Ehemaliges Max-Reinhardt-Gymnasium in Berlin-Hellersdorf (Bild: dpa)

Petition gegen rechte Stimmungsmache - Über 14.000 Unterschriften für Flüchtlingsheim in Hellersdorf

Die geplante Asylbewerber-Unterkunft in Berlin-Hellersdorf sorgt bei einigen Anwohnern für Unmut. In einer Online-Petition haben sich allerdings inzwischen mehr als 14.000 Menschen solidarisch mit den Flüchtlingen gezeigt.
Mehr als 14.000 Menschen haben bis Donnerstagabend in einer Online-Petition die geplante Flüchtlingsunterkunft in Marzahn-Hellersdorf unterstützt.

Ein Mann aus Lichtenberg hatte den Aufruf gestartet, um dem Eindruck entgegenzuwirken, dass eine Mehrheit in Berlin das Flüchtlingsheim ablehnt. Das teilte ein Sprecher der Petitions-Plattform "Change.org" mit. In dem Schreiben, das an den Präsidenten des Landesamts für Gesundheit und Soziales, Franz Allert, adressiert ist, heißt es, die Unterzeichner wollen sich mit den Flüchtlingen solidarisieren.

Rechte Stimmungsmache gegen das Heim

In der vergangenen Woche war es auf einer Bürgerversammlung des Bezirks zu der geplanten Unterkunft für Asylbewerber in einer ehemaligen Schule zum Eklat gekommen. Anhänger der rechtsextremen NPD hatten gegen das Flüchtlingsheim Stimmung gemacht und die Ängste der Anwohner instrumentalisiert. Auch NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke ergriff das Wort.

Auf der Online-Petititionsplattform "Change.org" findet sich auch eine Aufruf der Gegner des Flüchtlingsheims, sie hatte bis Donnerstagabend 773 Unterstützer.

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