Aktivisten und Aktivistinnen des Bündnis Tierfabriken-Widerstand demonstrieren am 20.03.2017 gegen einen Wiesenhof-Geflügelhof am Standort Niederlehme, Brandenburg durch eine Bloackade. (Quelle: Bündnis Tierfabriken Widerstand)
Video: Brandenburg aktuell | 20.03.2017 | Carsten Krippahl

Werk in Königs Wusterhausen - Tierschutz-Aktivisten blockieren Wiesenhof-Schlachtanlage

Stundenlang haben am Montag Tierschutzaktivisten die Eingangstore einer Schlachterei in Niederlehme blockiert. Mehr als 100.000 Geflügeltiere lässt der Wiesenhof-Konzern pro Tag hier schlachten. Gegen Mittag beendete die Polizei den Protest.  

Etwa 40 Tierschutzaktivisten haben am Montag für mehrere Stunden den Werkseingang einer Geflügelschlachtanlage der Firma Wiesenhof in Nederlehme (Dahme-Spreewald) blockiert. Die Aktion sei ein Protest gegen Mastanlagen und Schlachtbetriebe gewesen, teilten die Initiatoren mit. Sie wollten zudem auf das Leid der Tiere und Auswirkungen auf die Umwelt durch weitere Anlagen aufmerksam machen.

Der Betriebsablauf wurde dem Unternehmen Wiesenhof zufolge nicht beeinträchtigt. An anderen Standorten der Gruppe habe es keine ähnlichen Aktionen gegeben.

Polizei sichert zweite Betriebseinfahrt

Die Eingangstore des Betriebs in Niederlehme, einem Ortsteil von Königs Wusterhausen, hatten die Tierschutz-Aktivisten am Morgen eigenen Angaben zufolge mit Betonfässern verstellt. Vier Personen hätten sich festgekettet, um den LKW-Verkehr zu unterbinden. 

Nach Angaben von Polizeisprecherin Ines Filohn ketteten sich Aktivisten zudem auch an einen LKW, der Geflügel geladen hatte. "Mit Hilfe der Feuerwehr haben wir die Aktivisten nun wieder herunter geholt", sagte Filohn rbb|24. Zudem sichern Polizisten eine andere Betriebseinfahrt, so dass der Betrieb weiter arbeiten könne.  

Die Polizei habe die Personalien von 14 Aktivisten festgestellt und prüfe nun den Verdacht des Hausfriedensbruch und des Verstoßes gegen das Versammlungsverbot.  

Anlage soll um 30 Prozent erweitert werden

"Die Schlachtfabrik steht für die Degradierung alles Lebens und deren Ressourcen zu verkaufbaren Waren", begründeten die Initiatoren ihren Protest.  

Schon vor rund vier Monaten hatten rund 100 Menschen gegen Wiesenhof demonstriert, weil die Firma plante, die Kapazitäten des Geflügel-Verarbeitungswerks im Ortsteil Niederlehme um mehr als 30 Prozent zu erhöhen. Zukünftig sollen dort täglich 160.000 Tiere getötet werden, bisher sind es 120.000.

Die Demonstranten befürchteten eine zusätzliche Umweltbelastung: mehr Gestank, mehr Verkehr, und auch die Gefahr einer Trinkwasserverschmutzung. Wiesenhof teilte dem rbb auf Anfrage mit, es entstünden keine zusätzlichen Lärm- und Geruchsemmission, weil die Lebendtierannahme mit zusätzlicher Filtertechnik ausgestattet worden seien.

Kommentar

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52 Kommentare

  1. 51.

    Wünschte ich wäre dabei gewesen! Finde ich toll, dass es Menschen gibt, die auf diese Ungerechtigkeit und das unsagbare Leid von versklavten Lebewesen aufmerksam machen.
    Der Mensch braucht keine Tierprodukte, wir alle und der Planet wären deutlich besser dran, wenn sich jeder pflanzlich ernähren würde. Aber meistens sind die Leute eh zu stur und oder haben nicht die Willenskraft zum Umdenken

  2. 50.

    Hier geht es doch nur um den respektvollen Umgang mit der Kreatur. Und genau dafür steht die Fa. Wiesenhof eben nicht. Dieser Konzern hatte in der Vergangenheit tierquälerische Aufzucht und Sterben von Tieren mindestens mitzuverantworten. Essen Sie doch Fleisch wenn Sie wollen: Aber glauben Sie`s: Wenn Sie auf Produkte der Fleischindustrie verzichten würden - es würde Ihnen an nichts fehlen. Wenigstens für mich ist der Fleischgenuss auch nicht die höchste Stufe in der Entwicklung des Menschen.

  3. 49.

    Niemand behauptet, dass das Leben einfach ist. Und manchmal tut auch Politik weh und manchmal gehört auch ziviler Ungehorsam dazu, weil man auf legalem Weg kein Gehör mehr findet.
    Noch eine Anmerkung: Viele der Aktivisten gehen einer ganz normalen Tätigkeit nach, einige studieren, was die Aktivitäten angeht – alles ehrenamtlich. Wie bei vielen von uns Normalbürgern auch.

  4. 48.

    Ich bedanke mich bei allen, welche einen positiven Post für diese Aktivisten abgegeben haben.
    Ich kann diese Aktion sehr gut beurteilen, als direkt betroffene Anwohnerin im Ort dieses Geflügel-Schlachthofes und als Mitglied der Bürgerinitiative "KW stinkt's, da ich es, im Gegensatz zu den "Negativlern" hier, vor Ort gesehen habe. Informiert Euch doch einfach mal auf unserer Homepage, dann könnt ihr vllt. noch mehr verstehen worum es hier geht. Wir verurteilen weder Fleischesser noch Vegetarier oder Veganer. Es geht um unser aller Wohl von Mensch, Tier und Umwelt und vor allem Respekt, den so manch einer verloren hat. Wir haben nur ein Leben und eine Welt und wir sollten Ehrfurcht vor beidem haben, für unsere Generation, unsere Kinder, unsere Enkel usw. Welche Zukunft wird sie erwarten, wenn wir keine Zeichen setzen und nicht anfangen etwas zu ändern. Wenn nicht jetzt, wann dann?

  5. 47.

    Die noch auf Bäumen schlafenden Fleischfresser haben - soweit bekannt - allerdings (noch) nicht den Entwicklungsstand des Menschen erreicht. Und die Mängel der fleischlosen Kost - vor allem für die sich noch in der Entwicklung befindlichen Kinder sollte mittlerweile auch allgemein bekannt sein.

  6. 46.

    Ich bin mir sehr sicher, in Geschichte und Biologie sehr gut (mit entsprechenden Abschlüssen) aufgepasst zu haben. Des Weiteren wüsste ich nicht, dass ich Ihnen das "Du" angeboten hätte.

  7. 44.

    Eine steile These, ich denke sogar Fleischesser schlafen immer noch auf dem Baum, aber das ist etwas anderes. Jetzt erklären Sie mir mal: Was ist denn gesund an einem industriell erzeugten Stück Fleisch von Wiesenhof? Welche wichtige Rolle spielt Fleisch von Wiesenhof für Ihren Organismus?

  8. 43.

    "Und nach der Demo ein Huhn vom Discounter für 2,99 €" Welch peinliche Bemerkung. Haben Sie den Text gelesen, haben Sie die Bilder im Beitrag verstanden? Oder wollten Sie nur witzig sein? Genau darum geht es den Aktivisten: es kann nicht sein , dass Tiere qualvoll gezüchtet werden, dann industriell getötet und zerlegt werden um nun auch noch verramscht zu werden. Und dann machen sich noch Leute wie Sie darüber lustig.

  9. 42.

    Lieber Erich,
    Vielleicht nur Aufklärung: Mit dem "Aktivist der ersten Stunde" hat die Aktion nichts zu tun...

  10. 41.

    Wenn der Markt billiges Fleisch nachfragt (sprich, jeder das eben doch kauft wenn keiner hinschaut), dann wird sich an diesem System nichts ändern...

  11. 40.

    ... Und nach der Demo geht's schnell noch zum Discounter, ein Huhn aus der Kühlung für 2,99€ holen...

  12. 39.

    na und wenn wer hier kriminell ist dann immern och die Betreiber die es zulassen das so viel leit und elend zugelassen wird nur um noch mehr sich in die Taschen stecken zu können

    sollche Leute wie dich wird es leider geben die das nie verstehen den es egal ist das damit auch die Natur mit ge.... wird :(


    §1
    Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

  13. 38.

    mit welcher Begründung sollten die Aktivisten dafür aufkommen? die dafür kämpfen das endlich schluß ist mit diesem Zustand,
    laut §1 des Tierschutzgesetztes

    "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

    und das passiert minute, stunde, Tag für Tag in sollchen Betrieben, eine Schande :(

  14. 37.

    welchen Beitrag hast du schon für diese Geselschaft oder Erde gebracht?
    Anstatt mit den Finger auf andere zu zeigen mal selber anfangen was zu bewirken

  15. 35.

    interessante Bemerkung.... Nichts anderes zu tun.....Die Aktivisten, Ehrenamtliche etc egal in welchem Feld, die ich kenne, habe wohl was Anderes zu tun. Z.B. Vollzeitjobs plus Nebenjobs. Sie nutzen das bisschen Freizeit was sie haben, eben um etwas zu veraendern. Gerne wuerde wir in unserer Freizeit auch mal nur entspannen, aber wenn es keine Aktivisten (in jegicher Hinsicht) gaebe wuerde unsere Welt ganz anders aussehen (z.b. Sklaverei, Emazipation, Gleichstellung, Tierrecht etc). Eher sollte jeder Mensch zum Erhalt unsere Erde beitragen.

  16. 34.

    Ich beglückwünsche die Leute zu dieser gelungenen Aktion. Menschen müssen stets an ihre Gewohnheit gewordenen Verbrechen erinnert werden.

  17. 33.

    So sehe ich das auch.
    Wenn zuallererst der Finger auf sich selbst geht - ohne dass ein anderer mich dabei zur Rechenschaft ziehen würde - und ich mich nach den eigenen Ernährungsgewohnheiten frage, wird ein Schuh draus. Dann hörte auch das gegenseitige Fingerzeigen auf, bei dem am Ende des unerkleckliche Nullsummenspiel herauskommt.

    Wenn möglichst viele - alle ist wohl unrealistisch - sich selbst fragen würden, was sie selbst auch an klitzekleinen Beiträgen tun können, damit eine derartige Tierhaltung unmöglich wird, dann wäre in der Tat viel gewonnen. Also: eine Ermunterung dazu ...

  18. 32.

    Danke! Endlich sagts mal einer!!!
    Sowohl, dass wir ALLESfresser sind als auch dein Kommentar hinsichtlich der Haustierhaltung. Einige mögen Vegetarier sein, einige Veganer oder eben auch nicht. Könnt ihr doch alles machen aber verdammt nochmal hört auf, andere wegen ihrer Lebensweise zu kritisieren und vor allem zu beleidigen! Ja, die Welt ist hart und böse aber das wird sich - relativ wahrscheinlich - nicht großartig ändern. Klar ist Massentierhaltung scheiße aber wie schon gesagt wurde, jeder, der es sich leisten kann und möchte, kann hier ja dementsprechend handeln.
    Ich wünsche allen einen schönen Frühlingsanfang.

  19. 31.

    Famose Aktion! Danke an alle am Protest Beteiligten!

    @Polizei und Feuerwehr: schämt euch und/oder denkt um!

  20. 30.

    Na, sind Sie etwa beim Lobbying mit der Maus ausgerutscht und haben mich deshalb gleich 2 x innerhalb einer Stunde als a) frustriert und b) deprimiert bezeichnet? Aber danke der Nachfrage, ich bin aber trotz meines nicks ein sehr ausgeglichener, positiver, beruflich erfolgreicher Mensch, der mit sich im Reinen ist und Respekt und Achtsamkeit versteht und lebt. Ich hoffe Sie auch, trotz der Vielfliegerei. Aber vielleicht sind Sie ja noch in dem Stadium des Lebens, in dem miles and more noch alles sind. Darüber bin ich hinaus, "done that, been there before". Aber das schaffen Sie auch noch, Respekt vor der Schöpfung ist eigentlich gar nicht so schwer.

  21. 29.

    was ist mit BIOGASANLAGEN , das neue E10 Benzin, Windräder mit enormen Subventionen und Profiten und für die Luft / Vogelleben ? Wo Bio draufsteht steckt nicht immer Bio ( Leben ) drin !

  22. 28.

    Wieviele der hier Tierschutz propagierenden halten in ihrer Wohnung einen Hund, eine Katze, Fische, Ratten, Mäuse, Reptilien, Frettchen, Vögel (was gibt es sonst noch so?) und denken dabei kein Stück an Tierschutz?

  23. 27.

    Schon mal überlegt, warum der Mensch nicht mehr wie seine Vorfahren von Baum zu Baum hüpft, sondern von selbigem herab gestiegen ist? Richtig! Er begann, Fleisch zu essen.... Es spielt eine wichtige Rolle für den menschlichen Organismus.

  24. 26.

    rede dir mal nicht ALLES selber schön . Regenwaldabholzung geht doch meist auf Kosten für die Bepflanzung vom Palmöl. Was ist mit dem größten Exporteur von Genmais aus den USA ? Wenn du gerade nicht selbst anbaust hast du generell eine Verunreinigung von bis zu 2% im normalen Mais.Kartoffeln aus Ägypten mit aufwendiger Wasserversorgung .Flüsse und Meere werden eher durch Plastikrecycling verseucht , da solltest du auch mal an deiner Kleidung und dem Waschgang denken .Solltest daher mit deinem ersparten Geld Deutschland mal verlassen und dich auswärts mal umschauen. Unsere Regierung hat endlich gemerkt , jeder Gedanke und Wunsch kann nicht in unserem Europa umgesetzt werden, wenn kein anderes Land mitmacht. Was ist mit der Zukunft Maden-Insektenfarm in Afrika ? Zählt es zu Massentierhaltung? Lassen wir dann lieber Millionen verhungern bei diese Bevölkerungsexplosion. Wollen wir das entscheiden ? Aber .... zuerst einmal sagen : ICH bin dagegen !!

  25. 24.

    Antwort an Torsten: Die viel höheren Kosten werden von der Fleischindustrie verursacht und von der Gesellschaft getragen (übrigens auch von denen, die kein Fleisch essen). Das sind zum einen finanzielle Kosten in Form von Subventionen, aber auch hohe ökologische und soziale Kosten: Verseuchung unseres Grundwassers, Keimbelastung in der Luft und Regenwaldabholzung für den Futtermittelanbau sowie menschenunwürdige Arbeitsbedinungen in den Tierfabriken.

  26. 23.

    @ Torsten: Merken Sie nicht selbst wie verrückt diese Gesellschaft ist, wenn Polizisten und Feuerwehrleute geschickt werden, um einer kommerziellen Tötungsfabrik das Weitermachen zu ermöglichen, anstatt wirklich an anderer Stelle hilfreich zu wirken?
    Das war mal wieder ein wichtiges Zeichen der Aktivisten gegen diesen Irrsinn - Danke Euch!

  27. 22.

    Richtig . Dazu ist das Leben zu kurz ! Man sollte doch auch sein Leben geniessen können , ohne von aussen bevormundet wird ...das ist gut , das ist schlecht ! Jeder ist doch selber seien Glückes Schmied ! Aber heute muss jeder zu jedem Thema seinen Senf dazugeben , ob er Ahnung davon hat oder nicht . Sein eigenes Selbstbewußtsein mal fördern, dann benötigt man von aussen auch nicht ständig Lob und Aufmerksamkeit.

  28. 20.

    Und Leute wie Sie sind peinlich.....
    Ihr Argument ist so schwach wie nutzlos - Vielleicht gehen Sie damit auch anderen Fleischkonsumenten auf den "Sack"
    Es geht nicht um das Bekehren, sondern vielmehr um respektvollen Umgang mit Mensch UND Tier.
    Aber wenn Ihnen die Folgen von Massentierhaltungen mit allen ihren Folgen egal sind, was so den Anschein macht, dann reihen Sie sich vllt irgendwann mal in die Reihe derer ein, die mit den Folgen, wenn dieses mal richtig "zuschlagen" sollten, am lautesten weinen.
    Hauptsache in den Wanst mit dem Billigschund, sch.... was auf Antibiotika, Medikamentenrückstände, Mißstände bei der Schlachtung.
    Gehen Sie nur einen Tag in einen Schlachthof und schauen Sie den Tieren in die Augen im Augenblick des Entladens, derer Behandlung bis zum Schuss......
    Es geht nicht darum, Sie dazu zu bringen, nichts tierisches mehr zu essen - es geht um R E S P E K T

  29. 19.

    welche Tierschützer ? Ich sehe nur Aktivisten im Fleece - und Mikrofaser - Look ? Fangt bei Euch erst einmal an , auch Umwelt-und Klimaschutz sollte Euch interessieren !!!

  30. 18.

    Gegen tierquälerische Massentierhaltung kann letztendlich nur der Verbraucher, also wir, etwas tun. Indem wir nicht jeden Tag Fleisch essen (was ohnehin nicht gesund ist) und wieder von der Geiz-ist-geil-Mentalität abkommen. Vorher wird sich nichts ändern. Wer auf billige Lebensmittel angewiesen ist, soll sie weiter kaufen, das ist selbstverständlich. Aber alle anderen, die es sich leisten können, sollten darauf verzichten. Dann würde das Leben unserer Nutztiere anders aussehen.

  31. 17.

    Soso, erst am Mittag gings also weiter auf dem Wiesenhof. Und wo wir bei den Kosten sind: Ich hoffe sehr, dass wir dann auch mal beim Verursacherprinzip landen, d.h. dass der hochsubventionierte agrarindustrielle Komplex hierzulande dann bei der Beseitigung der durch ihn verursachten Boden- und Grundwasserverseuchung durch Überdüngung herangezogen wird. Von der moralischen Schuld will ich bei diesem Geschäft mit der Massenaufzucht und Massentötung gar nicht erst sprechen. Aber Hauptsache beim Discounter bleibt das Fleisch billig....

  32. 16.

    Mit solchen Aktionen wird nicht ein Huhn weniger geschlachtet und zusätzlich jedem von Uns Steuerzahlern etliche Kosten für den Polizei und Feuerwehreinsatz aufgebrummt. ( Wobei Feuerwehr und Polizei eh schon unterbesetzt sind und anderer Stelle wohl möglich hätten Leben retten können. ) Ich hab nichts gegen Friedliche Demos aber hier geht man eindeutig zu Weit und den Entstandenen Schaden sollten die Aktivisten auch bezahlen müssen.

  33. 15.

    Ich finde es toll, dass sich Menschen gegen die Massentierhaltung und für Tierrechte einsetzen.
    Man sollte meinen, dass wir im 21 Jhd. so langsam ein zivilisatorisches Level erreichen indem derartige Exzesse gegen Tiere jedem empathie- und vernunftbegabten Menschen zum Widerstand motivieren.
    Kein Mensch muss Tiere essen - nicht im 21. Jhd zumindest nicht in Deutschland oder Europa....Die Entscheidung ein Tier zu Essen (und damit zu töten) ist schlicht eine Luxusentscheidung aufgrund persönlicher Charakterzüge.
    Aufwachen :)

  34. 14.

    Da muss ich Sie berichtigen, erst am Mittag konnte die Produktion wieder aufgenommen werden. Ich hoffe sehr,dass die Produktionsausfallkosten den "Aktivisten" aufgebrummt werden.

  35. 13.

    Menschen müssen nun mal Essen! Diese Tofuessende Klientel geht mir langsam so auf den Sack. Die können ja jedes einzelne Huhn streicheln vor der Schlachtung! Man Man

  36. 12.

    Das maschinelle Töten behindert haben die Aktivisten wohl nicht. Wennn Sie den den Artikel gelesen haben, dann steht da, dass der andere Eingang zu diesem Horror-Ort "Wiesenhof" polizeilich offengehalten wurde. Das in meinen Augen schlicht perverse Geschäft des industriellen Tötens konnte also ungestört weiterlaufen. Die wahren amoralisch Handelnden sind hier nur die Massentierzüchter und Großschlachter. Ich ziehe meinen Hut vor den Aktivisten, die dem Geschäft mit dem Tierleid mutig entgegentreten und bewundere deren friedliche Aktionen.

  37. 11.

    Antwort auf Justus: Glauben Sie im Ernst, ich würde eine solche Antwort posten, wenn ich nicht Vegetarierin wäre?
    Ich habe vor über 20 Jahren aufgehört, Tiere zu essen. Leider fresse ich den Hühnern u.a. die Körner weg und auch den Kühen fresse ich das Grünfutter weg,, das würden die aber kaum bemerken, wenn sie nicht in Massen gehalten und gezüchtet würden. Und auch den Kühen fresse ich das Grünfutter weg. Ja essen Sie ruhig weiter Fleisch ich beneide sSie nicht darum. Aber Sie beneiden mich still und heimlich, sonst würden Sie nicht so gehässig reagieren.

  38. 10.

    Hier mal zum Nachlesen, was eigentlich Aktivisten sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Aktivist

    Ein respektvoller Umgang miteinander, egal wer was, wie und weshalb zu sich nimmt, sollte in einer aufgeklärten Gesellschaft, zu der sich doch viele bekennen, selbstverständlich sein.

  39. 9.

    Die sind nicht kriminell,sondern die Unternehmer die, die möglichst viel Gewinn machen wollen ,auf Kosten der Tiere.

  40. 8.

    Das Zitat stammt aus dem Jahr 1972 von der kanadischen Autorin und Filmemacherin Alanis Obomsawin. Sie hat es in einem Beitrag in dem Buch „Who is the Chairman of This Meeting?“ verwendet.

  41. 7.

    Ich finde es toll, dass Menschen nicht nur vegan konsumieren, sondern sich darueber hinaus auch fuer eine (tier)leidfreie Welt mittels Aktionen des zivilen Ungehorsams engagieren und auch die Verantwortlichkeit der Unternehmen, wie Wiesenhof, oeffentlich aufzeigen!

  42. 6.

    Ja es gibt zu viele Menschen, die nichts anderes zu tun haben. Die machen denn so etwas. Einen Rat kann man denen nicht geben, man muss sie verhungern lassen. Wenn ich die Argumente zu den Wildschäden in der Stadt höre, da wird mir übel. Was ist das nur für eine Gesellschaft. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt, sondern Hühner, Wildschweine und vielleicht noch Flüchtlinge. Letztere sollte man nach zunehmenden Gewaltattacken nach hause schaffen und die Gutmenschn gleich mitschicken, die können sich dann dort kümmern

  43. 4.

    Es sind TierSCHÜTZER, die leider viel zu wenig gehört werden. Woher nimmt der Mensch eigentlich seine grenzenlose Arroganz, über andere Lebewesen zu bestimmen? Wann merkt er, dass nur ein faires (!) Miteinander unseren Planeten erhält? Dazu ein wunderbares Zitat der Cree Indian: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Wollen wir das???? Wir sollten alle darüber nachdenken und etwas ehrfürchtiger mit den Pflanzen und Tieren umgehen. Nur so können wir alle überleben!!!!

  44. 3.

    Aber schön am Wochenende grillen, wenn es geht Hühnchenfleisch und wenn nicht den Hühnern die Körner wegfressen.

  45. 2.

    Für mich sind das Tierschützer. Kriminell sind großteils die Unternehmer solcher Betriebe. Tiere, Mitgeschöpfe verkommen zu Dreck. Aber solange der Dreck gefressen wird, wen juckts? Guten Appetit und gutes Gewissen weiterhin

  46. 1.

    Ich verstehe partout nicht, warum solche Menschen immer "Aktivisten" genannt werden.
    Sie haben auf kriminelle Art und Weise den Produktionsablauf behindert und wahrscheinlich einen hohen finanziellen Schaden verursacht.

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