Besucher beim 25 schwul-lesbischem Stadtfest (Bild: dpa/Maurizio Gambarini)

Motzstraßenfest zum Start der "Pride Week" - Tausende Besucher bei schwul-lesbischem Straßenfest

Am Wochenende haben Zehntausende Menschen das Lesbisch-Schwule Stadtfest in Berlin-Schöneberg gefeiert. Das Fest, das für Gleichberechtigung und Offenheit gegenüber Menschen jeder sexuellen Orientierung eintritt, fand bereits zum 25. Mal statt. Das dem Veranstalter zufolge größte Lesbisch-Schwule Straßenfest Europas stand in diesem Jahr unter dem Motto "Gleiche Rechte für Ungleiche!" und fand wie in den Vorjahren rund um den Nollendorfplatz und die Motzstraße statt.

Der frühere Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hatte das Fest am Samstag offiziell eröffnet. Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) warb zum Auftakt mit der Teilnahme an einem HIV-Schnelltest zur Aufklärung über die Krankheit Aids.

Veranstalter sprechen von 350.000 Besuchern

An diversen Ständen stellten sich lesbische, schwule und transidentische Projekte und Vereine vor. Am Sonntagabend sollte noch Christine Lüders, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, für ihr Engagement mit dem Rainbow-Award ausgezeichnet werden.

Die Veranstalter vom Verein Regenbogenfonds der schwulen Wirte rechneten wie in den Vorjahren mit insgesamt bis zu 350.000 Besuchern. Das Fest markiert den Auftakt zur Pride Week. In diversen Aktionen werben Einzelpersonen und Institutionen in den kommenden Tagen für mehr Toleranz gegenüber allen sexuellen Orientierungen. Höhepunkt der Woche ist am kommenden Wochenende der Berliner Christopher Street Day.

Sendung: Antenne Brandenburg, 16.07.2017, 07:00 Uhr

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