Ein elektrisches Sperrmüllfahrzeug der Berliner Stadtreinigung BSR (Quelle: dpa/Stephanie Pilick)
Video: rbb um 6 | 20.04.2017

Klimaschutzabkommen unterzeichnet - BSR will umweltfreundlicher werden

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) will in den nächsten Jahren CO2 einsparen. Dazu unterzeichneten Senat und BSR am Donnerstag eine Klimaschutzvereinbarung. Es ist bereits die dritte Vereinbarung dieser Art.

Die erste Klimaschutzvereinbarung hat das landeseigene Unternehmen mit dem Land bereits vor zehn Jahren geschlossen. Damit verringerte die BSR den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß drastisch - zum Beispiel durch eine Modernisierung des Fuhrparks.

C02-Ausstoß soll um 67.000 Tonnen sinken

Nun hat sich die BSR verpflichtet, bis zum Jahr 2025 den CO2-Ausstoß um weitere 67.000 Tonnen zu reduzieren. Anlässlich der Unterzeichnung präsentierte die BSR ein Sperrmüllfahrzeug mit elektrisch angetriebenem Aufbau sowie kleinere Fahrzeuge ihrer umweltfreundlichen Flotte. Außerdem will die BSR CO2 einsparen, indem sie die Außenbeleuchtung auf den BSR-Liegenschaften auf LED umstellt und die Steuerung des Saugzuggebläses im Müllheizkraftwerk Ruhleben optimiert.

Die Stadt Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden.

Kein Glyphosat mehr auf Gehwegen

Das Unternehmen will außerdem künftig auf den Einsatz von Glyphosat zur Bekämpfung von Unkraut auf Gehwegen verzichten. Stattdessen werden die Gräser jetzt per Hand gezupft - und könne nicht mehr so efektiv entfernt werden. "Wir werben parallel dazu für mehr Toleranz bei etwas mehr Grün in der Stadt", sagte eine Sprecherin. 

Glyphosat steht in Verdacht, Krebs zu erregen. Mit der Entscheidung reagiere man auf die Verunsicherung der Berliner Bevölkerung und der BSR-Mitarbeiter, so die Sprecherin.   

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Bitte schafft doch auch gleich diese elenden Laubbläser ab! Die haben mindestens 95DB, die Leute die damit arbeiten tragen Ohrschutz, der zahlende Kunde darf sich das Gedröhn lange anhören. Neben dem Lärm sind die Laubbläser auch ökologisch extrem fragwürdig: Lärmbelästigung, Energieverbrauch etc., Gesundheitstechnisch wäre es für den einen oder anderen BSR Mitarbeiter sicher auch nicht schlecht mal wieder einen Besen zu schwingen!

  2. 2.

    Toll u.rafiniert-damit wird schon eine Begründung für die baldige Gebührenerhöhung geliefert.Kosten auf den Kunden umzulegen.

  3. 1.

    Super! Danke an unsere Cleaning Crew!!! Die BSR geht weiter voran und weist den Weg mit Innovationen. Wie wärs mit einem Interview der Verantwortlichen bei der BSR zu ihrem Beitrag für saubere Luft in Berlin?

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