Beweis dafür ist, das der Inhaber eines BRD Personalausweis oder Reisepass auch deutscher ist. Mit dem Besitz dieser Dokumente wird nur vermutet das der Besitzer deutscher ist.

  22. 14.

    genau......im Teletext les ich nichts.....nur das er aus Hamburg ist....schon komisch....

  23. 13.

    Inwiefern ist das wichtig ? Beim Täter handelt es sich um einen obdachlosen (anscheinend) unzurechnungsfähigen Menschen. Es war kein Asylant, kein Flüchtling oder sonstawas, auf was Sie abzielen. Auch Kultur oder Herkunft (übrigens Deutschland) spielt keinerlei Rolle in diesem Fall.
    Das wird ihr Stammtisch sicher anders sehen, aber da is eh Hopfen und Malz verloren.

    Mein Beileid an die Angehörigen des Opfers. Man kann/mag sich kaum vorstellen, welch Schicksalsschlag euch ereilte ...


  24. 12.

    Da sind sie wieder - die Gutmmenschen - die nicht wahrhaben wollen, daß es auch Nichtdeutsche gibt, die kriminell sind.
    Da muß durch bestimmte Personen der Vorfall schnell heruntergespielt werde - besonders von Frauen

  25. 11.

    Nein, man ist nicht automatisch Deutscher, wenn man in Deutschland geboren wurde.
    Die Nationalität spielt in diesem Fall jedoch keine Rolle.
    Psychopathen gibt es überall.
    Warum konnte sich der Täter bei seinem Vorleben so frei bewegen?
    Warum scheuen wir uns Gewalttäter aus "dem Vekehr" zu ziehen?

    Beileid den Angehörigen

  26. 10.

    "Vor U-Bahn gestoßen ..." Wie oft mussten wir ähnliche Nachrichten aus Berlin schon lesen? Ich weiß es nicht genau. Gefühlt schon viel zu oft, um es als bedauerlichen/tragischen Einzelfall verarbeiten zu können. Ich selbst warte einfahrende U- und S-Bahnen indessen nur noch mit dem Rücken zur Wand ab, bevor ich einsteige. Dabei sind die Hintergründe für die Opfer letztlich genauso irrelevant, wie die Herkunft, die Religion, das Verhältnis zum Opfer oder der psychische Zustand der Täter. Täter kommen aus allen sozialen Schichten. Wer hier die populistische Keule schwingt und bestimmt Bevölkerungsgruppen vorverurteilt, begibt sich auf sehr dünnes Eis. Vielmehr frage ich mich, warum hier nicht endlich bauliche Maßnahmen durch die jeweiligen Verkehrsbetriebe ergriffen werden, um derartige Vorfälle effektiv zu verhindern. Stichwort: Bahnsteigtüren!

  27. 9.

    ...man ist ja auch kein Auto wenn man in einer Garage geboren wurde.

  28. 8.

    Sie scheinen ja voll den Plan von psychischen Erkrankungen zu haben, wie man ihrem ungebildeten Ausspruch über Babypuder entnehmen kann . Desweiteren beschweren Sie sich einerseits, warum er noch frei rumläuft, trotzdem wollen sie ihn auch nicht durchfüttern....Können Sie sich mal entscheiden?Und was genau fordern Sie den von unserer, durch sie als "Kuscheljustiz" diffamierte, Juristerei? Aber nein, immer schön wage bleiben und geifern und schimpfen....

  29. 7.

    Egal welche Nationalität der Täter hat. Wie kann man eine Psychopathen frei rumlaufen lassen. Hat schon eine lange Vorstrafeinliste, aber nur weil er den falschen Babypuder in der Jugend bekommen hat kann er vogelfrei rumlaufen und einer jungen Frau die noch ihr ganzes Leben vor sich hatte mal so einfach vor die u-Bahn schmeißen.
    Mein Beileid gilt den Angehörigen.
    Und unsere Weichspüljustiz wird den Täter wieder nichts anhaben können weil er ja unzurechnungsfähig fähig war. Wo lebe ich eigentlich ???!!!
    Der Täter wird nun auf Kosten des Steuerzahlers im Knast durch gefüttert eventuell bis ans Lebensende. Nach den Opfer und deren Angehörige fragt niemand. Die haben lebenslänglich durch diesen Verlust.

  30. 6.

    Warum sollte bei dieser schrecklichen Tat die Nationalität genannt werden? Sollte man daraus schließen sollen, dass alle Iraner potentielle U-Bahn-Schubser sind?

    Es gibt einige dieser Vorfälle. Letztendlich wurde immer mitgeteilt, was das für ein Täter war, aber nicht, um eine Bevölkerungsgruppe zu beschuldigten. Weiterhin werden sich selbst solche Herrschaften mit Meldungen gedulden müssen und nicht schon nach einem halben Tag die Presse des Verschweigens beschuldigen. Wenn jemand im übrigen auf die Flüchtlinge anspielen möchte: Die Iraner flüchten in der Regel nicht (Atlas!).

  31. 5.

    Er war deutscher. Er ist nämlich in Hamburg geboren. ... Man ist ja auch deutscher wenn man in Sachsen geboren ist.Nicht war!?!!?!?
    Und sowas haben auch schon deutsche gemacht....

  32. 4.

    Bitte den Text lesen bevor sie schimpfen und sich "schlecht"informiert fühlen. Steht alles drin. Also:Durchatmen. Und lesen üben...

  33. 3.

    Die gewünschte Information ist vorhanden, man muss nur den ganzen Artikel lesen. Da der Mann gebürtiger Hamburger und ganz offensichtlich auch psychisch krank ist, wage ich aber zu bezweifeln, dass seine Staatsangehörigkeit relevant ist.

  34. 2.

    Hallo,

    Warum werden wir als Leser dieser Nachricht nicht über die Identität des Täters informiert. Es war doch von Anfang an klar wer der Täter ist. Somit konnte der Täter auch als Iraner benannt werden. Warum werde ich als Leser darüber nicht informiert. Eine korrekte Information sieht anders aus. Das Verschweigen der Herkunft des Täters bringt nur noch mehr Unsicherheit bei den Bürgern.
    Vielleicht sollten sie diese Praxis einmal überdenken und zukünftig Ross und Reiter klar benennen. Das könnte die Glaubwürdigkeit der Medien langfristig wieder verbessern.

  35. 1.

    Bei dem Täter soll es sich um einen Iraner mit deutschem Pass handeln.

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

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