Ein Bahnmitarbeiter und ein Polizist stehen am 04.03.2016 an einem abgesperrten Bahnübergang in Templin (Brandenburg). Beim Zusammenstoß eines Zugs mit einem Auto an dem Bahnübergang bei Templin (Uckermark) sind zwei Menschen schwer verletzt worden. (Quelle: Christian Pörschmann/dpa)

Kollision an Bahnübergang - Zug stößt in Templin mit Pkw zusammen

An einem Bahnübergang in Templin ist am Freitag ein Zug mit einem Pkw kollidiert. Die beiden 80 Jahre alten Insassen des Autos wurden dabei schwer verletzt. Der Lokführer erlitt einen Schock. Nach ersten Angaben versuchte der Autofahrer, den Übergang bei geschlossenen Schranken zu passieren.

In Templin (Uckermark) ist am Freitagvormittag ein Regionalzug mit einem Auto zusammengestoßen. Wie ein Polizeisprecher dem rbb sagt, kollidierten ein Zug der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) und ein Pkw um kurz nach 10 Uhr an einem Bahnübergang.

Nach ersten Informationen wollte der Autofahrer den Bahnübergang offenbar trotz geschlossener Halbschranken passieren. Er soll um die Halbschranken herum gefahren sein. In ersten Berichten hatte es geheißen, an dem Übergang gebe es keine Schranken.

Zugpassagiere unverletzt

Die beiden 80-Jährigen, die in dem Auto saßen, wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser in Templin und Neubrandenburg gebracht. Der 41-jährige Zugführer erlitt der Polizei zufolge bei dem Unfall einen Schock. Die neun Fahrgäste des Zuges konnten die Bahn unversehrt verlassen.

Die nach dem Unfall gesperrte Strecke Löwenberg-Prenzlau wurde erst nach mehreren Stunden
für den Zugverkehr wieder freigegeben.
 

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

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