Ein Einsatzfahrzeug und Polizeibeamte stehen am 31.01.2017 vor einem Wohnhaus in der Ribnitzer Straße in Berlin-Hohenschönhausen. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: Abendschau | 01.02.2017 | Kerstin Breinig

25-Jähriger durch Polizei getötet - Gewerkschaft der Polizei geht von drei Schützen aus

In Berlin-Hohenschönhausen ist am Dienstagabend ein 25-Jähriger durch eine Polizeikugel getötet worden. Der Mann war offenbar psychisch krank und soll mit einem Messer auf die Beamten losgegangen sein. Laut Polizei-Gewerkschaft haben gleich drei Polizisten auf den Mann geschossen.

Einen Tag nach den tödlichen Polizei-Schüssen auf einen 25-jährigen Mann in Berlin-Hohenschönhausen gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wieviele Schüsse abgegeben wurden und wie viele Beamte zur Waffe griffen. "Wir haben konkret drei Polizisten, die beteiligt waren", sagte der Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Mittwoch dem rbb. "Wer nun was genau gemacht hat, ist Gegenstand der Ermittlungen."

Polizei-Gewerkschaft geht von "Ausnahmesituation" aus

Weitere Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler auch von der Obduktion, die Aufschluss über die Zahl der Schüsse und die möglichen Schützen geben soll. Wie in solchen Fällen üblich, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen.

Während die Staatsanwaltschaft weitere Untersuchungen abwarten will, geht die Gewerkschaft der Polizei (GdP) davon aus, dass mehrere Polizisten geschossen haben. Internen Informationen zufolge habe es sich um drei Schützen gehandelt, sagte Benjamin Jendro, Pressesprecher der GdP am Mittwoch rbb|24. Er sprach von einer "Sekundenentscheidung", die die Kollegen treffen müssten, "und wenn drei Kollegen aus ihren Dienstwaffen einen Schuss abgeben oder mehrere Schüsse abgeben, dann deutet es schon daraufhin, dass es eine Ausnahmesituation war", sagte Jendro. Wenn der Mann die Beamten mit dem Messer angegriffen habe, sei dies "eine Notwehrsituation", in der "kein anderes Mittel" bleibe.

Laut Staatsanwaltschaft waren "Spezialkräfte" im Einsatz

Ebenso äußerte sich Steve Feldmann, Vorstandsmitglied der Berliner GdP. Dass das Vorgehen der Polizisten nun untersucht werde, sei zwar richtig, er habe aber keinen Grund, "an ihrer rechtmäßigen Handlung zu zweifeln." Problematisch sei, dass ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei angefordert worden sei, welches zu dieser Zeit aber bei einer Anti-Terror-Razzia an der Fusslilet-Moschee im Einsatz gewesen sei. Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Steltner, verwies allerdings darauf, dass in Hohenschönhausen "Spezialkräfte" zum Einsatz gekommen seien. Diese seien "auf solche Situationen vorbereitet", sagte Steltner dem rbb.

Schüsse führen zu neuer Debatte über Elektroschockgeräte

Anlässlich des Einsatzes in Hohenschönhausen wird nun auch wieder über die Einführung von Elektroschockgeräten, sogenannten Tasern, debattiert. Zwar sei es "hochgradig anmaßend" zu sagen, dass der Taser in diesem Fall ein Leben hätte retten können, jedoch würden Elektroschocker "die klaffende Lücke zwischen Pfefferspray und Schusswaffe schließen", sagte GdP-Vorstand Feldmann. Dazu verwies er auf den vom früheren Innensenator Frank Henkel (CDU) initiierten Testlauf in zwei Polizeiwachen. Dieser habe bis heute nicht begonnen, obwohl die Geräte zur Verfügung stünden und die Polizisten inzwischen auch entsprechend ausgebildet seien, sagte Feldmann.

25-Jähriger bedrohte Polizisten mit Messer

Bei dem Einsatz am Dienstagabend hatte ein verwirrt wirkender Mann mit Gewalt gegen andere und sich selbst gedroht. Er habe ein Messer in der Hand gehabt und dies auch auf Aufforderung der Beamten nicht weggeworfen. Daraufhin sei er von der Polizei erschossen worden. Das bestätigte Polizeisprecher Winfrid Wenzel in der Nacht zu Mittwoch rbb|24. Der 25-Jährige starb in seiner Wohnung in einem elfstöckigen Mehrfamilienhaus in der Ribnitzer Straße, nahe des S-Bahnhofs Wartenberg. Polizeiangaben zufolge war er offenbar psychisch krank.

Der Mann hatte am Dienstag gegen 16:30 Uhr zunächst die Feuerwehr gerufen und angekündigt, sich das Leben nehmen zu wollen. Daraufhin fuhren Einsatzkräfte zur Wohnung des Mannes. Als die Feuerwehrmänner an seiner Tür klingelten, machte er nicht auf, sondern drohte, durch seine Wohnungstür auf sie zu schießen. Ihn zu beruhigen, sei nicht möglich gewesen, deshalb hätten die Einsatzkräfte eine Spezialhundertschaft der Polizei alarmiert, sagte Wenzel.

Tödlicher Schuss fiel laut Polizei aus nächster Nähe

Wie die Polizei am Mittwochvormittag mitteilte, versuchte sie zunächst, durch die geschlossene Tür Kontakt zu dem Mann aufzunehmen. Dieser habe damit gedroht, alle umzubringen, die in die Wohnung kommen würden. Auch sich selbst wolle er töten. Medienberichten zufolge entfernten die Beamten daraufhin den Türspion. Durch die Öffnung hätten die Polizisten sehen können, "dass der Mann mit einem Messer bewaffnet war und nahe der Tür stand. Er hatte sich mit dem Messer bereits am Arm verletzt, deshalb entschieden die Kollegen, die Wohnungstür gewaltsam zu öffnen", so Wenzel. Den Angaben zufolge rammten die Beamten gegen 18:20 Uhr die Wohnungstür ein.

In der Wohnung forderten die Beamten den Mann mehrfach auf, das Messer niederzulegen. Dieser Aufforderung sei der Mann aber nicht gefolgt. "Nach jetzigem Stand der Ermittlungen war das dann der Moment, als die Kollegen in einer akuten Bedrohungssituation von ihrer Schusswaffe Gebrauch gemacht haben", so der Polizeisprecher. Der tödliche Schuss sei aus nächster Nähe gefallen; trotz Reanimationsmaßnahmen starb der Mann noch in der Wohnung.

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Antwort auf [rbb|24] vom 01.02.2017 um 07:39
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32 Kommentare

  1. 32.

    Eigenschutz geht vor. Nach der Darstellung hier gab es einen Punkt, ab dem die Polizisten gar nicht mehr anders konnten als potenziell tödliche Schüsse abzugeben.
    Die Frage dabei ist: hätte es soweit kommen müssen? Als die Tür noch zu war und erkannt wurde, dass der Mann 'nur' ein Messer und keine Schusswaffe hatte, hätte die Tür schon aus Eigenschutzgründen nicht geöffnet werden sollen.
    Stattdessen wäre die Hinzuziehung eines erfahrenen Spezialisten für den Umgang mit verwirrten Menschen sinnvoll. Dies könnte ein erfahrener Polizeipsychologe sein. Falls ein solcher nicht zur Verfügung steht, gibt es den Berliner Krisendienst, und den sozialpsychiatrischen Dienst.
    Dafür braucht es allerdings entsprechende Dienstanweisung, die Polizisten im Einsatz immer wieder nahe gebracht werden.

  2. 31.

    Hallo liebe Medieninteressierten,
    fast täglich steht die Polizei im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Sei es zu wenig Personal, schlechte Ausrüstung, oder Angriffe auf Beamte. Ich gebe dem recht und finde den Zustand auch erschreckend. Trotzdem eine Kritik am Verhalten der Einsatzkräfte aber auch an die Verantwortlichen. Diese werden nicht einmal zur Verantwortung gezogen, wenn es unangemessene und ungenehmigte Einsätze gibt. Beispiel Rigaer Str.
    Mir drückt jedoch ein anderer Schuh. Sind unsere gut ausgebildeten Polizisten nicht mehr in der Lage, einen Angreifer abzuwehren oder kampfunfähig zu machen? Warum müssen sie ihn erschießen? ( Es ist nicht der erste Fall) Der Körper bietet wohl ausreichend Angriffsfläche, um einen Täter abzuhalten, wenn sie schon von der Schusswaffe Gebrauch machen. In meinen Augen sind das schon amerikanische Verhältnisse. Dort reicht es schon, schwarz zu sein.
    Oder ist es vielleicht der Frust, über frei gelassene Täter?
    FG Rutger B.

  3. 30.

    Sie sind Polizist? Ich habe inzw. eine Menge Nachweise darüber gesammelt warum ein Polizeieinsatz in solchen Fällen fast immer der falsche Weg ist. Polizisten sind dann das richtige Mittel, wenn der Straftäter bewußt und verantwortlich handelt. Psychosen sind keine bewußten Handlungszustände, ähnlich wie im Drogenrausch oder bei extremen Alkoholkonsum sind die Betroffenen nicht "Herren der Lage". Es müßte eine TaskForce mit geschulten Psychologen geben, die hier federführend agieren könnte, stattdessen kommen Polizisten zu Einsatz die zuvor einen Verkehrsunfall, einen Raub oder eine Körperverletzung bearbeitet haben, überfordert und teilw. auf 180.
    Sowas kann dann nur im Desaster enden und das tut es in Berlin ja auch immer öfter.

  4. 29.

    Wie unrecht sie doch haben. Ich bin weder ihr klischeebehafteter "Hatz4" Bezieher noch sind mir Psychosen in meinem Bekanntenkreis unbekannt, ganz im Gegenteil. Ich habe es selbst schon erlebt das jemand in einer Psychose mich abstechen wollte. Aber durch Zuhilfekommen eines erfahrenen Psychologen konnte die Situation deeskaliert werden, es kam niemand zu Schaden, der Mann verbrachte ein paar Tage in der Geschlossenen und danach war alles wieder ok. Mit den heutigen Trampeltieren bei der Polizei wäre das sicherlich übel ausgegangen.

  5. 28.

    Stimmt exakt! Die angreifende Person bliebe durch Einsatz anderer Abwehrmittel am Leben. Doch dann könnten womöglich Untersuchungen die Hintergründe der Eskalation bekannt werden lassen, die den eigentlichen Verusachern unangenehm wäre. Wer bereits in der Hölle amtlicher Kaputtspielerei war, kennt die psychischen Auswirkungen von Existenzbedrohung.

  6. 27.

    Die hier veröffentlichten Kommentare stellen Meinungsäußerungen dar, die keiner fachlichen Qualifikation bedürfen. Was jedoch Ihre deutschen Rechtsschreibkenntnisse anbelangt, stellen Sie m. E. ein abschreckendes Beispiel dar. Ansonsten möchte ich Sie bitten, Bezieher von Grundsicherungsleistungen (HartzIV) nicht zu diffamieren.

  7. 26.

    Jo, das stimmt. Dann sterben halt "gemeindepsychiatrische Fachkräfte". Jetzt mal im Ernst, jemand der mit einem Messer und der Bereitschaft andere zu töten angetroffen wird, der wird auch auf Psychologen losgehen. So tragisch der Tod eines Menschen auch ist... aber bevor durch ihn andere in Lebensgefahr gebracht werden, muss der Agressor nunmal kmapfunfähig gemacht werden. Dies ist bei Messerattacken nicht anders realisierbar als durch eine Schussabgabe, die nunmal tödlich enden kann.

    Wer nicht erschossen werden will, sollte es tunlichst vermeiden anderen mit Messern des Lebens zu trachten.

  8. 25.

    Ich sag mal so Pfefferspray bringt in vielen Fällen nichts und es in einer Wohnung einzusetzen bringt die große Gefahr es auch selbst anzubekommen. Taser / Elektroschocker hat die normale Polizei nicht, sondern nur das SEK.

  9. 24.

    was schreiben sie denn für unqualifizierte kommentare, sie waren nicht dabei, haben sicher noch nie in einer auch nur entferntesten bedrohlichen situation gestanden und geben solch kommentare ab. unglaublich.
    ich denke mal, sie sind ein klassischer hartz IV - bezieher, ansonsten kann ich mir ihren kommentar absolut nicht erklären, versuchen sie es mit bildung, arbeit und dann kann man sicher auch vernünftige kommentare schreiben!!

  10. 23.

    Ich war ja nicht dabei und verstehe auch nichts von Polizeiarbeit. Trotzdem frage ich mich ob weniger tödliche Waffen wie Pfefferspray oder Elektroschocks wenigstens in Erwägung gezogen wurden. insbesondere da man ja offenbar schon wusste dass der Mann suizidal und bewaffnet ist.

  11. 22.

    Dann soll er sich doch einfach umbringen und nicht vorher die Feuerwehr anrufen. Es ist bestimmt nicht das angenehmste für einen Polizisten in eine solche Situation zu müssen.

    Die Feuerwehr, Sanitäter und die Polizei müssen mit immer mehr aggresiven Freaks fertigwerden. Die Gesellschaft sollte vorher mehr Kontrolle haben. Bereits in Schulen und Kindergärten darf man die Menschen aus gestörten Verhältnissen nicht sich selber überlassen bis sie austicken. Das passiert wen man die Unterschickt mit Hartz 4 versorgt und sie ruhigstellt. Sie sollten alle arbeiten müssen und die Kinder frühzeitig in eine ganzheitlich Betreuung min. an Tagesschulen.

  12. 21.

    Auf jeden Fall ein tragisches Ergebnis für alle Beteiligten. Die Polizei trifft hier kaum die Schuld, im Interesse der eigenen Gesundheit war wohl nix anderes möglich. Trotzdem sollte man künftig über Alternativen in der Vorgehensweise nachdenken, um solche Ergebnisse zu verhindern. Das ist ja nicht der einzige Fall, in dem mutmaßlich geistig beeinträchtigte Personen durch augenscheinlich überhastete Maßnahmen zu Tode kamen.

  13. 20.

    ich finde die Diskussion nach einem solchen Vorfall immer absurd, ersten waren die klugscheisser nie vor Ort und dabei ,um eine Entscheidung wie die Polizei vor Ort treffen mussten, zu entscheiden, zum zweiten ich bin selbst dort jede nacht im Einsatz die örtliche Polizei kennen uns und ich muss sagen ein glück das es der Polizei gibt die uns dann unterstützen. es leben mittlerweile immer mehr menschen die die Realität zur Gesellschaft völlig verloren haben, sich an keine Regelung , Gesetzgebung, Hausverordnung und andere Bestimmungen halten. sie tun was sie wollen und glauben immer recht zu haben und wenn mann ihnen auf ihre Fehler oder vergehen hinweist, werden sie sofort aggressiv, beleidigend intoelerant und bösartig das spiegelt sich in der fikälien spräche wieder oder sogar körperlichen angriffen. das größte übel sie haben noch nicht mal Respekt gegenüber der Polizei. also ihr klugscheisser von weit her , haltet euch mit eurer selbstgefälligen berichten zurück.

  14. 19.

    Also, bevor ich mir was antue oder mir das Leben nehmen will, werde ich erschossen.
    Super.
    Leben wir in Deutschland? Eine hundertschaft Polizei für einen verwirrten Mann in seiner Wohnung?

  15. 17.

    ..mir fehlt noch der wichtige Kommentar von Frau Künast zu dem Thema...

    Die Führung der Beamten werden schon nach der jeweiligen gewünschten politischen Richtung über die Beamten urteilen. Selten ist was positives bei rum gekommen, wenn Sesselpupser eine Meinung zur wirklichen Straße abgeben sollen.

  16. 16.

    Aus äußerst verlässlicher Quelle kann ich nur sagen, dass Ihre Aussage absoluter Quatsch ist. Es waren sehr erfahrene Polizisten dabei und nicht nur "Greenhorns". Sie wissen NICHTS und urteilen über die armen Polizisten, die ganz sicher nicht freiwillig ihre Waffen ziehen. Eine Frechheit wie Sie sich hier äußern. Da sie scheinbar auch aus Berlin sind, sollten Sie sich Ihren eigenen Kommentar zu Herzen nehmen und erst Denken und dann Handeln.

  17. 15.

    Sowohl bei psychisch Kranken als auch Personen unter Drogeneinfluss o.ä. reicht es eigentlich nie nur in den Fuß zu schießen. Die laufen einfach weiter und verletzen damit andere Personen. Das oberste Gebot ist die Eigensicherung. Haben die Polizisten erfolgreich umgesetzt. Ich verstehe nicht was manche Personen von der Polizei erwarten?? Sollen die sich opfern?
    Es ist immer tragisch, wenn eine Person so zu Tode kommt, aber besser so, als wenn er andere mit in den Tod gerissen hätte.

  18. 14.

    Ich bin Polizeibeamter! Die Frage ist doch, warum werden bei der Polizei (fast Bundesweit) keine Taser oder sonstige "nicht-tödlich-wirkende" Schusswaffen oder Munition zielführend eingesetzt? Der Markt ist voll davon und ich habe diese bereits im Auslandseinsatz gegen Personen einsetzen müssen!?! Der Punkt ist: Die Person bleibt am LEBEN!!!Der Schutz der öffentlichen Ordnung und Sicherheit und damit auch das Leben eines Menschen ist und sollte das oberste Ziel der Sicherheitsbehörden und damit der Polizeikräfte sein... Und das noch bei einem planmäßigen Zugriff mit Vorbereitungszeit?!? Doch dazu benötigen wir auch die Mittel und Ausstattung dazu!!! Schon schlimm genug, dass die Polizeibeamten in Berlin außer Dienst "entwaffnet" wurden. Und so werden wir weiterhin von diesem Establishment im Stich gelassen und veralbert...

  19. 13.

    Wie üblich in Berlin wieder staatliches Versagen. Da schickt man wahrscheinlich irgendwelche Greenhorns zu so einem Einsatz bei dem es anfänglich um Suizid geht und dann ist der "Selbstmörder" tot aber nicht durch eigene Hand sondern durch Polizeiversagen, genau wie letzten September als der Vater eines mißbrauchten Mädchens in einem Moabiter Flüchtlingsheim den Vergewaltiger (auch Flüchtling) attackieren wollte, dabei von Polizisten abgeknallt wurde.
    Da kann ich ja froh sein das ich mich neulich mit einer Sachbearbeiterin auf den letzten Drücker einigen konnte und sie nicht die Polizei gerufen hat, sondern irgendwann ihren Verstand einschaltete und mir zuhörte und das machte was ich mit ihrer Kollegin zuvor vereinbart hatte.
    Das Gegenteil habe ich leider häufiger erlebt,meist wird in Berliner Ämtern und Behörden zuerst gehandelt und dann gedacht,falls überhaupt- mit dem Denken hat man es in Berlin nicht so.

  20. 12.

    Mein Mitgefühl den Angehörigen des Angreifers und vor allem den Polizisten die in dieser Situation schiessen mussten. Danke das ihr für uns da draussen seid.

  21. 11.

    Der Mann wollte sich umbringen und hat es auch geschafft. RIP

    Meine Gedanken sind bei den Polizisten und ich hoffe das sie alles gut überstehen
    ohne einen psychischen Knacks zu bekommen oder berufliche Nachteile zu erfahren.

  22. 10.

    Meine Güte, unfassbar wie retardiert hier manch geneigter Schreiber argumentiert.

    Wenn jemand mit einem Messer wenige Meter vor einem steht und auf einen losgeht, muss man denjenigen durch gezielte Schüsse stoppen. Ein Schuss in den Arm oder das Bein stoppt denjenigen eben nicht vor einer versuchten Tatausführung

  23. 9.

    (polizei erschießt mann mit messer in seiner wohnung und fährt wieder los)

    Endlich eine vollständige Nachricht zum Thema. Vielen Dank.

    Alles Gut, der Mann wollte sich selbst das leben nehmen. Heißt er hatte starke, für Ihn unüberwindbare probleme mit dem Leben, (scheinbar nicht erst seit gestern) wollte sich nicht weiter quälen und ist auf eigenen Wunsch durch einen Beamten erlöst worden.
    Alles sehr Human verlaufen.

  24. 7.

    Immer wieder sterben psychisch Behinderte im Kontakt mit der Polizei. Mit gemeindepsychiatrischen Fachkräften könnte dies in vielen Fällen verhindert werden.

  25. 6.

    das ist situationsbedingt, die Beamten sind- leicht vorstellbar- äußerst angespannt . Da liegt kein Scharfschütze in Lauerstellung. Wird geschossen, bietet der Rumpf die größte Zielfläche u. damit Herz, Lunge u. große Gefäße. Prüfen Sie sich doch einmal selber , ob Sie in einer derart angespannten Lage die " Coolness" hätten auf den Fuß oder den Oberschenkel zu zielen , wenn Sie mitten in der Situation stecken. Es ist immer leicht Kritik zu üben.

  26. 5.

    Ich denke nicht das es in dieser Situation nötig war tödlich zu schießen. Es gibt genug Möglichkeiten jemanden Kampfunfähig zu machen, das sollte man eigentlich von der Polizei erwarten können. Das sind ja schon fast Amerikanische Zustände.

  27. 4.

    keinesfalls wollte ich 2 Fälle miteinander vergleichen , die neuen Informationen habe ich gelesen. Der Mann wollte sich das Leben nehmen ( auf welche Art ? ) u. informiert deshalb die Feuerwehr ? Aufgrund seines aggressiven Verhaltens mit einem Messer in der Hand wird er erschossen. Ziel seinerseits also erreicht , ganz offensichtlich ein schwer psychisch kranker Mensch , Drogen ? Verzweifelung ? der zur Ausführung seiner Absicht Fremdhilfe angefordert hat u. den oder die Schützen damit in persönliche , schwere Konflikte gebracht hat. Weitere Erörterungen sind Sache den forensischen Psychiatrie, ein Trauerspiel.

  28. 3.

    Warum sterben in solchen Situationen ständig Menschen? Selbst im Krieg ist nicht jeder Treffer tödlich. Auf was zielen denn die Beamten in einer solchen Situation? Kopf oder Herz? Arme, Beine und Torso sind wohl keine ausreichend große Fläche, um einen Angreifer außer Gefecht zu setzen...

  29. 2.

    Nein, bitte vergleichen Sie nicht zwei Fälle, die offenkundig nichts miteinander zu tun haben. Der Stand der Meldung bildete vorhin genau das ab: den gegenwärtigen Stand, ohne Spekulationen. Inzwischen gibt es nähere Informationen.

  30. 1.

    >> Der tödliche Schuss kam aus einer Dienstwaffe <<

    Aha, aber wer auf wen u. warum geschossen hat ist noch unklar . Die erschossene Person war offenbar psych. krank, soviel glaubt man zu wissen .
    Was soll diese Meldung ? Lehnt die sich etwa an den Bericht aus Guben an, wo sich 3 Polizisten von einer Person krankenhausreif schlagen ließen OHNE von der Schußwaffe Gebrauch zu machen ?

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