Ermittler der britischen Polizei untersuchen den Fundort einer Leiche in einem brennenden Auto im britischen Ifield, Sussex am 15.03.2015 (Quelle: dpa).

Gericht in Südengland hat Strafmaß verkündet - Lange Haftstrafe wegen Totschlags an Berliner Studentin

Der junge Mann, der wegen Totschlags an einer Berliner Studentin in Südengland verurteilt wurde, muss für 17 Jahre ins Gefängnis. Das Strafmaß verkündete das Gericht am Freitag - der Urteilsspruch war bereits am Dienstag ergangen. Die Frau war vor einem Jahr im Kofferraum eines verbrannten Autos gefunden worden.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Berliner Studentin in Südengland muss der Täter für 17 Jahre in Gefängnis. Dieses Strafmaß gab das Gericht in Guildford in der Grafschaft Sussex am Freitag bekannt. Ein Urteil wegen Totschlags gegen den 28-Jährigen hatten die Geschworenen bereits am Dienstag gesprochen.

"Die Tat war nahe am Mord"

Nach Überzeugung des Gerichts hat der Mann ein Auto angezündet, obwohl er wusste, dass die 21-Jährige im Kofferraum lag. Da sich die Geschworenen nicht sicher waren, ob der Täter auch wusste, dass die junge Frau noch am Leben war, hatten sie ihn zuvor nicht des Mordes schuldig gesprochen. Die Tat sei aber nah an der Grenze zum Mord, stellte der Richter am Freitag fest.

Leiche der Studentin in brennendem Auto

Die Leiche der Berlinerin fanden Feuerwehrmänner im März vergangenen Jahres im Kofferraum eines brennenden Autos. Die junge Frau war aus Berlin zum Studium in die südenglische Küstenstadt Brighton gezogen.

Die 21-Jährige war nach Angaben des Staatsanwalts vor der Tat wegen psychischer Probleme in einem Krankenhaus gewesen. Einen Tag, bevor ihre Leiche entdeckt worden sei, sei sie dort vermisst worden. Hinweise, dass sich das Opfer und der Angeklagte vor der Tat gekannt hätten, gebe es nicht.

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

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