Halbschrank an einem Bahnübergang (Quelle: dpa)

Wieder Unfall an Halbschranke - Mann nach Zusammenstoß mit Regionalzug schwer verletzt

Nur einen Tag nach dem Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Auto in der Uckermark ist es wieder zu einem Unfall an einem Bahnübergang gekommen. Betroffen war diesmal ein Radfahrer in Forst, der einen herannahenden Zug offenbar übersah. Der Mann erlitt schwere Verletzungen.

Bei einem Zusammenstoß mit einer Regionalbahn in Forst (Spree-Neiße) ist am Samstag ein Radfahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Bundespolizei ereignete sich das Unglück an einer Halbschranke im Forster Stadtgebiet. Ob der Radler die geschlossene Sperrung umfahren hat, ist bislang nicht bekannt.

Bahnstrecke zwischen Cottbus und Forst zeitweise gesperrt

Der Mann erlitt massive Verletzungen und wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Lokführer, Schaffner und ein Fahrgast blieben unverletzt. Die Bahnstrecke Cottbus - Forst war zeitweilig gesperrt.

Erst am Freitag waren bei einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Auto an einem Bahnübergang in Templin zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher dem rbb sagte, kollidierten ein Zug der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) und ein Pkw an einem Bahnübergang.

Ersten Informationen zufolge soll der Autofahrer den Übergang trotz geschlossener Halbschranken passiert haben. Die beiden 80-jährigen Auto-Insassen wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht. Der 41-jährige Zugführer erlitt der Polizei zufolge einen Schock.

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

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