Abiturienten werfen vor der Schule ihre Hüte in die Höhe. (Quelle: dpa/Jürgen Rossmann)

Durchschnittsnote 2,4 - So haben Berlins Abiturienten abgeschnitten

Über 15.000 Berliner Schüler haben in diesem Jahr ihr Abitur bestanden. Rund 500 von ihnen schafften die Traumnoten 1,0 oder 1,1 - während fast fünf Prozent durchfielen. Die beiden öffentlichen Gymnasien mit den erfolgreichsten Abiturienten liegen in Friedrichshain.

Genauso gut wie in den vergangenen sechs Jahren: Mit 2,4 ist  die Durchschnittsnote der Berliner Abiturienten solide geblieben. Die Zahl gab die Senatsverwaltung für Bildung am Freitag bekannt. Eine leichte Verbesserung gab es bei der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die das Abitur bestanden: 15.117 legten ihre Prüfungen erfolgreich ab. Damit gibt es in Berlin knapp 1.000 Abiturientinnen und Abiturienten mehr als im vergangenen Jahr.

Rund 500 von ihnen schafften ein glatte Eins oder eine 1,1. Fast fünf Prozent der Prüflinge fielen dagegen durch. Die öffentliche Schule mit den erfolgreichsten Abiturienten ist das Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium in Friedrichshain, an dem 60 Prüflinge im Durchschnitt mit einer Note von 1,8 bestanden. Dicht dahinter folgen das Friedrichshainer Heinrich-Hertz-Gymnasium und das Gymnasium Steglitz - hier beendeten die Abiturienten ihre Schulzeit jeweils mit einer Durchschnittsnote von 1,85.

An den integrierten Sekundarschulen schnitten die Schüler etwas schlechter ab als an den Gymnasien. Mit einer Durchschnittsnote von 1,96 waren die Abiturienten der John-F.-Kennedy-Schule in Zehlendorf in dieser Schulkategorie am erfolgreichsten.

Unter den beruflichen Gymnasien machten die Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik in Prenzlauer Berg das beste Abitur.

Sendung: Inforadio, 14.07.2017, 17: 20 Uhr

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 4.

    @ Adler Susanne

    Zitat:
    <i>soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Empathie, soziales Engagement.</i>

    Doch die Benotungstabelle hat es gegeben. Kopfnote nannte man es damals, oder umgangssprachlich Betragen und Mitarbeit. Die linken und linksaussenstehenden Lehrer haben es bekanntlich schon lange abgeschafft. Dies fällt denen jetzt auf die Füße, was auch abzusehen war. Heute wird höchstens ein langer Roman geschrieben, den kein Elternteil kapiert, vergleichbar den Arbeitszeugnissen, welche nur umschreiben und verklausuliert etwas andeuten.

  2. 3.

    >> Leistung (und zwar vor allem im jeweiligen Spezialgebiet) und vor allem soziale Kompetenz
    (sprich: der Umgang mit Menschen und das Knüpfen von Beziehungen) sind später viel wichtiger
    als irgendwelche Bescheinigungen mit irgendwelchen Zahlen. << ... Wünschen Sie sich nicht, dass
    etwas in die Richtung Weisendes im Arbeitszeugnis steht. ... Fragen Sie dazu einen Arbeitsrechtler.

  3. 2.

    Herzlichen Glückwunsch liebe Abiturienten, aber vor allen Dingen meine Hochachtung für alle, die das Abitur geschafft haben ohne vorher eine Empfehlung für das Gymnasium gehabt zu haben. Deren Leistung und die der jeweiligen Schule kann man nur loben. Das Abitur ist ein Schritt, die Vorbereitung auf das zukünftige Leben macht aber viel mehr aus, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Empathie, soziales Engagement... Auch das wird und muss in den Schulen gelehrt werden, nur gibt es dafür keine Benotungstabelle in den Medien welche Schulen in Berlin sich darin besonders auszeichnen. Das wäre doch mal eine Herausforderung.

  4. 1.

    Und die gute Nachricht: Sowas spielt nochmal bei den mittlerweile allgegenwärtigen Zulassungsbeschränkungen zu Studienfächern eine Rolle. Aber ansonsten interessiert sich für die Abiturnote - wenn man nicht gerade mit 1,0 angeben kann - nie wieder im Leben irgendjemand. (Weshalb ich auch längst vergessen habe, welches bei mir die Ziffer nach dem Komma war.)

    Leistung (und zwar vor allem im jeweiligen Spezialgebiet) und vor allem soziale Kompetenz (sprich: der Umgang mit Menschen und das Knüpfen von Beziehungen) sind später viel wichtiger als irgendwelche Bescheinigungen mit irgendwelchen Zahlen.

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