Kellerbrand in Moabit (Quelle: Miriam Kräuter/rbb)

Turmstraße in Berlin gesperrt - Großeinsatz nach Kellerbrand in Moabit

Für die Bewohner eines Hauses in der Turmstraße in Berlin Moabit begann der Freitag mit einem Schrecken. Ein Kellerbrand hatte das ganze Treppenhaus so stark verraucht, dass die Mieter ihre Wohnungen nicht mehr verlassen konnten. Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz aus.

Ein Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung hat am Freitagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr in Berlin-Moabit ausgelöst. Sechs Staffeln der Feuerwehr rückten zur Bekämpfung des Feuers aus, wie ein Sprecher mitteilte. 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

20 Mieter des Hauses wurden mit sogenannten Fluchthauben aus ihren Wohnungen gerettet. Die Hauben verhindern, dass Rauch eingeatmet wird. Einige andere Bewohner in den höheren Etagen konnten in ihren Wohnungen bleiben. Die Feuerwehr hatte sie von außen über Drehleitern über den Einsatz informiert.

Rauchentwicklung besonders stark

Der Brand war in einem ungewöhnlich großen, aber sehr engen Keller des Eckhauses Turmstraße/Jonasstraße um kurz vor fünf Uhr ausgebrochen. Das größte Problem dabei war die große Rauchentwicklung. Der Qualm hatte sich binnen kürzester Zeit im gesamten Treppenhaus ausgebreitet. Die Brandursache ist noch unklar. Verletzt wurde niemand.

Während des Feuerwehreinsatzes war die Turmstraße voll gesperrt. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hatte fünf Buslinien umgeleitet. Betroffen war ein längerer Abschnitt zwischen der Gotzkowskybrücke und der Stromstraße, wie die BVG mitteilte. Inzwischen sind alle Sperrungen wieder aufgehoben.

Mit Informationen von Miriam Keuter

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