Zwei ausgebrannte Autos stehen nach Krawallen in der Nacht zum Samstag in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain. (Quelle: rbb)
Video: Abendschau | 17.06.2017 | Christian Titze

Randalierer zünden Autos an - Wieder Krawalle in der Rigaer Straße

Sie warfen Pflastersteine, zündeten Autos und ein Toilettenhäuschen an: In der Nacht zum Samstag randalierten dutzende Täter in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain. Die Polizei suchte mit einem Hubschrauber nach ihnen - und nahm vier Männer fest.

In der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain hat es erneut schwere Ausschreitungen gegeben. In der Nacht zum Samstag zündeten 40 bis 60 Randalierer selbstgebaute Straßenbarrikaden an und attackierten die Polizei. Vier Personen wurden festgenommen, vier Polizisten verletzt.

Die größtenteils Vermummten zerrten unter anderem Baustellenabsperrungen, Mülltonnen und Reifen auf die Straße und setzten diese in Brand. Die Flammen an der Kreuzung Rigaer Straße und Liebigstraße schlugen mehrere Meter hoch. Auch fünf Autos und ein Toilettenhäuschen wurden durch die Brandstifter zerstört. Sie stellten Bauzäune in Nebenstraßen, um Zufahrtswege für die Feuerwehr und Polizei zu blockieren.

Verbrannte Autos, die Reste einer Barrikade und herumliegende Pflastersteine sind am 17.06.2017 in Berlin in der Rigaer Straße zu sehen. Dutzende Randalierer sind in der Nacht zum Samstag durch die Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain gezogen. Autos und ein Toilettenhäuschen gingen in Flammen auf. Warum es zu der Randale kam, war bisher nicht klar. (Quelle: dpa | Maurizio Gambarini)
Die selbstgebauten Barrikaden in der Rigaer Straße

Löscharbeiten zum Teil nur mit Polizeischutz möglich

Um 0:10 Uhr ging bei den Einsatzkräften die erste Meldung ein. Anwohner hatten die Polizei alarmiert, weil sie mitbekamen, wie Vermummte laut Musik abspielten und Barrikaden auf die Straße stellten. Als eine Hundertschaft der Polizei in der Rigaer Straße eintraf, warfen die Täter sofort Flaschen, Steine, Gläser voll Farbe und Böller. Nach Angaben der Polizei wurden vier Beamte dadurch leicht verletzt.

Die Straße war übersät mit Pflastersteinen, minutenlang war sie in dichten Rauch gehüllt. Die Straßenlaternen seien von den Randalierern zuvor größtenteils so manipuliert oder beschädigt worden, dass sie nicht mehr funktionierten, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Feuerwehrleute konnten die Brände schnell löschen - aber teilweise nur unter Polizeischutz. Polizisten suchten die Täter in einem Hubschrauber mit Scheinwerfern, er flog in der Nacht über Friedrichshain.

Vier Männer festgenommen

Gegen 1:15 Uhr hatte die Polizei die Lage schließlich weitgehend beruhigt. Vier Männer wurden festgenommen: Ein 22-Jähriger soll mehrfach die Besatzung des Hubschraubers geblendet haben. Bei ihm fanden die Beamten neben einem Laserpointer eine Zwille mit mehreren Stahlkugeln, Pyrotechnik, ein Messer, Handschuhe und eine Sturmhaube. Drei weitere Männer im Alter von 22, 23 und 29 Jahren wurden festgenommmen, weil sie an anderen Straftaten beteiligt gewesen sein sollen.

Warum es zu den schweren Ausschreitungen kam, ist noch unklar. Die Polizei leitete Strafermittlungsverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, Landfriedensbruchs, Brandstiftung, Widerstands, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffen- sowie das Sprengstoffgesetz und Sachbeschädigung ein.

Geisel warnt Linksextremisten im Hinblick auf G20-Gipfel

In der Rigaer Straße gibt es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Linksautonomen. Der Berliner Innensenator Andreas Geisel verurteilte die erneuten schweren Krawalle scharf und lobte den Einsatz der Polizei. Diese habe hervorragend reagiert. "Das ist wichtig und ein klares Signal in die linksextremistische Szene: Wir überlassen Kriminellen nicht die Stadt und nehmen deren Gewalteskalation nicht hin", sagte Geisel am Samstag.

Vor dem G-20-Gipfel in Hamburg warnte der Innensenator Linksextremisten davor, Berlin als Stellvertreterplatz zu missbrauchen. "Wenn Linksextremisten aus ganz Europa glauben, sie könnten sich hier warmmachen für ihr eigentlich Ziel in diesem Jahr – den G-20-Gipfel zu stören – dann antworten wir ihnen mit der ganzen Härte des Rechtsstaates", sagte der SPD-Politiker.

Ein ausgebranntes Auto in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain. (Quelle: rbb)
Eines der ausgebrannten Autos in der Rigaer Straße

FDP: "Koalitionsvertrag bringt Linksextremismus nicht zur Sprache"

Der CDU-Innenpolitiker Burkard Dregger warf dem rot-rot-grünen Senat dagegen Lethargie und Ideenlosigkeit vor. Geisel müsse endlich handeln, so Dregger. Der FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja sagte, der Senat schaffe es nicht, in der Rigaer Straße Recht und Gesetz durchzusetzen. "Das Problem ist, dass wir einen Koalitionsvertrag auf dem Tisch liegen haben, der Linksextremismus überhaupt nicht zur Sprache bringt", sagte Czaja dem rbb. Dadurch fehle dem Innensenator die nötige Durchsetzungskraft.

Der innenpolitische Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD) im Abgeordnetenhaus, Karsten Woldeit, machte Geisel und seinen Amtsvorgänger Frank Henkel (CDU) für die Ausschreitungen in der Rigaer Straße verantwortlich. Unter Henkel war der Konflikt in der Rigaer Straße um ein teilweise besetztes Haus und einen rechtswidrigen Polizeieinsatz eskaliert.

Auch von Seiten der Gewerkschaft der Polizei (GdP) kam Kritik: Der Sprecher der GdP Berlin, Benjamin Jendro, forderte die Landesregierung auf, Farbe zu bekennen. "Wenn Berlins Politik hier nicht ihrer Aufgabe gerecht wird und weiter tatenlos zuschaut, werden die Gewaltexzesse immer schlimmer und irgendwann tödlich enden", sagte Jendro.

Polizei hatte stärkere Präsenz angekündigt

Die Behörden zählen die Gegend um die Rigaer Straße zu den Bereichen mit besonders viel Kriminalität. Die Polizei hat ihre Präsenz dort bereits erhöht. Erst Ende Mai waren Polizisten zwei Nächte in Folge von linksradikalen Gewalttätern angegriffen worden. Vermummte hatten Beamte von hinten mit Steinen und Bengalos beworfen. Drei Polizisten waren leicht verletzt, drei Personen vorübergehend festgenommen worden.

Daraufhin hatte eine Polizeisprecherin nochmals eine stärkere Präsenz in der Rigaer Straße angekündigt. Die Polizei wolle dort ihre "Maßnahmen anpassen", sagte sie, ohne konkreter zu werden. 

Mit Informationen von Julia Harbeck und Oliver Soos

 

Kommentar

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30 Kommentare

  1. 30.

    Doch das habe ich. Es war Terror wo Leute ums Leben kamen.

    Das hatte bestimmt nicht mit Aschentonnen anzünden oder Steine werfen zu tun. Wenn das Terror sein soll. Dann weiß ich nicht wer wirkliche Opfer sein soll.

    Wenn ich hier lese das man Räumpanzer in die Straße schicken will, die den Linksfaschistern endlich mal zeigen will wer das Recht und Gesetz in Deutschland vertritt. Dann meine ich doch das hier ein bisschen übertrieben wird.

    Vor allen Dingen Räumpanzer und Recht und Ordnung. Irgendwie passt das nicht.

    Schau dir doch die Fotos an. Das ist ein und die selbe Brandstelle, die aus verschiedenen Richtungen fotografiert worden ist. Sieht ja toll aus.

    Das dabei eine Flamme, von den brennenden Reifen auf das Auto übergeschlagen ist, ist vielleicht durch die Dummheit der Verursachen ausgelöst worden. Aber Terrorismus ???

    Vor allen Dingen ist dabei ein Kleinwagen beschädigt worden. Ich glaube richtige Linksextreme würden sich was anderes aussuchen.

  2. 29.

    Nicht a l l e s zahlt der Steuerzahler.
    Die abgefackelten Autos zahlt noch nicht mal eine Kfz-Versicherung.
    Die zahlt nämlich nicht bei "Vandalismus"

  3. 28.

    Ich lebe seit 1980 in Berlin, früher habe ich mich in dieser Stadt sehr wohl gefühlt. Momentan stinkt Berlin mich nur noch an. In der Rigaer Straße müsste viel mehr passieren um diese kriminellen Faschisten endlich in ihre Schranken zu weisen. Aber solange der rot-rot-grüne Senat seine Hände über diese Linksterroristen hält, weiß man ja, das man als Bürger in dieser Stadt von seiner Regierung nichts zu erwarten hat.

  4. 27.

    „Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.“
    Wilhelm Busch

    Zu den Intoleranten gehört meiner Meinung nach der Gewaltmob in der Rigaer.

  5. 26.

    Wer lesen kann, liegt in Deutschland ganz weit vorne. Wie ich geschrieben habe, muss klar gestellt werden was Recht und Gesetz auch in dieser Straße bedeutet. Wenn Sie das auslegen, als wollen wir alle an Laternen aufhängen, dann haben Sie unser Rechtssystem nicht verstanden. Und das ist peinlich!

  6. 25.

    "Die Autos die hier brennen, die gehören keinem Senator..." (solo-sep)

    Mit anderen Worten werden hier die falschen getroffen. Im Kern allerdings ist der Protest nach wie vor berechtigt und notwendig. Solange sich nicht grundsätzlich etwas an der Wohnungspolitik und an den Immobilienspekulationen rund um die Rigaer und anderswo ändert wird sich dieser Ort nicht beruhigen.

    Und Menschen wie Henkel haben hier mindestens genauso ihre Aktien daran!

    Und Sie, mein lieber Herr "Prinz Eisenherz" fordern Räumpanzer und "Recht und Gesetz" und sind nicht einmal in der Lage, dies mit ihrem Klarnamen zu tun!

    Alles im Leben hat zwei Seiten - auch die Rigaer! Ich bin dort noch immer sehr gerne!

  7. 24.

    Ich nicht aber wenn man sie so schreiben liest wird mir angst und bange.

    Genau diese Eskalation hat schon beim Law and Order Fanatiker Henkel schon nicht funktioniert.

    Im Gegenteil. Gewalt erzeugt Gegengewalt.

  8. 23.

    "Die Sache stinkt bis zum Himmel! Darum erstmal fragen wer wirklich dahinter steckt und wer profitiert von solchen schwachsinnigen entgleisungen."


    Haben Sie auch Beweise für ihre Verschwörungstheorien?

  9. 21.

    Sehr vernünftige Ansicht die ich teile!

    Ich wünschte es würden auf beiden Seiten vielmehr solcher Ansichten herrschen!

  10. 19.

    Cui bono? Wem nutzt es?
    Entweder zu dumm und wegeballert um mitzubekommen, dass solche Aktionen das Ende der "Hausbesetzerszene" Berlins herbeirufen. Oder von V-Leuten des Staats angezettelt um "endlich" die Subkulturelle Szene ein für allemal aus dem Friedrichshainer Nordkiez zu verdrängen.

    Die Sache stinkt bis zum Himmel! Darum erstmal fragen wer wirklich dahinter steckt und wer profitiert von solchen schwachsinnigen entgleisungen. Jeder weiss dass der Senat die Gentrifizierungsgegner aus dem Stadtzentrum beseitigen will um den inneren Frieden wahren zu können.

  11. 18.

    Da haben Sie mich wohl missvertanden, Fr. Nanu: Ich finde den Helikopter nicht deswegen am nervigsten, weil er sich im Besitz der Polizei befindet. Auch ein "Autonomen-Helikopter", der immer wieder des nächtens mit Suchscheinwerfer hin- und herflöge, würde mein Nervenkostüm strapazieren und mir den Schlaf rauben. Und wenn meine Kinder davon nachts aufwachen, fragen die auch nicht als erstes, wer den Hubschrauber fliegt - es nervt einfach! Ganz wertungsfrei. Die Böller und das Krakeele bin ich als Friedrichshainer das ganze Jahr über in warmen Nächten vermutlich schon so gewohnt, dass ich damit besser zurecht komme.

    Miteinander zu reden ist meiner Meinung nach immer erstmal die bessere Variante. Gab es in diesem Fall bislang einen ernstzunehmenden Versuch?
    Wenn das dann tatsächlich nicht fruchtet, wäre ein klares Handeln nach einem klaren Plan mit einem klaren Ziel wünschenswert.
    Mit der aktuellen Vorgehensweise ist niemandem gedient, am allerwenigsten uns gewaltfreien Anwohnern.

  12. 17.

    Warum schickt man nicht Räumpanzer in die Straße und zeigt den Linksfaschistern endlich mal, wer das Recht und Gesetz in Deutschland vertritt?

  13. 16.

    Ohne politische Lösung wird sich die Gewaltspirale immer weiter drehen. Klar sind die Anwohner genervt von der Gentrifizierung und sauer, Gewalt ist aber keine Lösung. Ebenso schwachsinnig ist es, aus Prinzip den Konflikt weiter zu eskalieren a la Henkel, weil ein Exempel statuiert werden soll. Das wird nur teurer und macht noch mehr Leute wütend.

  14. 15.

    In der heutigen Zeit scheint es viel schlimmer zu sein, wenn ein paar AfD-Anhänger durch die Straßen ziehen und friedlich demonstrieren. Aber bei den Linksautonomen wird es von der Regierung dieser Stadt scheinbar toleriert, wenn sie Nachts einen halben Kiez in Schutt und Asche zerlegen. Für den Schaden kommt am Ende wieder der Steuerzahler auf. Da fragt man sich ernsthaft, was geht nur in den Köpfen solcher linksautonomen Randalierer vor? Berlin verkommt zusehends zur Hauptstadt der Kriminellen

  15. 14.

    Man kann kaum glauben was der Staat sich gefallen läßt. Nur bla bla und keinerlei Konsequenzen. Schön das Hubschrauber eingesetzt werden und das noch mehr Geld kostet anstatt die Randalierer endlich für lannge Zeit einzusperren

  16. 13.

    Sehr geehrter Herr Innensenator,
    Wann räumen sie endlich auf,in der Rigaer Straße. Es ist schon lange nicht mehr hinnehmbar, dass dort wöchentlich Autos brennen und Polizisten angegriffen werden.....von linken Gewalttätern. Sorgen sie endlich für Ordnung,das ist ihr Job!!!

  17. 11.

    Es ist nicht so lange her, dass eine Regierungskoalition


    Wir brauchen dringend eine Wohnraumpolitik, die allen Zugang zu angemessenem Wohnraum ermöglicht. Die gewaltsame Verdrängung infolge des GSW Verkaufs und alle Entscheidungen zu Lasten der Mieter heizen die Eskalation vielerorts weiter an. Die Krawalle sind "nur" ein Symptom. Friedliche Strategien zur Realisierung der Grundbedürfnisse aller können weiterhelfen.





  18. 10.

    Ich habe großen Respekt vor den Polizisten, die dort versuchen sachlich und überlegt zu handeln, die ihre Gesundheit riskieren, die in dieser dreckigen Ecke provoziert werden (von jungen betrunkenen Leuten, deren Eltern vermutlich größtenteils in Süddeutschland Rechtsanwälte und Bankdirektoren und in Berlin die "linke Sau" rauslassen, weil ihr Leben sonst zu öde ist). Ich danke den Polizistinnen und Polizisten sehr, die in der Rigaer Str. an einen Nebenschauplatz der Kriminalität wirken müssen, obgleich es zeitgleich ganz andere Probleme gibt - Terrorabwehr, den Schutz von Flüchtlingsheimen, Organisierte Kriminalität u.v.m. Die Rechtstaatlichkeit in allen Ehren. Allerdings habe ich oft den Eindruck, dass viele Entscheidungen von akademisch besonders originell agierenden Juristen getroffen werden, die die individuellen Freiheit des Einzelnen über alles stellen und damit Opfer sowie den Großteil der Bevölkerung vor den Kopf stoßen. Warum ist z.B. Junge mit dem Laser wieder in Freiheit?

  19. 9.

    Das seiht ja aus wie im Bürgerkrieg. Blanke Gewalt, zerstörte Autos, brennende Reifen - sicher alles GUUUT für die Umwelt und das Weltklima?! Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter. Sollten die Flammen auf die Häuser übergehen und Menschen verbrennen, wie kürzlich in London?
    Aber die Täter sind ja die Guten: Gutmenschen tuen sowas ja nicht. Menschenleben riskieren ja nur "Nazis", zu denen ja heute mittlerweile jeder gezählt wird, der Gewalt ablehnt. Blast zum Kampf gegen Rechts - das wird die Phantome bestimmt belustigen.
    Traurig, wie Berlin immer mehr verkommt.

  20. 7.

    Also dass der Polizeiheli so enervierend war, ist schon schändlich - das Geschrei und die Böllerei scheinen ja noch hinnehmbar zu sein - *Sarkasmusmodusaus*

    Wenn dieses Anarchistenzeugs so gerne fremdes Eigentum "bekämpfen", dem Staat "eins auf die Fresse" hauen will, dann frage ich diese Blödbommel, wie es wäre, wenn man mal ihr Zuhause, ihren Besitz angreifen und zerstören würde - fände die Leute bestimmt ganz toll......

    Der Senat darf mit solchen Leuten nicht mehr reden wollen - es gibt für die Steinewerfer und Zündelbuben ja nur eine Sprache der Gewalt - und diese Leute treten für eine bessere und gerechtere Welt ein?
    Ja wie denn bitte, wenn im Gegenzug dafür anderer Leute Eigentum zerstört wird?
    Eine gerechtere Welt, in der nur ihre Meinung die einzig wahre ist und andere weiterhin bekämpft werden?
    Ihr vermummten Feiglinge - in Eurer Welt möchte ich nicht leben - vielleicht Fr. Nachtweih.....ich und viele andere sicher nicht....

  21. 6.

    Was heißt denn Linksautonome? Warum nennt man diese "Herrschaften" nicht endlich beim richtigen Namen? Das sind schlicht und einfach kriminelle. In einer föderativen Bundesrepublik kann niemand autonom sein. Widerrechtlich fremdes Eigentum besetzen, ist ene Straftat. Warum sucht diem Polizeim nach Tätern? Einfach mal hart und konsequent vorgehen. Und ALLE dort randalierend angetroffenen Personen dingfest machen.
    Der RBB listet ja schon 8 Straftatbestände auf. Jeweils mindestens die mittlere Strafe verhängen, da käme einiges zusammen. Aber für unseren derzeitigen Senat gibt es ja keine rechtsfreien Räume. Das ich nicht lache. mHaben die z.B. noch nie was vom Kottbusser Tor,Rigaer Str. und Görlitzer Park gehört??
    Der normel Bürger erwartet das hier endlich mal dem Recht Genüge getan wird und mit harter Hand durchgegriffen wird.

  22. 5.

    Als bei Hausdurchsuchung in der Rigaerstr. auf dem Dach die gleiche Sorte Pflastersteine gefunden wurde wie die, mit der Polizisten beworfen wurden sagte ein führender Vertreter der mitregierenden Linkspartei: "Man hat ja immer Pflastersteine zu Hause weil es immer mal was zu pflastern gibt !"
    Das zeigt die Einstellung unseres Senates zu diesen Leuten. Außerdem scheint er alle normalen denkenden Menschen für komplett verblödet zu halten und erklärt Polizisten , die für uns da sind, zu legetimen Zielscheiben . Das ist unsere Regierung hier in Berlin ! Muß man mehr sagen ?

  23. 4.

    Mal wieder eine sehr unruhige Nacht für mich und meine Kinder. Durch die vielen Böller, das Geschrei und vor allem den enervierenden Polizeihubschrauber (bringt der in solchen Situationen wirklich was?) war an Schlaf lange nicht zu denken. Zum Glück musste heute keiner von uns früh raus.

    Ich hoffe sehr, dass in dieser Angelegenheit bald mal eine nachhaltige Lösung gefunden wird.

    Meiner Meinung nach gibt es mittel- bis langfristig nur die beiden Wege, entweder mit den Häuserkämpfern zu sprechen und zu sehen, ob man eine für alle verträgliche Lösung finden kann oder eben ein hartes Durchgreifen mit vorab intern klar definierten Zielen, die man dann auch durchzusetzen gewillt ist, damit der Spuk mal irgendwann ein Ende hat.

  24. 3.

    Und was macht unsere Justiz mit diesen kriminellen Typen? Hoffentlich hart verurteilen. Etwas anderes wäre ein Schlag ins Gesicht aller Rechtschaffenden.

  25. 1.

    Linksautonom? Ich favorisiere eher den Begriff Terroristen.

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