Ein ausgebranntes Auto steht am 24.06.2016 in Berlin in der Teutonenstraße. (Quelle: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert)

Zweite Nacht in Folge - Erneut Autos in Berlin angezündet

Bereits die zweite Nacht in Folge sind in Berlin Autos in Brand gesteckt worden. In der Teutonenstraße in Zehlendorf seien am Freitagmorgen vier Wagen angezündet worden, ein weiteres Auto habe dabei Feuer gefangen, teilte die Polizei am Morgen mit. Der oder die Täter hinterließen in der Umgebung Graffitis.

Auf Gehwegen und Mauern standen Parolen wie "Rigaer bleibt" und "R;94" mit einem Herz dahinter. Das lasse auf einen Zusammenhang mit der Polizeiaktion in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain schließen, hieß es. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt.

Bereits in der Nacht zu Donnerstag waren mehrere Autos in Brand geteckt sowie Bankfilialen, BVG-Wartehäuschen und ein Parteibüro beschädigt worden. Auch hier wird als Auslöser zumindest eines Teils der Zerstörungen der große Polizeieinsatz am Mittwoch in dem von Linksautonomen bewohnten Haus in der Rigarer Straße vermutet.

Eine Werkstatt und eine Kneipe in der Rigaer Straße 94 wurden am Mittwoch im Auftrag der Hausverwaltung geräumt. 300 Polizisten sowie ein privater Sicherheitsdienst waren eingesetzt, um das Vorhaben und die 20 Bauarbeiter vor Ort zu schützen.

Das könnte Sie auch interessieren

Der Storch "Ronny" steht am 29.04.2017 vor einer Terrassentür im brandenburgischen Glambeck (Quelle: dpa/Hilde Peltzer-Blase)

In Oberhavel - Problemstorch Ronny ist zurück

Die Bewohner des Dorfes Glambeck stöhnen auf: Der rabiate Ronny ist wieder da. Im vergangenen Jahr hackte der aggressive Weißstorch auf Autodächer ein und vertrieb einen Artgenossen. Auch in diesem Jahr suchte er gleich wieder Stress.