Der Mauerpark in Berlin-Prenzlauer-Berg (Quelle: Maurizio Gambarini)
Video: Abendschau | 20.03.2017 | Rainer Unruh

Mauerpark in Prenzlauer Berg - Joggerin mit Ziegelstein niedergeschlagen und ausgeraubt

Eine Joggerin ist im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Die Frau war am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr im Mauerpark unterwegs, als ein Unbekannter sie von hinten angriff, teilte die Polizei am Montag mit.

Der Täter schlug ihr mit einem Ziegelstein auf den Kopf. Als die Frau zu Boden ging, schlug er weiter mit dem Stein auf sie ein, trat sie und versuchte, an ihre Jacke zu gelangen. Die Frau konnte sich des Kleidungsstücks entledigen und flüchten. Der Angreifer entkam mit der Jacke, in der sich unter anderem ein Smartphone befand. Das Opfer musste mit einem Kieferbruch und Brüchen an der Hand ins Krankenhaus.

14 Kommentare

  1. 14.

    @Anja 19:57 Uhr ... Ebenso ... und, danke für Kommunikation.

  2. 13.

    Hier in die scheinbar immer unvermeidliche Migrantendebatte abzutrifften, empfinde ich als fatal, da es derzeit keinerlei Angaben zum Täter gibt. Der Säureangreifer, der momentan ebenfalls auf Frauen losgeht, wird übrigens als hellhäutig beschrieben... Vielmehr sollte einem die Brutalität zu denken geben, mit der diese Tat begangen wurde. Und das, obwohl bei einem Jogger eher nicht mit einer hohen Beute zu rechnen ist. Die Verrohung unserer Gesellschaft nimmt immer neue Ausmaße an, was mich wirklich betroffen macht. Und sicher ist das auch nicht auf Frauen beschränkt.
    @Winfried: Nichts für ungut!

  3. 12.

    die massivität des angriffs würde ich sogar als Mordversuch werten

  4. 11.

    1) Meinen Sie oder wissen Sie?
    2) Köln brauchen wir nicht kleinzureden, da sind wir uns einig. Es ist nun aber nicht so, dass danach jede Woche massenhafte Übergriffe von Ausländern auf Frauen-auch im Gegensatz zu früheren Zeiten-vorgefallen wären. Das als fast schon Regelzustand zu verstehen hielte ich für unredlich, jedenfalls nicht für belegbar.
    3) Sie können äußern was Sie wollen. Ich meinte das so: Zum jetzigen Zeitpunkt ist nichts über den Täter bekannt, also sind Mutmaßungen fehl am Platz.
    Es wäre dasselbe, schriebe ich "sicher ein Neonazi, die vergewaltigen ja gerne Frauen". Und selbst wenn der Täter am Ende nichtdeutscher Herkunft WÄRE: Es ginge immer noch um diese konkrete Tat,liefert keine Rückschlüsse,weil weil mit keiner Zahl belegbar ist, dass es mehr Übergriffe auf Frauen in Berliner Parks gibt, seit die Zahl der Flüchtlinge stark gestiegen ist.Und nehmen wir an, der Täter WÄRE ein Deutscher mit Migrationshintergrund - was würde das ändern?

  5. 10.

    @Jörg
    1) Früher weniger Überfälle auf Frauen ? ... Ich meine: JA.
    2) Weil mehr Ausländer im Land sind ? ... Bin nicht sicher, denke jedoch an Köln.
    3) Im Park erster Fall ? ... Kann ich nicht beurteilen. Bin nicht von dort & wohne dort nicht.
    4) Vorsicht bei Gedankenäußerung ? ... Sind wir schon wieder so weit ?! Ich denke fast, JA !

  6. 9.

    Früher wurden also viel weniger Frauen (abscheulicherweise) nachts in Parks attackiert und jetzt viel mehr und zwar einzig und allein, weil mehr Ausländer da sind?

    Meines Wissens ist das die erste derartige Attacke im Mauerpark seit langer Zeit, was sie nicht minder verachtenswert macht.

    Also wäre ich vorsichtig dabei, das als Anstieg und Kausalkette zu verkaufen.

  7. 8.

    @Anja ... Ich verstehe Ihre durchaus berechtigte Frage. Meine Frage sollte nicht implizieren, dass
    das Opfer evtl. eine Mitschuld trägt. Nein, sie hat sogar ein grundsätzliches Menschenrecht
    ungefährdet zu jeder Tag- und Nachtzeit in DE sich allein draußen aufzuhalten.
    Meiner Frage liegt zugrunde, dass dieses Menschenrecht in meiner Erinnerung in DE einmal real
    existierte und im Zusammenhang mit (bunter)Weltoffenheit immer mehr an Realität verliert.

  8. 7.

    Ich wohne mitten am Schillerkiez und jogge seit Jahren mehrmals die Woche auch nachts durch die Hasenheide.

    Früher als ich in Kreuzberg lebte habe ich dasselbe durch den Görlitzer Park getan.

    Weder ist mir je was passiert noch geriet ich in unangenehme Situationen oder fühle ich mich unwohl. Dasselbe gilt für meine Freunde, die ebenfalls im Viertel wohnen und nicht weniger laufen gehen, als ich.

    Das ist allerdings meine Perspektive als Mann, die einer Frau maße ich mir logischerweise nicht an einzunehmen.

  9. 6.

    Naja Anja, Sie haben es ja selbst beantwortet.
    Nicht nur als Frau, ich als Mann fühle mich in der Dunkelheit auch nicht gerade wohl. .... in so manchen Bezirken und in einigen Parks. Für ein Smartphone wird schon mal ein Mensch überfallen...... Traurig

  10. 5.

    @Winfried: Die Frage sollte doch eigentlich lauten, wieso man Sonntag abends als Frau nicht mehr Joggen gehen kann, ohne Angst zu haben, dass man überfallen wird. Und wieso hat der Täter derart massive Gewalt angewendet... Wozu? Entschuldigung, aber ich empfinde Ihren Kommentar als völlig unpassend. Der nächste erklärt dann, dass die Frau doch selbst schuld ist, wenn sie um 21.30 Uhr im Regen durch den Park läuft... Ich möchte Ihnen nichts unterstellen, aber so kommt Ihr Beitrag bei mir an...

  11. 3.

    Danke für Auskunft.
    Wie gesagt, ich bin nicht nur Außenstehender sondern auch kein in Berlin Ansässiger.

  12. 2.

    Ich wohne dort. Sie auch? Ich bin da schon häufig spätabends durchgejoggt, meine Freundin auch, wie auch viele Bekannte. Warum auch nicht?

  13. 1.

    Wenn ich das obige Foto sehe, dann frage ich mich als Außenstehender:
    "Was muss die Frau ausgerechnet dort joggen, und dann auch noch abends ?".
    ... Ich hoffe, dass mir Anwohner "auf die Sprünge" helfen.

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