Polizei ermittelt gegen 15-Jährigen - Verletzte durch Reizgas an Weddinger Grundschule

An einer Grundschule in Berlin-Wedding sind 23 Menschen durch Reizgas verletzt worden. 15 von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt jetzt gegen einen Jugendlichen - wegen gefährlicher Körperverletzung.  

An der Albert-Gutzmann-Grundschule im Berliner Stadtteil Wedding (Ortsteil: Gesundbrunnen) ist am Montagvormittag Reizgas versprüht worden. 22 Schüler und Lehrer wurden leicht verletzt. Auch eine Polizistin erlitt Reizungen der Atemwege und Augen.

15 Schüler wurden in Kliniken gebracht, wo sie ambulant behandelt worden und später wieder entlassen werden konnten. Zwei weitere Kinder sowie vier Lehrer wurden vor Ort von einem Notarzt behandelt.

Polizei findet Sprühgerät im Schulgebäude

Eine Lehrerin hatte am Vormittag die Feuerwehr alarmiert, weil in dem Gebäude Reizgas versprüht worden sei. Lehrer und Schüler erlitten die Verletzungen, als sie von der Hofpause in die Räume zurückkehrten. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers klagten mehrere Kinder über Reizungen der Augen und der Atemwege.

Die Polizei ermittelt nun gegen einen 15-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung, sagte ein Sprecher rbb online. Der Junge soll mit einem Sprühgerät ziellos im Flur des Gebäudes herumgesprüht haben, wie die Polizei mitteilte.

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

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