Fahrgäste in einem Bus der Berliner BVG. (Quelle: Imago)

Trotz Klimaanlage - Warum es in Berlins Bussen so warm ist

Berlins Busse heizen sich an Sommertagen durch die Sonne oft so stark auf, dass es drinnen heißer ist als draußen. Dass die Busfahrer die Klimaanlagen einfach nicht einschalten, ist jedoch ein Mythos.

Es ist jeden Sommer dasselbe: Die Sonne scheint, die Berliner schwitzen – und die Busse der BVG fahren mal wieder ohne Klimaanlage. Stimmt nicht, so BVG-Sprecherin Petra Reetz: "Alle unsere Busse und Straßenbahnen haben eine Klimaanlage." Und es sei eine "reine Legende", dass Berliner Busfahrer die Klimaanlage nicht einschalten, sagte Reetz rbb|24 weiter. "Das ist gar nicht möglich, die Busse verfügen über einen Bordcomputer, der die Temperatur automatisch steuert."

Allerdings wird die Temperatur in den Fahrzeugen nur um vier bis fünf Grad gesenkt. Wenn es draußen richtig heiß ist, liegt die Ziel-Temperatur im Inneren der Fahrzeuge deswegen deutlich über Wohlfühlniveau: Sind es draußen 33 Grad, kühlt die Klimaanlage maximal auf 28 Grad runter. Das sei am gesündesten, erläutert Reetz: Wäre der Unterschied zur Außentemperatur größer, würde das Erkältungsrisiko steigen, das zeigten wissenschaftliche Studien immer wieder. Aus diesem Grund ist es in Berliner Bussen planmäßig wärmer als in den öffentlichen Verkehrsmitteln anderer Metropolen.

Das Problem ist Berlins dichtes Haltestellennetz

Nur in "absoluten Ausnahmefällen" sei die Klimaanlage defekt, sagt BVG-Sprecherin Reetz. Dass es trotzdem oft heiß in den Bussen ist, liege vielmehr am dichten Haltestellennetz: Bei jedem Stopp gelangt neue heiße Außenluft durch die Türen ins Innere, teilweise alle 300 Meter. Die Klimaanlagen kommen dann nicht mehr hinterher. "Daran würde sich auch nichts ändern, wenn sie kühler eingestellt wären", sagt Reetz. Dass Fahrgäste, denen es zu warm ist, als erste Maßnahme im Bus die Fenster öffnen, ist deswegen eher kontraproduktiv.

Wem schon der Gedanke an warme Busfahrten Schweißperlen auf die Stirn treibt, dem hilft vielleicht ein Blick auf die Statistik: Durchschnittlich 42 Sommertage gibt es in Berlin, also Tage, an denen Temperaturen von mehr als 25 Grad erreicht werden. Laut MeteoGroup waren es im Mai acht, im Juni bislang sechs - immerhin ein Drittel der Wärme ist also schon überstanden.

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36 Kommentare

  1. 36.

    Zwar in Japan gibt es mehr heiße Sommertage als in Berlin, aber die Busse halten ebenso oft wir in Berlin, aber trotzdem ist die Temperatur in den Bussen in Tokyo, Osaka und Kyoto viel angenehmer. Wir können viel von den Japanern zum Thema öffentliche Verkehrsmittel lernen. Lassen wir es bitte tun!

  2. 35.

    Die Sache ist die, dass die Fahrer-Klimaanlage (also die das Klima extra für den Fahrerbereich regelt) separat einstellbar ist. Der Fahrer kann die Klimaanlage für den Fahrgastraum auch ausschalten und für den Fahrerbereich die Temperatur beliebig einstellen.

  3. 34.

    Aus welchem unerfindlichen Grund sollte der Busfahrer bei Hitze die Klimaanlage freiwillig ausschalten? Er selbst schwitzt doch am längsten und das sind mitunter 9 Stunden. Ebenso frage ich mich, weshalb man unhinterfragt annimmt, dass Fahrer die Klimaanlage einschalten, um Fahrgäste frieren zu lassen. Welchen Gewinn hätte er denn von so einer Unzufriedenheit und unausweichlichen Diskussion? Wie kommt es, dass ein Großteil der Menschen glaubt, Busfahrer stehen zu jeder Tages oder Nachtzeit auf, nur um ausschließlich ihre Mitmenschen in irgend einer Weise zu ärgern? Tatsächlich bekommen wir nicht immer ideale Bedingungen sei es defekte Klimaanlagen (und dann noch wie zum Hohn verschlossene Klappfenster, die auch der Fahrer nicht öffnen kann). Oder Klimaautomatik wie bei den neuen Scania Bussen, bei denen man für den Fahrgastraum tatsächlich nichte regeln kann. Aber dem Berliner fällt nichts anderes ein als Willkür des Busfahrers. Traurig, dass es Tag für Tag so feindselig zugeht...

  4. 33.

    Dieses Jahr scheint mir die BVG in den Bussen und der Tram eher das Problem einer "Kältekammer" zu haben. Derzeit schwitze ich wenn nur in der S-Bahn, aber sicherlich nicht bei Bussen + Tram der BVG. Ohne Schal und Jacke hält man es dort kaum 5 Minuten aus. Erst recht in den neuen Bussen zieht es ordentlich. Auch andere Busse haben das Problem.

    Erlebe auch immer wieder, dass selbst bei 22 Grad Außentemperatur innen die Klimaanlage läuft und ich im Bus frieren muss. Habe mir bereits eine Erkältung eingefangen, weil es oftmals so kalt und zügig ist. Selbst der Schutz durch Kleidung hilft dann kaum noch.

    Ich bezweifel daher stark, dass die Klimaanlagen automatisch gesteuert werden. Ists dem Busfahrer zu warm, macht er die Klimaanlage an und die Fahrgäste dürfen frieren...

  5. 32.

    Achten Sie vielleicht mal bei der nächsten Busfahrt mit der BVG auf Hinweise auf dem Armaturenbrett der Fahrer. Ich habe dort schon desöfteren Aufkleber gesehen, die den Fahrern mitteilt, dass die Klimaanlage defekt ist. Ausnahme, behauptet Frau Reetz. Ja...nee is klar. Notiert euch die Busnummer und die Ausnahme wird als Regel sichtbar!
    Zu den Klappfenstern...zwei Stück davon machen nicht die Bemühungen der Technik zunichte, sondern untersrützen jede Art von Luftbewegungen im Fahrzeug.
    Letzter Gedanke zur Thematik...lest den Koalitionsvertrag. Bald werden beim Bus alle Türen wieder zum Einstieg freigegeben! Ökologisch vetantwortungslos aber vom Souverän (besonders von der nicht roten Koalitions Farbe) so gewollt. Wer braucht da noch schlecht gewartete oder defekte Klimaanlagen in BVG Bussen?

  6. 31.

    Hier mal noch ein Zitat des Vorgängers von der Frau Reetz, dem Herrn Klaus Wazlak, aus der Presse mit dem Titel "Fahrgäste spüren Klimaanlage in BVG-Bussen kaum" vom 29.07.2013:
    "Die Klimaanlage im Bus ist eines unserer Komfort-Merkmale. Sonst könnten wir nicht mit dem Individualverkehr mithalten. Schon das kleinste Automodell ist heutzutage mit einer Klimaanlage ausgestattet", so Wazlak. Schließlich soll der öffentliche Nahverkehr attraktiv sein. Kosten würden durch ein Abschalten der Klimaanlagen ohnehin nicht eingespart.

    Das konterkariert wohl Frau Reetz' Bemühungen ...

  7. 30.

    So einen Blödsinn habe ich echt noch nicht gelesen.
    Ich selbst habe einige Jahre in Südfrankreich ge(k)lebt, wo es deutlich wärmer ist, als in Berlin. Und das wesentlich länger.
    Da ist eher das "Problem", dass man mit Jacke in die Tram, Busse etc. einsteigen sollte, denn ist es, komischer Weise, kalt. Mit der Zeit auch angenehm, sodass man sich ernsthaft überlegt, ob man nicht eine Dauerrunde fährt, um nur nicht wieder in die Hitze hinaus zu müssen.
    Egal mit welchem Verkehrsmittel man in Berlin fährt, es ist und scheinbar bleibt unendlich heiß. Na gut, ab und zu kommt es in einer U-Bahn mal vor, dass in der Tat eine Klimaanlage angenehm kühlt. Aber so oft auch nicht.
    Und hey, es ist eben BERLIN.

  8. 29.

    Vielleicht sollte die Presseabteilung und der Vorstand zu einem Monat BVG-Fahren verdonnert werden. Natürlich am Tag, wo die Außentemperaturen entsprechend sind. Dann kommt evtl. weniger dummes Zeug aus irgendwelchen Mündern und vielleicht (man darf ja noch Hoffen) auch mal eine Verbesserung für die Kunden.

  9. 27.

    In den U-Bahnhöfen, in denen die BVG das Rauchen toleriert (Herrmannplatz, Kotti, ...) sollte eine ordentliche Lüftung eingebaut werden, um das Gesundheitsrisiko insbesondere für Kinder und Schwangere zu reduzieren. Bitte da mal über einen längeren Zeitraum Luftmessungen durchführen. Greenpeace, DHU, VCD, ...?!

  10. 26.

    Also definitiv nicht jede Straßenbahn hat eine Klimaanlage (siehe z.B. M13/50). Es ist immer wieder spannend ob es vor/nach der Fahrt mit der bei fortgeschrittenem Sommer übel warmen U-Bahn noch eine Abkühlung gibt. Aber ich sehe da in den letzten Jahren Verbesserung (was Strassenbahn angeht). Dass den neuen U-Bahn-Zügen (z.B. U2, die auch noch über weite Strecken draussen in der Sonne brutzelt) keine Klimaanlage spendiert wurde kann ich mir nur mit Scheu vor den Kosten erklären.

    Im Übrigen kann auch eine Abkühlung um nur wenige Grad wegen der gleichzeitigen Entfeuchtung als sehr angenehm empfunden werden.

  11. 25.

    Also Geld wäre ja genügend vorhanden in der BVG.
    Da Sie ja Gewinn ei fährt laut BVG.
    Nur auf Kosten der Fahrer/in.
    Bin selber auf'm den großen gelben drauf und Rede aus Erfahrung..
    Sie könnten noch mehr Geld haben nur wir brauchen für jede Abteilung einen Direktor/in wofür???

    Sage nur eins dazu Mehdorn, nichts anderes..

    Der arme Piefke der würde sich im Grab umdrehen wie die BVG Jetzt ist..

  12. 24.

    Also in den neuen Bussen z.B. auf der Linie 248 ist es an heißen Tagen manchmal dermaßen kalt, dass ich es im Bus bereue, T-Shirt und kurze Hosen angezogen zu haben. Das ist für eine kurze Zeit erfrischend. Nach einer Weile friert man und macht sich tatsächlich um seine Gesundheit Sorgen, vor allem wenn man dann wieder in die gefühlt 20 Grad heißere Umgebungstemperatur aussteigt. Da wäre tatsächlich mal ein Nachmessen mit dem Thermometer interessant.

    Es stimmt also schlicht nicht, was Frau Reetz sagt. Das ist sehr ärgerlich! Sie müsste das doch wissen, gelegentlich mal selbst mit dem Bus oder der Bahn fahren...

    Fast ebenso sehr verwundert mich, dass intern aus der Redaktion kein Widerspruch zu einer solchen Veröffentlichung kommt und diese Meldung ohne jeglichen Zweifel über ihren Wahrheitsgehalt veröffentlicht wird. Auch einige rbb-Mitarbeiter müssten doch bestimmt schon gegenteilige Erfahrungen gemacht haben.

    Vielen Dank für ein nochmaliges Nachhaken in dieser Sache!

  13. 23.

    Als Kunde auch der BVG - mehr U-Bahn als Bus oder Straßenbahn - fällt mir natürlich auch die Instandhaltung auf. Es scheint sich ja ein Wandel vollzogen zu haben von einer vorsorgenden Instandhaltung - routinemäßiges Prüfen, ob alles in Ordnung ist - hin zu einer Nachsorge. D. h. reparieren, wenn etwas defekt geworden ist. Dazu ist ja wohl der Begriff "ereignisorientierte Instandhaltung" kreiiert worden. Kurzum nichts anderes als: Eine Orientierung daran, dass das Defekt-"Ereignis" eintritt. Vorher nicht.

    So bei den Klimaanlagen beim Bus, so bei den Türen der U-Bahn, weithin sichtbar per feuerrotem Aufkleber.

  14. 22.

    Es immer amüsant zu lesen wie durch vermeintliche Fakten von der Wahrheit abgelenkt wird. Die Klimaanlangen funktionieren nur so lange bis sie gewartet werden müssen und dann ist aufgrund fehlender Ersatzwagen und Geld und keine Zeit, keine Möglichkeit die vernünftig oder überhaupt zu warten.

  15. 21.

    Vielen Dank, Mokervott55!
    Ihr Beitrag bestätigt die jahrelangen Erfahrungen. Frau Reetz muss immer versuchen, alles schön zu reden. Sie beherrscht das offensichtlich. Hier wird auf Kosten der Qualität und des Komforts alles Erdenkliche zusammengespart. Wie geschrieben fällt das auch bei der Wartung und Reinigung nicht sicherheitsrelevanter Ausstattungen drastisch auf.
    Die BVG hat ja anfangs sogar zugegeben, dass die AC der damals neuen DD Busse fehlerhaft dimensioniert sind! Offensichtlich werden Sie ein/zwei mal pro Jahr in Gang gesetzt und dann wieder ihrem Schicksal überlassen.
    Ja, achten Sie (die anderen) mal darauf! Bei den allermeisten Bussen sind dieser warmen Tage die wenigen Fenster aufgeklappt (kann man auch von außen erkennen!), warum wohl!?

  16. 20.

    Sehr geehrter Herr oder Frau "Icke",
    zunächst: "Marlon" ist kein Frauenname! Bitte vgl. Sie bspw. den entsprechenden Wikipedia-Eintrag. Danke. Das lässt mich denken, dass Sie hoffentlich nicht gleich in der Annahme, ich wäre eine Frau, in die Tasten gehauen und Ihre Antwort verfasst haben.
    Ja, das kann ich aus eigener jahrelanger Erfahrung definitiv sagen, dass die wenigsten Anlagen bei der BVG an Tagen wie heute funktionieren, und hinterfrage das auch objektiv bei anderen Fahrgästen in meinem Umfeld.
    Ihre Unterstellung mit dem Physikunterricht sei dahingestellt; Ausnahmen bestätigen oft die Regel, in diesem Falle ist es bei doch einmal funktionierenden Anlagen oben angenehm klimatisiert, und auch im Unterdeck können die Türen diesen nicht wirklich etwas anhaben.
    Und seien Sie gewiss, dass ich nicht unbedacht kommentiere und VOR dem Absenden auch gegenlese, den das schadet wirklich nicht!
    Einen schönen BVG-freien Abend und morgen auf ein Neues ...

  17. 19.

    Als ehemaliger Mitarbeiter für die BVG kann ich ihnen sagen das das "alternative Fakten" sind die Frau Reetz dort von sich gibt die absolut nichts mit der Wahrheit zu tun haben. Klimaanlagen werden so gut wie nicht gewartet weil dafür schlicht keine Zeit ist . Wenn Busse neu sind kühlen die sehr wohl . Achten Sie mal drauf :-)

  18. 18.

    na da hat Frau Reetz wohl den Uberblick verloren....... Ich bezweifle das die alten Tatra-Bahnen,die immer noch eingesetzt werden , das jene eine Klima-Anlage besitzen. Die werden im Gegenteil im Sommer auch noch geheizt.....durch die heissen Fahrmotore unter den Wagen

  19. 17.

    In U + S-Bahnen und Bussen ist es an warmen Tagen sehr aufgeheizt. Wenn ich dann in die M 2 einsteige, die ich jeden Tag benutze, fange ich an zu frieren, denn darin ist's dann im Vergleich wie im Gefrierschrank! Nicht angenehm!

  20. 16.

    Ach, die gute Frau Reetz. Ich erinnere mich noch lebhaft an ihre Erklärung, die Sache mit den vielen defekten Rolltreppen bei der U-Bahn müsse man doch auch positiv sehen: Treppensteigen sei gesund und senke das Thromboserisiko.

    Auf dieser Linie sorgt die gute BVG, die uns nach eigenem Bekunden liebt, nun dafür, daß wir uns nicht erkälten. (Klar: Bei einem hitzebedingten kleinen Kreislaufkollaps ist das dann wenigstens etwas Positives. Außerdem stärkt gemeinsam Schwitzen und Stinken das Zusammengehörigkeitsgefühl. Danke, BVG! )

  21. 15.

    Klima?
    Ja gibt's, aber das Problem ist die Wartung.. Jeder Betriebshof hat eine Werkstatt aber die können nur das notwendige machen. Die Fahrzeuge sind mangels gewartet.. Kühlflüssigkeit fehlt oft in den Fahrzeugen, so das die Busse heiß werden und dann müssen die Fahrer die Heizung einschalten um den Motor abzukühlen..
    Schuld daran ist oben die Frau Nikuta... sparen sparen sparen.. aber mehr Gehalt für sie und die ganzen oberen Abteilung. Die haben doch eh kein Plan..
    Die ganzen Berichte nerven langsam...
    Begleitet doch mal die Bus/U/Tram-Fahrer paar Tage lang den kompletten Dienst und dann berichtet mal über BVG...

  22. 14.

    Klare Antwort.. Die Fahrzeuge von anderen Busunternehmen werden besser gewartet. Die BVG hat mehr Schrott auf der Straße, da zählt nicht das Personal oder der Fahrgast.. Hier zählt nur der Profit

  23. 13.

    Bei jedem Fahrzeug kann der Fahrer die Klimaautomatik abschalten, bei den älteren Fahrzeugen, zB Doppeldecker gibts es noch die Möglichkeit Fahrer und Fahrgastraum seperat zu schalten. Bei den neuen VDL Eindeckern (breite einteilige Vordertür) gibt es nur noch eine Möglichkeit an oder aus. Klimaanlage schaltet für die Fahrgäste erst ab 24°C Aufwärts zu, vorher ists ne reine Lüftung und wird meist durch die 4 Fenster und 2 Dachluken ersetzt.

  24. 12.

    "Alle unsere Busse und Straßenbahnen haben eine Klimaanlage." So ein Schwachsinn! Was soll das denn bitte für ne BVG-Sprecherin sein? Im aktuellen Straßenbahn-Fuhrpark der BVG gibt es weit über 100 Fahrzeuge ohne Klimaanlage im Fahrgastraum! Diese Frau hat ja überhaupt keinen Schimmer, wovon sie da redet!

  25. 11.

    Wie kommt man denn als (Presse)Sprecherin der BVG darauf, dass alle Straßenbahnen 'ne Klimaanlage hätte? Okay, für die Fahrer ist auf jeder Straßenbahn eine Klimaanlage vorhanden. Also so ganz falsch liegt sie ja nun doch nicht

  26. 10.

    Frau Wiemer,
    1. das die allerwenigsten Busse mit funktionierender Klimaanlage fahren, können Sie sicher anhand aktueller Zahlen belegen?
    2. wenn Sie im Physikunterricht aufgepasst hätten, wüßten Sie, daß warme Luft nach oben steigt ('Doppeldecker' - 'oben' - 'warm')
    3. kann es nicht schaden, VOR dem Schreiben von Kommentaren mal tief durchzuatmen und nachzudenken...

  27. 9.

    Es ist zwar ungesund, einen Raum mit Klimaanlage sehr viel niedriger zu temperieren als die Umgebung draußen, es darf aber auch nicht sein, dass man vor Hitzestau im Bus Angst bekommt, zu ersticken. Ich helfe mir im Sommer mit ausreichend Wasser, angemessener Kleidung und etwas zum Wedeln für einen gewissen Lufthauch, in manchen älteren Bussen allerdings hilft das nicht. Hier habe ich regelmäßig das Gefühl, gegart zu werden. Das geht anders! Also kühlen Sie bitte die Busse um mehr als 3 oder 4 Grad, die einströmende Hitze durch die sich öffnenden Türen sorgt dann schon dafür, dass niemand sich erkältet...

  28. 8.

    "Das ist am gesündesten" - Ich frage mich immer noch, wie man ernsthaft glauben kann, anderthalb Stunden in einem 28°C heißen Bus mit stickiger Luft sei gesund.
    "Die Klimaanlagen kommen dann nicht mehr hinterher" - Da stellt sich mir die Frage, was an Berliner Bussen so anders ist als beispielsweise an Teltower Bussen oder Bussen südlicheren Gefilden Europas, wo die Klimaanlagen meistens einwandfrei funktionieren und es im Bus angenehm kühl/warm bleibt. Irgendwas stimmt ja nun nicht.

  29. 7.

    Ob das wohl stimmt, was Frau Reetz zum Thema Klimaanlagen gesagt hat? Ich sage aus Erfahrung nein!
    Ein Busfahrer hat als Entschuldigung mal gesagt, die Klimaanlagen werden in nur einem Betriebsfof (Lichtenberg) gewartet, bzw. repariert, aber nicht der Reihe nach. Warum gibt es durchaus Busse in denen eine angenehme Themperatur herrscht? Wie kann es sein, dass die Luft aus den Klima-Öffnungen wärmer ist, als die im Bus (Heizung)? Ich habe auch schon mal einen Busfahrer gefragt, warum er die Heizung an hat.

  30. 6.

    Jetzt reicht's wirklich! Frau Reetz ist eine Künstlerin darin, die Unzulänglichkeiten ihrer BVG zu verkaufen!
    Mag sein, dass mittlerweile die meisten Busse der BVG eine Klimaanlage besitzen, ABER die allerwenigsten davon sind funktionstüchtig! Besonders die Doppeldecker und Gelenkwagen fahren zum allergrößten Teil ohne funktionierende Klimatisierung. Weil man hier ganz offensichtlich ein großes Einsparpotenzial in der Wartung entdeckt hat. Ebenso bei der Wagenreinigung und dem Austausch von verdreckten Sitzpolstern, nur das aller nötigste wird wenn überhaupt ersetzt oder repariert! Frau Reetz, in Ihren Doppeldeckern gibt es oben keine Türen und dennoch ist es dort stickig und warm!
    Frau Reetz hat keine Scham, die fehlende Klimatisierung auch noch als gesundheitsfördernd zu verkaufen! Geht's noch!=? Aber passt ja hervorragend in ihre dreiste Werbekampagne; und was man oft genug sagt wird neuerdings ja endlich wahr! Frau Reetz verkündet dann gerne bald wieder ihre schwarzen Zahlen!

  31. 5.

    Da muss ich Ulla recht geben denn nicht nur in Südeuropa sondern vor allem auch Südostasien zeigt das es auch anders geht denn dort ist es bei teilweise höheren Temperaturen immer noch deutlich kühler in den Bussen und Bahnen als bei uns was wieder mal zeigt das wir Fahrgäste hier offensichtlich für dumm verkauft werden sollen weil man mal wieder an der falschen Stelle gespart hat denn die Industrie ist durchaus in der Lage auch vernünftige Fahrzeuge zu produzieren egal ob es um die BVG oder die S Bahn geht. Ich empfehle den Leuten von BVG und S Bahn mal eine Fahrt mit Bussen oder U Bahn in Kuala Lumpur , Singapure oder Hong Kong um daraus zu lernen !!

  32. 4.

    Das redet sich dir Frau Reetz von der BVG aber schön.
    "Wäre der Unterschied zur Außentemperatur größer, würde das Erkältungsrisiko steigen, das zeigten wissenschaftliche Studien immer wieder. Aus diesem Grund ist es in Berliner Bussen planmäßig wärmer als in den öffentlichen Verkehrsmitteln anderer Metropolen." Den Beweis möchte ich sehen, dass die Leute in Rom oder Barcelona häufiger krank sind wegen der gut gekühlten Fahrzeuge. Ich denke, es ist mal wieder eine Frage des Geldes. Stärker kühlen kostet einfach mehr. Soll sie doch wenigstens den wahren Grund nennen.

  33. 3.

    Wie im Bericht beschrieben, hängt es mit dem ständigen Auf und Zu der Türen zusammen, was damit auch S- und Straßenbahn betrifft. Beim Regio kann ich es nicht bestätigen, dort sind die Temperaturen meist angenehmer als draußen. In südlichen Ländern sind entweder die Abstände zwischen den Haltestellen größer (zumindest auf den Strecken, auf denen ich unterwegs war) oder es besteht ein ähnliches Problem.
    Ähnliches Beispiel ist ein Tiefkühlfach - wird die Tür bei hitziger Umgebungstemperatur in kurzen Abständen und über einen längeren Zeitraum geöffnet/ wieder geschlossen, ist die Gefrierfunktion eingeschränkt oder gar hinfällig.

  34. 2.

    Diese Wärme ist nicht nur in den Bussen ebenfalls in der S- Bahn und in der Regio !!! Man sollte sich besser mal die Verkehrsmittel in den südlichen Ländern anschauen, da gibt es nicht solche Probleme !!!

  35. 1.

    Also zu dem Bericht muss ich dazu sagen, dass 28 °C in den Bussen viel zu warm ist ! Das daß Kühlsystem nur um 3 Grad abkühlt , ist unvorstellbar ! Da ist es ja in meinem Auto angenehm kühler und ich bekomme auch keinen Schnupfen !!!

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