Zwei von insgesamt 20 toten Schafen iegen in einem Feld bei Wilsickow (Uckermark) (Quelle: rbb)
Video: Brandenburg aktuell | 14.03.2016 | Christine Stellmacher

Tiere verdurstet oder verhungert - 20 Schafe in der Uckermark zu Tode gequält

In einem Dickicht bei Wilsickow in der Uckermark wurden am Wochenende 20 tote Schafe entdeckt - darunter waren auch Lämmer. Die Tiere waren offenbar massiv gequält worden. Das Veterinäramt in Prenzlau untersucht nun den grausamen Vorfall.

Bei Wilsickow in der Uckermark hat es offenbar einen neuen Fall von Tierquälerei gegeben. Ein Radfahrer entdeckte am Wochenende im Dickicht rund 20 tote Schafe. Unter den Tieren sind auch erst wenige Tage alte Lämmer. Einige der Schafe wiesen Spuren massiver Gewalteinwirkung auf. Das Veterinäramt in Prenzlau untersucht nun den Fall.

Der zuständige Amtstierarzt sagte am Montag dem rbb, er gehe davon aus, dass die Tiere verhungert oder verdurstet sind. Es werde Strafanzeige erstattet.

Die Bürgermeisterin von Wilsickow, Christine Wernicke (parteilos), hat sich entsetzt gezeigt. Man sei tief betroffen, dass jemand einfach so Tiere abschlachte und entsorge, sagte Wernicke am Montag dem rbb. Im vergangenen Jahr habe es einen ähnlich gelagerten Fall gegeben, bei dem ein Kuhkalb auf sehr grausame Art und Weise ums Leben gekommen sei.

Die Bürgermeisterin forderte das zuständige Veterinäramt auf, einzuschreiten und die Halter besser zu beaufsichtigen.