Außenansicht der Berliner Justizvollzugsanstalt Moabit mit Wachturm und Gefängnismauer (Quelle: dpa/Rainer Jensen)
Video: Abendschau | 18.12.2016 | Antje Tiemeyer

Staatsanwaltschaft Berlin sieht Fluchtgefahr - Mutmaßlicher U-Bahn-Treter kommt vorerst nicht frei

Der mutmaßliche U-Bahn-Treter sitzt in Untersuchungshaft - bei ihm besteht laut Berliner Staatsanwaltschaft Fluchtgefahr. Zielfahnder hatten den Gesuchten in einem Bus am Zentralen Omnibusbahnhof festgenommen.

Nach dem brutalen Fußtritt gegen eine Frau im Berliner U-Bahnhof Hermannstraße bleibt der mutmaßliche Täter laut Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Bei dem Mann bestehe Fluchtgefahr. Der Verdächtige hätte im Fall einer Verurteilung eine erhebliche Freiheitsstrafe zu erwarten, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Thomas Fels, am Montag. Allein bei gefährlicher Körperverletzung liege der Strafrahmen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Haft.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gefährliche Körperverletzung vor. Ob der Vorwurf auf versuchten Totschlag ausgeweitet werde, müssten die Ergebnisse zeigen. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Thomas Fels dem rbb am Montag. Der Festgenommene habe bei den Vernehmungen zwar Angaben gemacht, aber: "Zu näheren Einzelheiten möchte ich zurzeit nichts sagen", so Fels.

Zuvor war der 27-Jährige Svetoslav S. einem Haftrichter vorgeführt worden, der die Untersuchungshaft anordnete. Neben der Fluchtgefahr war dafür auch die Schwere der Tat ausschlaggebend, die dem Mann vorgeworfen wird. Die Behörden ermitteln außerdem gegen zwei Brüder und einen Bekannten des Hauptverdächtigen. Sie sollen mit am Tatort gewesen sein.

Der mutmaßliche Täter soll am 27. Oktober eine 26 Jahre alte Frau auf der Treppe des U-Bahnhofs Hermannstraße in Berlin-Neukölln unvermittelt in den Rücken getreten haben. Das ahnungslose Opfer stürzte und brach sich den Arm.

Erst nach Veröffentlichung eines Videos aus einer Überwachungskamera vor etwa eineinhalb Wochen wurde zunächst ein Begleiter ermittelt. Die Polizei stellte dann die Identität des mutmaßlichen Täters fest.

Festnahme am ZOB

Zielfahnder des Landeskriminalamtes Berlin nahmen den Gesuchten schließlich am Samstagnachmittag gegen 16:30 Uhr am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Berlin-Charlottenburg fest. Svetoslav S. kam in einem Bus aus Südfrankreich.

Wegen einer großen Präventionskampagne gegen Taschendiebe waren zum Zeitpunkt der Festnahme viele Polizisten zufällig in der Nähe. "Es hat uns gefreut, dass wir helfen durften", sagte Thomas Simmroß, Kriminaldirektor im Landeskriminalamt (LKA), am Montag. Die zivilen Zielfahnder baten demnach um Unterstützung, einige uniformierte Kollegen verstärkten dann die Einsatztruppe am Busbahnhof. Die Festnahme sei problemlos gewesen.  

Wie die Polizei dem Gesuchten auf die Spur kam, ist bislang unklar. Nach unbestätigten rbb-Informationen vom Montag soll der Mann ein abgehörtes Telefon angerufen haben und daraufhin von Zielfahndern am ZOB in Empfang genommen worden sein. Von der Staatsanwaltschaft hieß es hingegen am Sonntag, ein anderer Fahrgast habe den Mann erkannt und mit seinem Handy noch vor der Ankunft in Berlin die Polizei verständigt. Auf Nachfrage am Montag wollte die Staatsanwaltschaft weder die eine noch die andere Version bestätigen.

Belohnung noch nicht ausgezahlt

Unklar war am Montag auch, ob die vom Betreiber einer Berliner Leibwächter-Firma ausgesetzte Belohnung ausgezahlt wird. Bisher habe sich noch niemand gemeldet, um die 2.000 Euro zu erhalten, hieß es von der Firma. Zu dem Fall sei in der vergangenen Woche ein wichtiger Hinweis eingegangen, der an die Polizei weitergeleitet worden sei. Ob dieser Hinweis oder ein anderer zu dem Begleiter geführt habe, sei unklar.

Die Staatsanwaltschaft hatte erklärt, vom Staat würden Belohnungen nur bei sogenannten Kapitalverbrechen wie Mord oder anderen schweren Vergehen ausgesetzt.

Überwachungsvideo sorgt weit über Berlin hinaus für Aufsehen

Die Tat hatte eine Debatte über die Frage ausgelöst, ob in Zukunft schneller öffentlich gefahndet werden solle.

Das Video war, noch bevor die Polizei es herausgab, bei "bild.de" veröffentlicht worden - sechs Wochen nach der Tat. Erst danach nutzte die Berliner Polizei die Aufnahmen aus einer Überwachungskamera aus dem U-Bahnhof für einen Zeugenaufruf. Die Behörde argumentierte, eine Öffentlichkeitsfahndung sei das letzte Mittel und komme nur zum Einsatz, wenn andere Ermittlungsmethoden ausgeschöpft seien.

Der Fall des sogenannten U-Bahn-Treters erregte wegen der Brutalität der Tat und den hochauflösenden Aufnahmen davon nicht nur bundesweit Aufsehen. In sozialen Netzwerken wie Facebook verbreitete sich das Video der Attacke weltweit.

Mit Informationen von Thomas Weber

Kommentar

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69 Kommentare

  1. 69.

    Dieser Bursche gehört mindestens fünf Jahre hinter Schloss und Riegel - bei Wasser und Brot - und jeden Tag noch eine Tracht Prügel! Und dann ausweisen - für immer!!!!!!!

  2. 68.

    Genau so siehts aus....derjenige, der das Video weitergegeben hat wird wohl mehr Ärger bekommen, als der Brutalo-Treter.

  3. 67.

    Warum ist der wohl zurück nach Berlin? Was soll passieren? Der war angeblich schon wegen Diebstahl und Raub auffallig. Scheinbar waren die Strafen lächerlich. Also was erwartet ihn hier. Körperverletzung! Die "knallharte" Strafe heißt: Bewährung, vielleicht eine kurze Haftstrafe oder sogar Freispruch (das Bein ist aus Versehen hochgeschnellt, ein zufälliges Zucken) - die "Strafe" sitzt der mit "links" ab. Versuchter Totschlag kann bestimmt nicht nachgewiesen werden, aber auch da kommt nichts bei rum....er hätte Steuern hinterziehen sollen. So hat man AlCpone auch gefaßt.

  4. 63.

    Ist ja schrecklich so etwas. Ich war letztes Wochenende auf Dienstreise in Deutschland. Hoffentlich erholt sich die Frau bald und vollständig.

  5. 62.

    10 Jahre, maximales Strafmaß für diese Attacke. Einmal möchte ich derartiges erleben dürfen. Aber wenn wir für diese Täter schon eine Zelle für so lange Zeit belegen, dann zieht der Staat uns bald noch mehr Gelder aus der Tasche.
    Da sind millionen an hinterzogenen Steuergeldern hamrloser zu bewerten für meinen Geschmack. Einfach nur abartig.

  6. 61.

    "Mutmaßlicher U-Bahn-Treter kommt vorerst nicht frei".
    Allein die Ueberschrift impliziert, dass man durchaus mit dem Gegenteiligen rechnen koennte.
    Nur in "unserem Staat" waere das sogar tatsaechlich denkbar und moeglich!

  7. 60.

    Schade, keine Einsicht.
    Der Text ist in Ordnung, nur der Titel nicht.
    Das "vorerst" ist überflüssing.
    Aber immerhin wurde mein Kommentar veröffentlicht.

  8. 59.

    Nein. Das bedeutet genau das, was in diesem Text steht: Dass der Mann in Untersuchungshaft bleibt, sich der Polizei nicht weiter entziehen und nicht draußen herumlaufen kann. Sonst gar nichts.

  9. 58.

    "Mutmaßlicher U-Bahn-Treter kommt vorerst nicht frei"
    vorerst!
    Ein erschreckender Titel.
    Offenbar erwartet der Autor, dass der Täter bald freikommt.

    Ich fürchte, das wird so sein.

  10. 57.

    Na sowas,der Treppentreter bleibt tatsächlich weiter in Haft.
    Nicht mehr lange,und er ist wieder frei.
    Macht sich vom Acker......hasch mich ich bin der Frühling

  11. 56.

    @Frank Bötel
    ja über die Aussage kann man sich schon wundern. Ohne Video wäre der Gesuchte wohl nicht gefunden worden und ob das Video freiwillig jetzt schon veröffentlicht worden wäre,ist auch zu bezweifeln. Daher ein Dank an den aufmerksamen Businsassen!

    Bewährung halte ich auch für das falsche Urteil. Allerdings habe ich letztens gehört,dass man auch die Chance darauf hat,wenn man jemanden eine Flasche ins Gesicht schlägt und schwer verletzt.

    Mich würde aber mal das Motiv interessieren. Sowas tut man doch nicht komplett ohne Grund. Irgendetwas muss es da doch geben,auch wenn es sonst so nichtig ist.

  12. 54.

    Ein Dank auch an denjenigen, der eigenmächtig das Videomaterial weitergegeben hat. Der besaß offenbar mehr Weitblick als seine Vorgesetzten. Sein Innensenator würde wohl noch die Lupe suchen für "klassische Ermittlungsmethoden". Wäre interessant zu erfahren, welche Konsequenzen dem Mitarbeiter jetzt für etwas Zivilcourage blühen. Ich halte jedenfalls auch das Zeichen, das von diesem Fahndungserfolg ausgeht, für wichtig und der Allgemeinheit dienlich, während an anerer Stelle noch über die Persönlichkeitsrechte des Täters gesprochen bzw. der Fall wohl eingestellt worden wäre.

  13. 53.

    Guten Tag nach Leipzig,

    es ist nicht unsere Aufgabe irgendwem zu danken, sondern über den Fall zu berichten. Alles andere wäre auch unseriös.

    "Wir" danken in dem Text niemandem und ergreifen keine Position, sondern zitieren u. A. den Berliner Innensenator, der für die Sicherheit in der Hauptstadt verantwortlich ist.

    Welche Schlüsse Sie daraus ziehen, ist einzig und allein Ihre Sache.

  14. 52.

    Daß diese Tat aufgrund ihrer besonderen Hinterhältigkeit wohl Emotionen auslöst, sollte nicht verwundern. Daß die Öffentlichkeit sogar durch das zugespielte Video den Druck auf die Polizei erhöhen musste (siehe auch die Aussage d. Innensenators zu seinen "klassischen Ermittlungsmethoden), führte wohl auch nicht zu weiterer Beruhigung in der Öffentlichkeit. Wenn wir uns wirklich in der von Ihnen so verabscheuten "Hassgesellschaft" befinden, so sollten Sie sich vielleicht mal die Frage stellen, in wie weit die institutionalisierten Gutmenschen daran ihren Anteil haben. Auch Ihr Zorn scheint sich ja mehr gegen Kommentatoren als gegen Kriminelle zu richten, für das Opfer ebenfalls kein Wort. Ich finde es jedenfalls erfreulich, daß ein Täter nicht mit der Tat davonkommt, von der er sicher glaubte, sie ungestraft begehen zu können (vermuten Sie eigentlich in dieser Tat keinen Haß?).

  15. 51.

    Staune nur über die Art und wem hier für die erfolgreiche Festnahme gedankt wir. Der Polizei wird vollmundig, wie immer, gedankt, ein Dank an den mutigen Anrufer, Fehlanzeige. Vielleicht denken die " Schreiberlinge " mal an die USA ? Wenn die Analysen nicht bald im Handeln der Verantwortlichen und ihrem Umfeld zum Tragen kommen, könnte diese " Arroganz " auch für sie ein ????? Ende nehmen, das ist meine Meinung( dabei denke ich auch an 1989 ) !

  16. 50.

    Anhand vieler Kommentare zum Thema stelle ich für mich fest, das ich mich in einer derart ekeleregenden Hassgesellschaft überhaupt nicht zuhause fühle, weder als Deutscher, noch Migrant- nicht mal wenn ich Außerirdischer wäre. Leider kann man sich seine Nachbarn nicht aussuchen und echte Freunde werden auch rarer, wg. diesem ganzen Farcebook und der anderen asozialen Medien.

    Berlin wie haste dir verändert-rohe Weihnachten und statt Schnee, eiskalter Frust.

  17. 49.

    @ Julius (#39): Nicht alles, was als politisch korrekt gilt, ist automatisch falsch:
    Richtig ist es z.B., aus dem Glauben oder Nichtglauben eines Menschen keine voreiligen Schluesse ueber sein Verhalten zu ziehen. Ich selbst bin Atheist, und um mich angemessen zu verhalten, brauche ich keine Vaterfigur, die mein Denken und Handeln ueberwacht. Fuer mich gelten Empathie, Vernunft, Ethik und aehnliche Hilfsmittel.
    Fuer alle aber, bei denen weder Vaterfiguren noch Ethik helfen, gibt's die Justiz. Die kuemmert sich hoffentlich um den verabscheuungswuerdigen U-Bahn-Treter - aber auch um Leute, die in online-Foren Volksverhetzung und ueble Nachrede betreiben. Pauschale Diffamierung ueberschreitet naemlich die Grenze freier Meinungsaeusserung - wie ich finde, zu Recht: weil pauschale Diffamierungen fast niemals Probleme loesen koennen. Aber um das zu kapieren, braucht man wieder die Ethik.

  18. 48.

    Solche Menschen haben, wenn sie Ausländer sind, in Deutschland kein Bleiberecht. Er ist in Untersuchungshaft, gut so: Nach entsprechender Bestrafung sollte er sofort in sein Herkunftsland überstellt werden.

  19. 47.

    Sehr viele dumme Kommentare, aber keiner fragt, wie es dem Opfer geht.

  20. 46.

    Der festgenomme Täter heißt Svetoslav Stoikov und ist Bulgare. Die religiöse Zugehörigkeit zur bulgarisch-orthodoxen Kirche in Bulgarien beträgt 80%. Da Bulgarien in der EU ist, darf der Täter legal in Deutschland leben, ohne irgendein Asyl zu beantragen. Tut mir leid für all die Pegida-Anhänger und AfD-Wähler. Diesmal habt ihr kein Argument.

  21. 45.

    Genau richtig: wir alle sind zur Leistung Erster Hilfe verpflichtet. Moralisch und gesetzlich.
    Mittäter werden hier frei gelassen. Mittäter durch unterlassene Hilfeleistung! Sie hätten diese widerliche Tat
    Doch zu dritt verhindern können.
    Das Pack gehört ordentlich bestraft!

  22. 44.

    Vor 5 Jahren ist das mir ähnlich in Barcelona passiert, denn 3 Mann wollten mich auf der U- Bahn Treppe ausrauben. Meine Frau war ein Stück zurück und konnte mich warnen. Wie ich das Bild eben sehe habe ich einen Schock bekommen als wenn ich das wäre. Bitte verfolgen sie die Bilder zurück. Fred Maldfeld.

  23. 43.

    Bitte verraten Sie uns, woher Sie die Information, dass der Festgenommene Sinti oder Roma ist und Moslem oder Atheist ist, haben. Bisher habe ich dazu nichts gefunden. Genannt wurde nur der Vorname und der Anfangsbuchstabe des Nachnamens.

  24. 42.

    Offenkundig ist es dem rbb gelungen, einen schweren Fall von Realitätsverlust zu dokumentieren: "Innensenator Andreas Geisel (SPD) zeigte sich erfreut von dem Fahndungserfolg und gratulierte der Polizei. Der Fall zeige, dass die klassischen Ermittlungsmethoden "richtig gewählt und ausreichend" gewesen seien, ließ er sich am Samstagabend zitieren."

    Hallo??? Nur die (unerlaubte) Weitergabe des Videos hat diesen Fahndungserfolg möglich gemacht. Hätten die Medien das Video nicht zugespielt bekommen, würde der mutmaßliche Täter immer noch munter durch Berlin spazieren. Das kann ja heiter werden mit Rot-Rot-Grün in dieser Stadt!

  25. 41.

    Um zu merken, wie unbrauchar ihre Kategorie "Religionszugehörigkeit" ist, schreiben Sie den Satz: "Menschen, die eine christliche Konfession im Pass stehen haben, hätten diese Tat nicht begangen" 100x zur Strafe auf.

    Oh, und hören Sie gefälligst auf, Atheisten anzufeinden. Die tun immerhin etwas dafür, den kollektiven Religions-Wahnsinn hinter sich zu lassen, dem wohl auch Sie verfallen sind.

  26. 40.

    Aber die werden es wohl nicht verraten. Meine Vermutung, normalerweise wären die Ermittlungen eingestellt worden. Wie will man denn auch jemanden ohne Öffentlichkeitsfahndung finden, von dem nur bekannt ist, daß er mal durch eine Berliner U-Bahnstationngelaufen und dabei (vermutlich) kriminell geworden ist.

  27. 39.

    Endlich haben sie den geschnappt. War eh ne Frage der Zeit. Bin echt gespannt, wie so was bestraft wird. Am besten Sozialarbeit auf deutschen Bahnhöfen. Kaugummi wegkratzen mit Spachtel und Kehrblech. Oder öffentliche Toiletten putzen mit Zahnbürste. Egal wie, Hauptsache etwas richtig dehmütigendes.

  28. 38.

    Weil es politisch unkorrekt ist zu sagen, dass der Täter der Roma (Zigeuner) angehört und wahrscheinlich entweder Moslem oder Atheist ist.

  29. 36.

    Seine drei Begleiter müsste man ebenfalls anzeigen wegen unterlassener Hilfestellung !!!!
    Ich hoffe nur dass das Gesetz genau so zuschlägt wieder Täter!!!!
    Und er das volle Strafmaß bekommt ohne Bewährung......

  30. 35.

    jetzt brauchen wir uns auch nicht mehr zu wundern, wenn SPD-Wähler AFD wählen werden. Die im Amt tätigen Personen wissen nicht mehr, wie sie ihre Daseinsberechtigung rechtfertigen sollen. Das Volk versteht das alles nicht mehr. Anstatt den Busmitfahrer einen öffentlichen Dank auszusprechen, streut man sich selbst die Blumen über.

  31. 34.

    Zunächst ist das Video illegal einer Zeitung zugespielt worden und erst durch die Empörung im Netz musste die Polizei es veröffentlichen....ob sie es ohne die Reaktion im Netz veröffentlicht hätten, wissen nur die Verantwortlichen selber.

  32. 33.

    Ach, der wird nicht gleich wieder freigelassen? Oh Schreck, der arme Kerl, traumatisiert, weil als Kind drei mal vom Wickeltisch gefallen ist und hier in Deutschland nur als Mitternachtsschlosser arbeiten konnte. Mir kommen gleich die Tränen!

  33. 32.

    Der Herr Innensenator Geisel (SPD) sagt also, dass "die klassischen Ermittlungsmethoden" ausreichend gewesen seien. Zwei Sätze davor steht, dass ein Fahrgast den nun Inhaftierten erkannt und den entscheidenden Tipp gegeben habe.
    Nun, die klassischen Methoden waren offensichtlich nicht ausreichend, die Videoveröffentlichung dagegen sehr erfolgreich. Warum, Herr Innensenator Geisel, sprechen Sie dann so einen Satz aus?

  34. 28.

    Zum Glück wurde er gefasst. Er wurde wohl auch nur gefasst, weil der öffentliche Fahndungsdruck so hoch war. Ausgelöst durch das veröffentliche Video der Überwachungskameras durch die Polizei. Wäre dieses Video nicht vorhanden, so würde der Täter immer noch durch die Gegend laufen.

  35. 27.

    Ich denke eher. daß Herr Schäfer über eine Form des Humor`s verfügt, die als Sarkasmus bezeichnet wird. Die wird aber, wie ich weiß, nicht immer verstanden. Ich freue mich über den Fahndungserfolg (der offenbar erst durch eine kleine Eigenmächtigkeit möglich wurde) und über das Zeichen, daß der Haftrichter gesetzt hat. Dem Opfer wünsche ich, daß die schnelle Ergreifung des Täters eine gewisse Genugtuung für das Erlittene darstellt. Auf materiele Entschädigung wird ja wohl niemand hoffen dürfen, außer. der Täter verkauft eine seiner Nieren (siehe Einleitung). Einen beschaulichen 4. Advent wünscht H. Blotter

  36. 26.

    elaborieren sie doch mal für uns nichtjuristen, was für "lasche gesetze" genau sie da meinen.

  37. 25.

    nein, denn die "ware meinung" gibt es überhaupt nicht, genau so wenig wie wahre meinung. wenn sie schon solche schwierigkeiten im umgang mit der deutschen sprache in form und inhalt haben, sollten sie sich vielleicht weniger anspruchsvollen themen widmen, beispielsweise fussball.

  38. 24.

    weil sie überhaupt keine rolle spielt? oder hat der täter nach dem tritt irgendein gebet gesprochen oder mit dem tritt selbst eine rituelle handlung vollzogen? welche religionszugehörigkeit hat/ hatte z.b. Dieter Zurwehme? oder Tim Kretschmer? oder Robert Steinhäuser? interessiert sie plötzlich gar nicht mehr so sehr, stimmts?

  39. 23.

    Ja. Vor allem die Verhamlosungen bei rechten Gewalttaten gehen mir auf den Geist. Ich möchte PRGIDA-Anhänger als Teil der Familie haben und würde sie gerne aus unserem Land ausweisen. Dann sparen wir auch Hartz4.

  40. 21.

    Es ist erstaunlich - da kann das fieseste und widerlichste Verbrechen geschehen - und es wird immer Menschen geben, welche den Täter in Schutz nehmen - vorzugsweise, wenn es Einwanderer sind.
    Wie in diesem Falle dieser Herr Schäfer.
    Ich möchte ein solches Wesen nur sehr ungern als Familienmitglied bezeichnen müssen - und aus meinem Bekanntenkreis würde ein solches Wesen auf der Stelle ausgeschlossen.

  41. 20.

    Solche Leute müssten auf Lebenszeit ausgewiesen werden. Die Haftstrafe in ihr Land absitzen . Denn solche Gefängnisse wie bei uns in Deutschland haben sie nicht.

  42. 19.

    Sie hätte auch einen Schädelbruch mit Langzeit- oder Todesfolge erleiden können, hätte sie sich wohl nicht mit ihren Armen abstützen und abfedern können. Eine tolle , bewunderswerte Frau. Den Tod nahm der Täter in Kauf, so wie auch bei uns in Freiburg im Fall der Studentin und der Joggerin sowie in Bochum bei den zwei Chinesinnen. Was kommt als Nächstes , wie lange geht das weiter ?j

  43. 17.

    Es ist doch im Grunde egal wer das für ein Mensch ist. Die Leute wollen doch bloß, dass solche Menschen mal so bestraft werden, dass sie sich nicht anschliessend kaputt lachen.
    Es geht so manchem Zeitgenossen auf den Geist, dass die Polizei an sochen Gestalten verzweifelt und nicht Herr wird und wir Bürger denen an Bahnhöfen und zu bestimmten Zeiten permanent ausgeliefert ist.
    Ist das so schwer und nicht ohne Diskrimenierung zu erreichen. Es gibt doch so viele anständige Menschen von überall her - darum geht es doch gar nicht.

  44. 16.

    Ich kann nur inständig hoffen das man dem kerl die Höchststrafe ohne Bewährung aufbrummt, denn falls nicht machenb solche Dinge Schule und da ist es mir auch komplett egal woher derjenige kommt und welchen Background dieser hat.
    Ich finde solche Taten feige und abstoßend und meiner Meinung nach sollte man solche Personen, die eventuell nicht die deutsche staatsbürgerschaft haben auf Lebenszeit ausweisen. Solche Menschen braucht es hier nicht.

  45. 15.

    Die Frage ist doch, wie lange es noch gedauert hätte, bis die Polizei das Video selbst veröffentlicht. Möglicherweise würde immer noch geprüft. Zumindest wurde von der Berliner Polizei eine Anzeige wegen unerlaubter Veröffentlichung gegen Unbekannt gestellt. Das fängt mit R2G ja "gut" an.

  46. 14.

    Warum wird hier eigentlich die Religionszugehörigkeit des (mutmaßlichen?) Täters verschwiegen? ;-)

    ag.

  47. 13.

    Da in meinen Augen Heimtücke im Spiel ist kann die Anklage doch nur auf versuchten Mord lauten.
    Mann stelle sich nur vor die junge Frau wäre schwanger gewesen. Abscheuliche Tat, die hoffentlich mit aller Härte des Gesetzes bestraft wird.

  48. 12.

    Wirklich?
    Ist das Ihr Ernst?
    Die letzten 100 Jahre war das völlig egal, jetzt ist man so political correct.
    Tut mir Leid, Ihr Kommentar ist widerlich.

  49. 10.

    Das einzelne Detail (Alter, etc.) sagt im Zweifel nichts aus, ist ggf. sogar fehlleitend. Mehrere beschreibende Merkmale formen aber ein Bild, das der MÜNDIGE Leser (Bürger) selbst zu bilden, sich daraus selbst eine Meinung zu formen hat. Woher, wenn nicht aus der verantwortlichen Presse, sind diese Details zu nehmen. Es ist eben nicht die primäre Aufgabe des Journalismus einer Fehldeutung vorzubeugen, wenn die Mündigkeit in Erlangung von Fakten nicht beherrscht wird. Es ist im Gegensatz dazu eben genau die Aufgabe des Bürgers eine Erlangung von Fakten zu betreiben und sich dann die Bewertung nicht aus den Händen nehmen zu lassen.
    Ich jedenfalls begebe mich nicht wieder freiwillig ins Tal der Ahnungslosen.

  50. 9.

    Auch die Begleiter sollten wegen unterlassen er Hilfeleistung verklagt werden.

  51. 8.

    Das sind doch alles nur Informationen, die im Rahmen der Fahndung veröffentlicht und somit notwendig waren.

    Ich hoffe derweil, dass der Täter wegen versuchten Totschlags angeklagt wird. Der Sturz der Frau hätte nämlich durchaus (noch) schlimmer enden könne, als "nur" mit einem Armbruch, von den psychischen Folgen mal ganz abgesehen. Ich bin kein Richter, aber eine mehrjährige Haftstrafe halte ich für angemessen. Die Brüder bzw. drumherum stehenden Begleiter sollten mit hohen Geldstrafen oder evtl. mangels Masse (Zahlungsfähigkeit) mit vielen Stunden Sozialarbeit bestraft werden.

    Wer so rücksichtslos mit der Gesundheit anderer Menschen umgeht, sollte sich bei ein wenig Einsicht eigentlich selbst und freiwillig in Behandlung begeben, um das Aggressionspotential in den Griff zu bekommen.

  52. 7.

    Toller Fahndungserfolg.hoffentlich bekommt er nicht nur Bewährung. Aber bei den laschen Gesetzen sehe ich schwarz.

  53. 6.

    Gefährliche Körperverletzung --> weil heimtückisch

    § 224
    Gefährliche Körperverletzung

    (1) Wer die Körperverletzung
    1. durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen,
    2. mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,
    3. mittels eines hinterlistigen Überfalls,
    4. mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder
    5. mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung

    begeht, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

    Für eine schwere Körperverletzung bedarf es eines Massiven bleibenden Schadens.

  54. 5.

    Ich habe zwei Kommentare abgeschickt und sie wurden nicht veröffentlicht !
    Warum nicht ? Ware Meinung zählt wohl nicht mehr ?

  55. 4.

    (schwere , Gefährliche ) Körperverletzung ??? Dieser Mann wollte meiner Ansicht nach sehen wie sich das Opfer das Genick bricht ....
    Tut mir leid aber so ein Verhalten macht mich einfach sehr sehr Wütend .

  56. 3.

    Der Bulgare soll wegen Raub und Diebstahl in seiner Heimat gesucht werden und in Berlin läuft er frei rum ?
    Solche Ausländer haben in Berlin nichts zu suchen . Mir wird ganz schlecht.

  57. 2.

    Es soll angeblich nur über persönliche Eigenschaften des Täters berichtet werden, wenn das für die Tat eine Rolle spielt. Welche Rolle spielt es, daß der Täter 27 Jahre alt war? Oder sollen hier junge Menschen diskriminiert werden? Warum wird das Geschlecht bei männlichen Tätern immer erwähnt? Wäre es nicht besser, einfach zu sagen: Die Polizei verhaftete einen Menschen...?

  58. 1.

    Was jetzt? Gefährliche oder schwere Körperverletzung?

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