Verkehr Berlin im Schnee und Nebel (Quelle: imago/Kraehn)
Video: Brandenburg aktuell | 11.01.2017 | Tim Jaeger

Unfall- und Staubilanz nach heftigen Schneefällen - Sturmtief sorgt für Unfälle mit Schwerverletzten

Starker Schneefall hat am Mittwoch in Berlin und Brandenburg zu schweren Unfällen geführt. Auf dem südlichen Berliner Ring kam es zu einer Massenkarambolage. Es gab Verletzte, Blechschäden und lange Staus. Eine Bilanz.

Am Mittwoch hat es die Berliner und Brandenburger wettermäßig besonders hart getroffen. Schwerverletzte, lange Staus und Blechschäden - das ist die vorläufige Bilanz des Schneesturms, der über die Region hinwegzog.

Auf dem südlichen Berliner Ring kam es in der Nähe des Schönefelder Kreuzes zu einer Massenkarambolage. Neun Lastwagen und fünf Pkw waren in die Kollision verwickelt. Ein Mensch wurde schwer verletzt, drei weitere leicht. Zwischen Königs Wusterhausen und Schönefelder Kreuz bleibt die Autobahn Richtung Dreieck Werder voll gesperrt.

Auch auf der Bundesstraße 97 bei Spremberg gab es einen schweren Unfall mit mindestens einem Schwerverletzten, nachdem ein Auto in den Gegenverkehr geraten war.

Sachschäden, Staus, Verspätungen

Auf der A24 fielen große Eisstücke von einem Lastwagen und beschädigten folgende Fahrzeuge. Auf einer langen Strecke in Brandenburg staut es sich auf der A24 ab Herzsprung über Neuruppin in Richtung Berlin.

In Berlin wurden allein zwischen 15 und 16 Uhr 57 Verkehrsunfälle registriert - mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum am Vortag. In Brandenburg zählte die Polizei innerhalb von gut vier Stunden mehr als 140 Unfälle, davon waren mindestens 43 witterungsbedingt, wie ein Sprecher mitteilte.

Zu Verspätungen kam es auch auf den Flughäfen Tegel und Schönefeld, die Beeinträchtigungen hätten sich aber in Grenzen gehalten, sagte ein Sprecher der Flughafen-Gesellschaft Berlin Brandenburg (FBB). Man sei gut vorbereitet gewesen und habe zum Beispiel auf Twitter Passagiere darauf hingewiesen, mehr Zeit einzuplanen und den Flugstatus zu checken.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) meldeten, dass es im Bahnverkehr keine nennenswerten Behinderungen gab - lediglich bei den Buslinien kam es im gesamten Stadtgebiet zu Verspätungen.

        • Freier Verkehr
        • Staugefahr
        • Stau
        • Sperrung

        Stand: {{time}} Uhr – in Kooperation mit der VMZ Berlin. Daten nur für Berlin.

        • U-Bahn
        • U 6

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          U 6

          Bis 20. August, Betriebsschluss, kein Zugverkehr zwischen Tempelhof und Alt-Mariendorf. Es fahren Busse. Vom 21.8. bis 24.8. ist der Abschnitt zwischen Halleschem Tor und Alt-Tempelhof unterbrochen. Vom 25.8. bis 31.8. kein Zugverkehr zwischen Französischer Straße und Platz der Luftbrücke. Grund ist die Erneuerung eines Stellwerks.

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        • U 7

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          U 7

          Vom 25.8. bis 3.9., Betriebsschluss, kein Zugverkehr zwischen Yorckstraße und Hermannplatz. Es fahren Busse. Außerdem wird zwischen Yorckstraße und Berliner Straße im 15-Minuten-Takt gependelt. Grund ist die Erneuerung eines Stellwerks.

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        • S-Bahn
        • S 1 und S 7

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          S 1 und S 7

          Einschränkungen bis 21.8. (1.30 Uhr) S 1: Wannsee <> Zehlendorf: Zugverkehr nur im 20-Minutentakt S 7: Potsdam Hbf <> Wannsee: Zugverkehr nur im 20-Minutentakt

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        • S 2

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          S 2

          Bis 22.8. (19 Uhr) ist der Zugverkehr aufgrund von Bauarbeiten zwischen Zepernick und Bernau unterbrochen. Als Ersatz fahren Busse. Auch die Regionalzüge RE 3 entfallen zwischen Hauptbahnhof und Gesundbrunnen

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        • Regionalbahn
        • Aktuelles zur Regionalbahn

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          Aktuelles zur Regionalbahn

          Die Linie RE 2 ist zwischen Spandau und Nauen unterbrochen; stattdessen fahre Busse.

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        • RE 1

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          RE 1

          Bis 21.8. (3 Uhr) entfallen die Züge zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner. Es fahren Busse.

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        • Radioeins Blitzer Meldungen

      Weiter sinkende Temperaturen

      Verantwortlich für das ungemütliche Winterwetter in Berlin und Brandenburg ist ein nordatlantisches Sturmtief namens "Dieter". Zusammen mit dem weiter nördlich herrschenden Tiefdruckgebiet "Caius" ist es neben Neuschnee und Graupelschauern in der Nacht zu Donnerstag auch für örtliche Sturmböen verantwortlich, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit. Auf den Straßen könne sich Matsch, aber auch gefährliche Glätte bilden. 

      Für die kommenden Tage erwarten die Meteorologen weiter sinkende Temperaturen. Während am Donnerstag die Temperaturanzeige um den Gefrierpunkt pendeln sollte, könnten die Tiefsttemperaturen in der Region Ende der kommenden Woche sogar auf minus 14 Grad sinken, heißt es in einer 15-Tage-Prognose des DWD.
       

      Weiß in Grau mit Matschfarben

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