Seit dem 20.Juni 2013 ist der Tunnelbohrer "Bärlinde" am Marx-Engels-Forum im Einsatz.
Er soll zwei 2,2 Kilometer lange U-Bahn-Tunnel bohren, die sie U5 vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor verlängern. Die BVG erwartet, das täglich über 100.000 Fahrgäste die Strecke nutzen werden.
Bis zu acht Meter pro Tag sollte das rund 600.000 Euro teure Schneiderad des Tunnelbohrers eigentlich vorankommen.
Doch die Bauarbeiten im Herzen der Stadt gestalteten sich von Anfang an schwieriger als gedacht. Zuerst stieß man bei Tiefbauarbeiten auf Granitbrocken...
... und seit Oktober kommt Bärlinde gar nicht mehr voran. Grund sind massive Probleme mit dem Grundwasser. Bislang hat der Tunnelbohrer erst 427 Meter geschafft - Zwei-Drittel weniger als ursprünglich vorgesehen.
Am Ausbau beteiligt sind (von links nach rechts) der Projektleiter Jörg Seegers, die Vorstandsvorsitzende der BVG, Sigrid Nikuta und der Geschäftsführer Bilfinger Construction, Stefan Roth.
Bereits im Frühjahr 2013 hatten die Vorbereitungen mit der Aushebung der Grube begonnen.
2019 soll die neue U5 dann von Hönow bis Hauptbahnhof erstmals durchfahren können. Dieser Eröffnungstermin soll trotz der Verzögerungen gehalten werden.
Für Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und den Senator für Stadtentwicklung, Michael Müller (SPD) werden die Mehrkosten für den Bau inzwischen zum Problem - auch wenn Wowereit vom BER ganz andere Summen gewöhnt ist. Weitere Bildergalerien