Sicherheitscheck am Flughafen Schönefeld (bild: Imago/Liesa Johannssen)

Mitarbeiter in Schönefeld offenbar nicht erschienen - Langsamer Sicherheitscheck: Passagiere verpassen Flüge

Am Flughafen Berlin-Schönefeld haben am Sonntag fast 30 Passagiere wegen Verzögerungen bei den Sicherheitskontrollen ihre Flüge verpasst. Grund dafür seien Personalengpässe bei der zuständigen Sicherheitsfirma gewesen, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers BER auf Anfrage.

"Wir bedauern diesen Zwischenfall sehr, so etwas darf nicht passieren", sagte der Sprecher. "Wenn jemand im Dienstplan steht, gehen wir davon aus, dass er auch kommt." Die Passagiere hätten nach Faro, Barcelona und Malaga fliegen wollen.

Betroffene sollten sich für Entschädigungen an ihre Fluggesellschaften wenden, so der Sprecher. Ob die Reisenden auf andere Maschinen umgebucht werden konnten, war zunächst unklar. Ein Betroffener berichtete, dass am Flughafen nur Ersatzflüge drei Tage später angeboten worden seien.

Sendung: Abendschau, 16.07.2017, 19.30 Uhr

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9 Kommentare

  1. 9.

    outgesourctes Billigpersonal gibt nicht mehr, seit dem Mindestlohn und dessen Anhebung. Kann natürlich sein, daß ryanair unter irischem Gesetz anstellt.

  2. 8.

    Wenn man 2 Stunden vorher am Schalter ist, kann das nicht passieren. Ich fliege viel und bin fast immer 2 stunden vorher bei der Handgepäckkontrolle, fliege nur mit Handgepäck. HAbe noch nie einen flug verpaßt. Mit den Wartezeiten ists auch besser geworden seit der automatischen Paßkontrolle am gate c, rate, nch der Kofferabgabe den zu benutzen, d ist häufig überfüllt. außerdem hat Schönefeld jetzt eine info über die ungefähren Wartezeiten auf der Homepage.

  3. 7.

    Wenn man 2 Stunden vorher am Schalter ist, kann das nicht passieren. Ich fliege viel und bin fast immer 2 stunden vorher bei der Handgepäckkontrolle, fliege nur mit Handgepäck. HAbe noch nie einen flug verpaßt. Mit den Wartezeiten ists auch besser geworden seit der automatischen Paßkontrolle am gate c, rate, nch der Kofferabgabe den zu benutzen, d ist häufig überfüllt. außerdem hat Schönefeld jetzt eine info über die ungefähren Wartezeiten auf der Homepage.

  4. 6.

    Hallo rbb,
    leider muß ich hier mit großen Bedauern feststellen, das hier die Sicherheitsmitarbeiter fälschlicherweise für den Bockmist vom Flughafen beschuldigt werden, der Flughafensprecher Sprecher sollte sich mal fragen, wie das Fluggastaufkommen in SXF abgefertigt werden soll, wenn nur ein sehr kleines begrenztes Kontingent von Abfertigungslinien(16 Stück)zur Verfügung stehen. Es ist im übrigen leider völlig normal das es jeden Tag Fluggäste gibt die ihren Flug verpassen! Wenn frühmorgens ca. 20 Maschienen abgefertigt werden sollen ist das reine Mathematik! Mal abgesehen davon das es mittlerweile auch nicht genügend Check-in Schalter + Personal zur Verfügung steht! Aber die Flughafengesellschaft und die Airlines machen alles richtig in dem sie noch mehr Ziele anbieten ( im Juli +3 und im Nov. noch Übersee)! Die enorme Belastung von allen Mitarbeitern an beiden Flughäfen in Berlin sollte euch beim rbb mal eine Sondersendung wert sein um die Sachverhalte mal richtig darzustellen.

  5. 5.

    Laut Flughafen sollen sich Betroffene für Entschädigungen an ihre Fluggesellschaften wenden.

  6. 4.

    ich bin ja nun einer der betroffenen und frage mich ob da jemand die zusätzlichen Kosten übernimmt. Außer mir waren noch viele andere die geschädigt waren. Wie geht man denn da nun juristisch vor ?

  7. 3.

    Dass der Sprecher des Flughafenbetreibers bzgl. Regress auf die Fluggesellschaft verweist,
    wirkt "geschickt gemacht", ist jedoch meiner Meinung nach, richtig.
    Die Fluggesellschaft hat den betroffenen Kunden einen ungeeigneten Flughafen resp.
    Betreiber "verkauft" und ist deshalb zunächst regresspflichtig. Danach kann die Flug-
    gesellschaft ihrerseits die entstandenen Mehrkosten vom Flughafenbetreiber einfordern.
    ... Auf jeden Fall --> interessant, interessant, zumindest juristisch.

  8. 2.

    Wiwso soll hier die Airline Ersatz leisten?
    Diese zahlt wohl für diese Dienste.
    Also sind die jeneigen regresspflichtig, die hier nicht funktioniert haben, entweder Sicherheitsfirma oder deren Auftraggeber.

  9. 1.

    Wen wundert 's. Outgesourctes Billig-Personal vermutlich. Müßten viel öfter fehlen. Damit's die Billigheimer mal merken, wohin diese ständig zunehmende Sklavenarbeit für 'n Stück trockenes Brot führt.

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